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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1930-02-01 · 11 (2.1930) · p. Seite 236

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
9 (1929-1930)
Issue
11 (2.1930)
Date
1930-02-01
Page
Seite 236 (sequence 16)
Language
German
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Seite 236 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U. O. B. B. ftr. 11 /cilungx-Kiihilog Rudolf Moxsc 1980. Der Rudolr-MoNse- Xcitung>-k;il;ih>g liest uns» in meiner Ali. Ausgabe vor. Dieses bedeutende Vichschlugcw erk des in- und nuslänclischen Pressewesens, «las wie immer in ein geschmackvolles und repräsentiili\es (icwand gekleidet ist, gibt in .seinem Vorwort einen L eherldiek 'über <lie internationale Verzweigung und die beispiellose \ ielgeslnlligkeit des Unternehmens Rudolf Mosse. Aus den einleitenden Worten, die /.um erstenmal in Deutsch. I ran/osiscli und Kngli-wli erscheinen. _ läßt - sieh ein anschauliches Bild \on der außerordentlichen Aktivftät und dem nachhaltigen L\pan-<innsl>c»trcl>cn der größten Annoncen-Kxpedition der Welt gewinnen. Das unmfangreiche Arbeitsfeld des Hauses thidolf Wosse auf allen Gebieten tler Werbung im In- und \t:slaml zeugt um der überragenden Bedeutung und tler Stellung «ler Keklame im W irtschaflslelien aller Kulturstaaten In den weiteren Ausführungen wird über tlie einzigartige Stellung der Zeitungsanzeige. den Wert des Service für eine rationelle Piopag.indagestalllung und die Methoden der wirksamsten W erbaue gesprochen. Dc'r redaktionelle Teil des K.itah'gcs beginnt wieder mit einem umfassenden Landkartenmaterial über Detitschlantl und die übrigen europäischen Staaleu und bringt tlann in mustergültig üliersielitlicher Weise alles für den Inserenten Wissenswerte ül>er den Anzeigenteil der/eyunaen lind Zeitschriften. Die Hubrik Auflage, die bisher nur bei den Tageszeitungen geführt wurde,' erscheint diesmal .null bei den I acli/eitscliriflen. Der ausländische Blälterleil hat. entsprechend dem fortschreitenden Ausbau der Organisa» tion der I irma Budolf Mosse. eine liedeutende Erweiterung und \ ervollständigung erfahren, wie ülierhaupt der gesamte Katalog wesentlich an Umfang zugenommen hat. nis zum Deismus, besonders der Juden, trotz aller an ihm geübten Kritik immer wieder hervorgetreten ist, und nunmehr übt der jüdische Deismus durchaus nicht die Alleinherrschaft über ihn aus, ist vielmehr noch immer das sensualistische Motiv überaus mächtig. So kommt es, daß die Veränderung^' in Heines -religiöser Gefühlsweise wirklich nicht gar so groß und darum auch in seinen Werken sowie überhaupt in seinem Leben nicht sonderlich zu merken ist. Kr vermag das religiöse Gefühl, welches gewiß in ihm lelvendig ist, niemals zum Grundgefühle seines ganzen Daseins zu steigern, und darum kann seine religiöse Umstellung sich praktisch nicht sehr stark auswirken. Der Lnterschied zwischen der Vergangenheit und der ticgenwart ist letzten Kndes ein .bloßer Oberflächenunterschied; .der eingetretene Wandel betrifft eigentlich nur ll eines Bewußtsein von der Sache, nicht die Sache selbst. Dem Heineschen Bewußtsein scheint es so. als habe ein Lebergang vom philosophischen Pantheismus zum religiösen, speziell jüdischen Deismus stuttgefunden; in Wahrheit gilt es für die ganze Dauer von II eines'Kxistenz. daß er weder die eine noch die andere Umstellung auf* zugebe-i imstande ist. Darum kiuin von einer religiösen Wiedergeburt Deines nur sehr hedin;t die Beile sein, /war legt er sowohl in der bereits erwähnter Vorrede zur 2. Auflage seiner Reflexionen .,/. u r G c s c h i e h A c der Religion und Philosophie^ in Deuts c h I a i» d" wie auch in den 18ä4 veröffentlichten „Geständnissen“ dar, welchen großen Einfluß neuerdings die Bibel auf ihn aüsüht; demgegenüber ist aber darauf hin/uw eisen. daß die Bibel niemals aus Heines Gesichtskreis entschwunden war, wie die 1880 geschriebenen, 1840 in „1 udvvig Börne.'Eine Denkschrift“ publizierten Helgoländer Briefe zeigen. Andererseits wird Heine auch jetzt PafentmöbeL A Jyjteme. vojtoI&^M 7>_z /_ mtlOW^h:90a. ad Pohd J/zs, tnaana genau beachienQh&ov' 7/97 Dauergaranhe an/-alle mech. Teile. Für Festlichkeiten ff.“ ‘ Kaffee-und Teegebäck Carl Jaedicke, Berlin SW68 Kickstr. 57 Ferispr.: Oiikiff 3126-28 Versand nach auBerhalb J. Scßivarzscßifd, Innen~Architekt GEGRÜNDET 1904 ■AUSFÜHRUNG KOMPLETTER Hl WOHNUNGS-EINRICHTUNGEN |j| AUSSTELLUNGSRÄUME KLEISTSTRASSE 37/38 Schwitz- Bestrahlungs- * Apparate Erz.u«nis.«- Apparate Bernhard Gladow Berlin NW6 / Charitestraße 5 Juwelen preiswert Kein Loden Josef lettel Lager moderner Juwelen Perlketten y. Vergrößerungen Umarbeitung alter Schmuckstücke nach neuest. Entwürfen —= Eigene Fabrikation =*“ * GEGRÜNDET 1879 i BERL1NW8 Französische. Straße'46, Hof II Kaufe gut, aber billig 1 Bettfedern* and Daunen-SteppdecKen-FabriK aEORONDET 1826 Hauptgevch3n: In SfaätbsliivVioV B Zweiggeschäft: Am Kurfürstendamm. Wllmersdorfer Straße 83 Bettfedern und Daunen, Fertige Betten, Bettinlette, Bettwäsche, Schlafdecken, Daunen-Steppdecken NETALL-BETTSTELLEN Polstermatratzen lu Haar, Wolle, Indiafaser, Seegrae, Kapock usw. 6

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