Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 9 (1929-1930)
- Issue
- 6 (9.1929)
- Date
- 1929-09-01
- Page
- Seite 122 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 122 Nr. 6 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U. O. B. B. In meiner Jugend wurde so etwas verbrannt!“ „Da werde ich die Zcchinen wohl herausrücken müssen. Scliadt nichts. Abwechslung ist das halbe Lehen. Mal gewinnt Ihr. mal verlierc ich!“ Der Besserwisser. „Mit der Karte spielen Sie Grand? Das ist liüchslcns ein Pik.“ „Ach so. Sie sind so hoch gereizt worden. Dann hätten Sie hei Ihrem Grand mindestens Pik-Jungen ausspielen inüssiten. W as Sie gemacht haben, war l>estimmt falsch. Daß Sie gewonnen haben, ist gar kein Beweis! Wenn Müller, wie er mußte. Pik-As angespielt hätte, hätten. Sic kein Bein zur Krde bekommen! Aber der traut sich ja nie Augen anzubieten. Der gibt zum Schluß die hohen Karten immer in der Garderobe ab! W enn er wenigstens das dbcli-cininal lernen würde, daß er die Farbe nachspielt, die ihm sein Aide anbringt.” „Lnd Sie. Sie haben wohl com Singel abwerfen in Ihrem Leiten nichts gehört?“ „Lnd was ich noch weiter sagen wollte, im \ o r vorigen Spiel!" Der Aengstliche. „Sie meinen, ich hätte auf die Karten Grand spielen sollen? Ich weiß nicht. Wenn zwei Sieben gelegen hätten und alle Piks und die beiden anderen Buben in einer Hand gewesen wären und Mittelhand kein Treff, dafür aber -vier kleine Herz gehabt hätte, dann war der Grand doch totsicher verloren! Und höher als 23 reize ich überhaupt ungern. Dann kann man doch immer noch einen Null schmeißen. Warum soll ich mich einem Kontra aussetzen?“ „Sie meinen, wenn alles gegensitzt, wird höher gereizt? Darauf lasse ich mich nicht ein. Da fühle ich mich nicht sicher genug. Und sehen Sie, ich kann schon seit langer /eit nicht e i n mal mehr richtig gewinnen. Ich weiß gar nicht, woran das liegen kann, daß ich so oft verliere. Ich spiele doch wirklich vorsichtig!" Die „Skattypen“ von Friedrich Eitel entnahmen wir mit Genehmigung de« Verlage« der Zeitschrift „Denken und Raten“. „Denken und Raten.“ Diese neue Zeitschrift für Rätselfreunde hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens bereits eine unerwartete große Verbreitung erreicht. Sie bringt neben Rätseln und Denksportaufgaben lcichtverständliche Lehrgänge zur Erlernung von Schach, Skat und Bridge, Aufgaben und Lösungen. Behandlung von Problemen sowie Nachrichten aus dem Schach-, Skat- und Bridge-Leben. Außerdem erscheinen in „Denken und Raten“ laufend spannende Kriminalromane und jeden Monat ein interessantes Rätsel-Preisausschreiben mit vielen wertvollen Preisen. - „Denken und Raten“ ist für 30 Pf. ülvcrall zu haben. ” Trost! Die Zeit ist faul, so faul wie nie! Das zwitschern die Sj>atzen vom Dache. Uns schützt all Eure Philosophie, Nicht vor dem gewaltigen Krache. Der Kaufmann jammert, der Landwirt weint, Das Handwerk ächst unter Sorgen, Der alte Erdball erzittert, ihn scheint Zu zertrürhmem der kommende .Morgen. Doch ob die Not auch zum Himmel schreit, W ir brauchen nicht zu verzagen, W ir halten zusammen in Brüderlichkeit. In guten und bösen Tagen. Albert Fabian. I ♦ 4 4 4 4 4 4 4 4 .4 ■4 4" 4'; 4 4 4 4 4 4 4 4 4 ■4 4 4 4 4 4 4 4 4 4- 4 4 4 4 4 *' 4 4 ~4f- 4 4 T|% übernehmen die Tiefe puna von Speisenfolgen fup 'jede Ari von 9esf liehkeiien, sowie dreSieferung von ein- Zeinen Gerichten undhahen Platten, Mqyonnaisen,Sa iaren <Sisspeisen.5opten usw. Spezial-Offerten sfehenjedepzeii zurVerfügung. Nähere Auskunft in unse^ Pem ßesfaupanl imY.Sloek HERMANN TlEML Jseipzigev Sipasse. 4 4 4 4 4 4 4 4 rn ♦ 4‘ 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 PP 4 4 4 4 4 4 Verlag: Brflder~V*rlagsgeseHschaft m. b. R, Berlin W62, Kurfürsten Strafte 115-116 (Brüderrereinshdus), Verantwortlich für die Logen-Redaktion: Karl M. B a e r; Berlin W 62. Kleist Strafte 10. Föt den Anzeigenteil: Karl Fischer. Berlin W 62, Kurfürsten Str. 115-116* Druck: Arthur SchoTemt Berlin SW 66, Alexandrineustrafte 154. Ahonnemcntsbestellungen durdi den Verlag: M. 1— rierteiiihrikh, Ausland 530.