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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1929-04-01 · 1 (4.1929) · p. Seite 16

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
9 (1929-1930)
Issue
1 (4.1929)
Date
1929-04-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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Seite 16 MONATSSCHRlpf DER BERLINER LOGEN U. O. B. B. Nr. 1 Teppichreinigung SKS Die Benutzung der Vordertreppe und des Fahrstuhls durch Hausangestellte dejr Mieter *) . V o n M u r i t z A 1 b u | Seit Jjlnon \-<>r^c<clila(jcnet und imnfer wieder gewählter Mieterheisil/er beim Amtsgericht Charlottenhurg | und Mieteinijrimysami Wilmersdorf, Schatzmeister des Mietervereins des Citoß-Berliner "Westens I V L ntvi obiger L cbcrschrift findet sich in Nummer 12 unserer Zeitschrift ein tendenziü'.er Aufsatz, der in seinem Vorwort das politische (lehiet streift.-das m. K. in unserem vornehmen Blatte keinen’ l’lut/ finden' dürfte. In dem Orpan meines Mietervereins Mieterschutz" hat in der Nummer vom 1. Februar ebenfalls Herr I audrichter Werber KTeffel über dieselbe Materie unter der Leberschrift ..Der Fahrstuhl ttntl die* \Ordertreppe’' belichtet. ohne dal' ein \ orvvort gleicher oder ähnlicher Art nach der politischen Seite hin hätte ausfällig werden dürfen. Ine Mictcrbcwcgung ist nach meiner Anschauung eine eminent unpolitische. Sie umfaßt ungefähr!)2 bis»:! I’roz. des deutschen Volkes, da höchstens /wischen 7 und!( I’roz. über Grundbesitz verfügen dürften, die wohl alle organisiert sind, während -vor. «len Mietern höchstens 2 Pro/, die Fiinsiclit besitzen. In meinet Tätigkeit als [teisit/er halte ich leider allzu oft Gelegenheit. fcst/.tistellen. wie sehr der Grundbesitz überfremdet ist und hiutci unzähligen Grundbesitz- und Hausverwaltungs-Gesellschaften stecken außerdem noch ausländische Mittel und ausländischer Geist, die beide nicht allzu hoch ginzuschätzen sind. *i W7r brr., ’cn in ticr Mär/atisgabc einen Nachd nck. Auf d ese Tatsache htb n wir au'.l-ü.kich hingewiesen, hs ist bei Nachdrucken nichzulässig, Ver- .iederungen de Einleitung oder des Artikels setbst vor/unehmen. Die Redaktion (allgemeiner Teil) weil sie eiten zur Inflationszeit Gelegenheit genommen halten, sich der deutschen Werte zu bemächtigen. Immerhin liegt hier kaum ein («rund vor, die ganze Angelegenheit von einem einseitigen politischen Standpunkt aus anzuschen. \\ ie hat der Herr flechtsanvvalt VV . sich überhaupt in dem Gedanken wiegen können. in einem prinzipiellen Streit eine Kntschcidung des Arbeitsgerichts Berlin zu provozieren? Ich finde das Urteil dieses Gerichts keineswegs seltsam, sondern im Gegenteil sozial folgerichtig, ohne mich daltei auf den Standpunkt zu stellen, dal! das Gericht absichtlich einseitig geurteilt hätte. Man darf «loch nicht vergessen, daß die Kammer aus einem unparteiischen Vorsitzenden und der gleichen Zahl Arbeitgeber- und * .Arbeitnehmer-Beisitzer zusammengesetzt ist. Immer ist also die Stimme des Vorsitzenden ausschlaggebend. Nun ist doch klar, daß eine Fntscheidung des Arbeitsgerichts nur das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer regelt und das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter keineswegs berührt. Aber Herr Bechtsanvv ult l)r. Goetzel, der Vorsitzende des genannten Mietervereins, teilt im „Mieterschutz*! vom 1. März ein" Urteil des Amtsgerichts Charlottenhurg, also eines ordentlichen Gorrchtes, mit, das beweist, daß auch hier eine modernere Anschauung Platz gegriffen hat- Ob die höhere Instanz Gelegenheit hu-; K.H ABER: ERNST P R I E B E Berlin WS * Behrenslraße 17 : ■ -rtscr-. -i-.er: Merkur Ö7"S GEGRÜNDET T S"O Vornehme Herren* und Damen»Moden Der Schneider, der für Sie individuell arbeite!! t■'Teppichetevre fl« aftltteKaiwte Tcppldirttinsl Berte L M1882 «er Oraefceslr.158 Unsere RtcscBläticr eine SriwnrtrtfcHiettl iDedibtiM ihm«. Grosse Kapitalien FÜR ERSTKLASSIGE HYPOTHEKEN * HABE ZU GÜNSTIGSTEN $ BEDINGUNGEN ANZULEGEN ADOLF REWALD BERLIN W 8 JÄGERSTRASSE 61a TELEPHON: MERKUR 4635-37 MAX SELLCE Baumkuchenfabrik W62Kurfürstensfr71 zJhjsgezeichnerer hhoh/avscfimach und /ar>r/e 'Jnd/iftal/unQ ' (Vornehmes, stets passendes Geschenk ZkJsGfbnd Wh luiüv!fforto- Ibrpady Pflidltbetoußte ANZEIGEN* VERTRETER gefud)t Unfete©r0anröienentt|Fen Säufern aller Branchen als Jidntfges Werbemittel. nurProoifion#be3flge ©Utes BNuifltionsmatecial fiunienfd)utj BrGöer üerlaosßefetlfchaft tD62, fiurfflrflenflr.115/16 ( Brüttracrcfniffaii« ) ANGEBOT HNO NACHFRAGE DAS WORT?o PF*

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