Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 9 (1929-1930)
- Issue
- 1 (4.1929)
- Date
- 1929-04-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 1 Seite 13 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. -,-:-u- „DEN FÜHRERSCHEIN“ erlangen Sie durch Fahrschule „Am Rathaus Steglitz“ SchloßstraBe 34 35 * Tel.: Steglitz 7910 Mitglieder Rabatt Jacken aus Wollgcorgette als Ergänzung zum einfachen, ärmellosen weißen Tcnnisklcidchen aus demselben Material. Ein schlichter \\ eißer I.ackgürtel betont die unbedingte Zusammengehörigkeit von Jacke und Kleid in diesem Falle. Man sieht Jäckchenkleidcr in Hast, Wollmusselinc, in bedrucktem und uni Crepe de Chine oder aparte Zusammenstellungen von uni Material mit originellen, neuartigen bedruckten Stoffen, für deren Furhenfreudigkeit meist der japanische Maler F'ouyitu verantwortlich zeichnet und die nach ihm auch ihren Xaipcn haben. Besonderen Beifall erntet ein Ensemble aus dunkelbluucm Crepe de Chine« dessen glockiges Kleid sowohl als das lose Jäckchen ganz mit gestickten weißen Pünktchen übersäht zu sein scheint. Gewiß. etwas anspruchsvoll aber doch noch für den Vormittag bestimmt, <1. h. also als „Cardigan“ nnzusprcchen. Ah 5 dir heißt die Jacke „Bridgecoat“ und ist dann in Material und Verarbeitung noch gewählter. Wieder Crepe de Chine, dünn Georgette, Chiffon und Spitzcd. Wundervoll dort das Modell aus Chiffon; gunz in drei ahschatticrtcn Töne'n in bleu gehalten; das Jäckchen zeigt einheitlich die dunkelste Nünnce. Das „Coctail-Jacket“ ist für den Abend bestimmt und der Phantasie sind in bezug auf seine Verarbeitung keinerlei Schranken gesetzt. Ohne „Jucket“ entpuppen sich diese Modelle als kleine Abendkleider, fQr sommerliche Soirees und Reunions. Ah.da ist sic! Die neue Farbe! Kapuzin heißt sic nach ' dem leuchtenden Rot .der Kapuziner Kresse. - Ein (schlunkcs blondes Mannequin führt ein reizendes faltenreiches Abendkleid vor. Hinten ist es lang sehr lang sogar! Vorn dagegen läßt,- cs die schlunkcn Beine fast bis zum Knit; sehen, und die rückwärtigen leuchtenden Stoffmengen erweisen sich als günstige Folie! Eine andere Farbenjicüheit ist Mimose. Besonders kleidsam für Brünette, wie eine grazile kleine Vorführdumc mit dem schwarzen Eackköprchen der Josefine Baker beweist. .Schwarz? Jawohl, noch immer! Besonders beliebt7 ist es wieder für den Nachmittag. Man zeigt äußerst dezente, vornehme Modelle aus Crepe Satin mit passenden dreiviertellangen Mänteln. Den Schmuck diesig KleitR'r bildet oft kostbare I ihgerie am Hals und un den Aermeln. Aermcl diesmal ein Kapitel für sich! Wirklich, man hat sie mit ganz besonderer l.icbc und Sorgfalt bedacht. Bald sehr eng das Handgelenk umspannend, bald weit ausladend, graziös jeder Bewegung seiner Trägerin folgend, oder ' durch ein kapriziöses Plisseo den Blick auf sich lenkend immer ist er geschaffen, für’ schlanke gepflegte Frauenhände einen wirksamen, geschmackvollen Rahmen zu bilden. .Mit Falten, Plissees, Zipfeln, «Spitz,en,,Jungen Röcken für den Abend weiblichen Charme und weibliche Grazie zu bettinen und immer wieder zu Unterstreichen « ist mehr als in den vorhergehenden Jahren oberstes Gesetz. J. C. jiiiiiiu«uiiiiuiiiiiiiitiiimiiiwnHiiiuiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiimiiltitiiiiiiiiiiiiiiii1»miinilliiiiiiiiiii»»uiiii hu.mg £Konditorei Sriedrichstraße 209- Charlottenburg SKurfürstendamm 234 und ^Berlin cFW | täglich auch Sonntags freier l | Versand nach den westlichen ‘Vororten | z z 1 SSesttüungs-iRnnahme: £Sismarck fNr.6144, 6145 | 5 X i i STAATLICHE PORZELLAN MANUFAKTUR BERLIN GEGRÜNDET 1763 KPA\ BERLIN NWgz WEGELYSTR1 / BERLIN W9 LEIPZIGERSTRi 1 4 . —— ‘aOlHLANp i