Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 9 (1929-1930)
- Issue
- 1 (4.1929)
- Date
- 1929-04-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 1 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN Ü.O.B.B. Seite 11 Sprechsaal , An die Reduktion der Monatsschrift der Berliner I-ogen U. (>. B. B. Als Mitglied der Schwestern-Vereinigung der Deutschen Heichs-Logc möchte ich eine Kräfte un Sie richten: Man hat mich immer dahin helehrt, daß die Hauptziele des Ordens I lilfshereitschaft, Wohlwollen und Menschenliebe für die Mitglieder des l'. (). dl. B. int Besonderen und lür die Menschen im allgemeinen seien. Wie kommt dann Ihr geschätztes Blatt zur Aufnahme eines so unsozial eingestellten Artikels, wie den ton Herrn Amtsgerichtsrat Klessel? Hs mag ja sein, daß der Herr genau den Buchstaben folgend, die Gesetze so auslegen kann, daß dem Personal auch hei schlechten Ilinteraufgüngen die Benutzung derselben uufgezwungen werden kann; aber cs ist schlimm genug, daß dem so ist< und menschlich nur begreiflich, wenn einsichtige Arbeitgeber sich zusammen mit ihren Hausangestellten und auch den Lieferanten dagegen wehren, daß solche Hintertreppen im Gchruucli bleiben sollen. Mädchen, die solche Wendeltreppen zum Ileruufschaffcn ton Einkäufen, Töpfen mit Milch, Hintern oder Netzen mit Kartoffeln usw., zum llerabtragen des IIuiisinülls längere /eit benutzen, werden immer gesundheitlich dadurch geschädigt; nicht aber bedeutet es eine Schädigung ihrer Gesundheit, wenn solche Mädchen die besser gebaute Yordortreppe oder den Fahrstuhl benutzen wollen. (I linnejgung zur Bequemlichkeit nennt das ja wohl Herr Klessel!) Sollte durch diese Hinneigung zur Bequemlichkeit die Gesundheit wirklich geschädigt werden, so müßte vom Gesundheitsamt oder zuständigen Behörden die Benutzung ton Fahrstühlen solchen Leuten verboten werden, die die Fahrstühle ganz ohne Lasten nur zu Besuchen, Spaziergängen usw. benutzen!!! (Sollte aber wirklich ein solches Verbot Tatsache werden, so möchte ich nicht der Ministerialrat sein, der all die Hingaben sämtlicher Petenten dagegen lesen muß! Denp wir sind ja alle gern bequem!) -Die Hauswirte wollen heute noch immer an Läufern für die bessere Yordertrcppe, und' An elektrischem Strom und Bcpätaluren für den Fu)irstyhl sparen. Wichtiger aber sind die .Menschenkräfte, und es Wdelitct für eine Hausangestellte geradezu eine HrschwCrung ihres Berufes, dauernd eine schwindelerregende Wendeltreppe mit allerhand Lasten erklimmen zu müssen, ln \ iclen Fällen' werden sich auf den Höfen HcIm.» vorriehtungen für die Waren anbringen lassen, dann werden die Mädchen' straßenmäßig ungezogen ' die Yordcrtr-cppc doch gewiß benutzen können. Wo solche Hebevorrichtungen nicht anzubringen sind, sollten die W irte ■ mittels moralischen Zwanges/ zur Aundcrung ihrer ^nitisoziplen Anordnungen betreffs der Hintertreppen gezwungen Werden, bis hoffcntlieh bald ein besseres Gesetz ihnen ein menschlicheres Vorgehen zur Pflicht macht. Hochachtungsvoll gez. Frau Alice Bach. Dienststunden des Logenhüros. Wochentags: 10 bis 3 Uhr. Tel.: B 5 Barbarossa 3051 3052 An Sabbaten und jüdischen Festtagen, sowie an defi gesetzlichen Feierfugen ist das Büro geschlossen. Sprechstunden des Verwaltungsdirektors 12 bis 2 Uhr. Außerhalb dieser Zeit ist Br. B a e r w< der persönlich noch telephonisch Zu sprechen. Die lieben Brüder werden dringend gebeten, sich in allen Angelegenheiten, 'deren Erörterung mit Br. B a e r persönlich nicht unbedingt erforderlich ist, an das Logenbüro zu wenden. , Berliner Gemeinsamer Ausschuß . , gez.^: Oskar G. Norden, Vorsitzender. Barcfinet Liköre frühen W e 1i r u f Barcfinet~W einbrand auf fröSster Stufe Barcfinet Orangeade Jas votziigfichste Erfrischungsgetränk Afso trinken wir Erzeugnisse Jer Firma B ARD IN ET A ft.. Ges. Berfin NW2t, Qiiitzowstraße 136-140 Schiller - Pension Den Besuch vorzüglicher Schulen be'i kurzem Schulweg ♦ Fachgemäße U nterri.cht^hilfeund großstädtische Bildungsmöglichkeiten ♦ Sorgfältige Pflege und gesunde Erziehung in 9ch'fyngelegenem Einfamilienhaus gewährleistet die unter der langjährig erfahrenen pädagogischen Leitung von Frau Elsa Orthai stehende SCHÜLER - PENSION WALDHEIM Berlin-Spandau-West Hubertusstraße 6 1879 - 1929 v Boenicke’* Jubeljahr I5*/e Rabatt bei Barbezug von Originalkisten, von 600 StQok an 6°„ Rabatt I Portofreie Zusendung Innerhalb Deutschlands von M. 20.— an. — Illustrierte Preisliste kostenfrei | 'Neye Sumatra - Spezialmarke 1 von besonderer . j- Preiswürdigkeit und Güte: Exitos 11* cm 13 Pf. Elites / /. HFt cm 20 Pf. , Festivös . 12 cm 23 Pf. Banquetes (s. Abb.) 11’2 cm 30 Pf. . In Kisten zu 50 Stück Jubileos ■. 12 cm 40 Pf. Glorias de O. B. . . 131 icm SO Pf. In Kisten zu 50 Stück OTTO BOENICKE E£SU££J! Das denkbar Beste Haus am Zoo, Bayerischer Platz 9, Könlgstr. 49, Kochstr. 69, Schloßstr. 96. Stegliti Preislage; )