Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 8 (1928-1929)
- Issue
- 11 (2.1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- Seite 291 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/4885084-6352611-6352902--0755-4885798- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
I Nr. 11 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B;' Seite 291 Schwestern-Vereinigung der Julius Fenchel-Loge Dienstag, den 19. Februar 20>/2 Uhr Dienstag, den 26. Februar ‘ 20>/a Uhr Dienstag, den 5. März; 20'/a Uhr Dienstag, den 12. März! 201/2 Uhr Schwestern-Vereinigung der Abraham Geiger-Loge Mittwoch, den 20. Februar t 20* * Uhr Mittwoch, den 27. Februar 20Uhr Mittwoch, den 6. März 20* ■> Uhr Mittwoch, den 13..Mär;: Frauen-Verein der Berline ■ Donnerstag, den 14. M Iterliner Distrikt des Schwestern-Verbandes der U.O.B.B.-Logen Montag, den 4. März 16> - Uhr Dienstag, den 19. Mär;: 10 Uhr 201 2 Uhr Logen U. O. B.JB. ärz 17 Uhr Arbeitssitzung. Aussprache. Arbeitssitzung. Teilnahme am Vortrage der'Loge. Arbeitssitzung. Rezitationen von Frl. Margarete Buch. Arbeitssitzung. Teilnahme am Vortrage der Loge. Arbeitssitzung. Teilnahme am Vortrage der Logg. Teilnahme an der Veranstaltung der Loge. t Arbeitssitzung. Vortrag des Herrn Rechtsan>valt Dr._ Heinz Fr (A.G.L.). (Thema Vorbehalten.) / Feierliche Begrüßung neuer Schwestern. I j _’ a e n k e 1 * Sitzung des Fraüen-Vereins der Berliner. Logen U.O.B.B, Distriktsitzung der Sehwestern-Vereine der Berliner Logen. Tagung des Berliner Distrikts des Schwestern-Vcrbandes der U.O.B.B.- Logen. lugendabteilung der Spin«za-Loge 21. Februar 28. Februar 7; März 14. März (Söhne und' Töchter unserer Mitglieder über' 16 Jahre.) Sitzungen; Jeden Donnerstag 20> ■> Uhr. Teilnahme am Vortrage der Spinoza-Loge; unschl. Diskussion im Kreise der Jugend-Abteilung. Vortrag über Gymnastik. * Vortrag über Englisch. ' Musikalischer Abend. Die Beratungsstelle kar Logenangehörige könne Tägliche Sprech Distrikts bei Schw. Se Auch schriftliche Anfrl Krankenseh>iesternstation der Berliner Logen W 62, Kleiststr. 11, B 5, Burbarossii'4781.. Beratungsstelle der Schwesternvereinigungen des Berliner Distrikts, n gute möblierte Zimmer mit und ohne Pension in allen Stadtgegenden und allen Preislagen hachweisen. n durch die Beratungsstelle Nachweise für Stellungen erhalten . . * ' itunde von 11 bis 12 Uhr, außer Sonoabfcnd und Sonntag, in der Geschäftsstelle des ma Michaelis, Charlottenburg, Mommsenstr.27 part., Telefon; Bi sm a r c k 768. gen sind an diese Stelle zu richten. % ge‘z. Minna Schwarz, Vorsitzende. iImI77ini7IIIillni!ü^^ nnminiimmnnHimiiminiiinHÜummmlmtüiimnnmiJ^MÜnilmlmliiimii^ D er B e nl i 19. März 1er Distrikt des Schwesternverbandes der . U. O. B. B.-Logen hält am Dienstag, den 1929, vormittags IX) Uhr in den Räumen des Logenhauses, Berlin, Kleiststraße 10, seine erste DISTRIKTS-TÄtf UNK / / B ab. Alle Logenschwestern sind hiermit herzlichst eingeladen. Minna Schwarz i Simon...mim.iinniiiiiiiiiiitMniiiiiimiiiiiiiiiniiiiiitiiiiiitiiiiiiiniiiiiiitiiimniiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiimiimiiiiiimiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiimiiiiiiniiiiuiiimniiiiiiiiiiiiniiiitiurr et 0 T \V ist, daß die Gipfelleistung jamins III“, in der Schrift Dies Buch, aber nicht fährt uns auf den Boden Theater entsprossen sind, ja aus dieser Welt herauf nicht minder. Was diese alles enthält, welch unfaßba Seelen- und Schöpferkräfte! öffentlichung des Heine-B W a 1 d j u d e“ von O p a t o unbekannte Autor, der in F seinen Wohnsitz hat, schre Theaters, jiddisch. Und sein nicht, nur Drama und Büli Gipfelleistungen erzielt, wie zur Ehre gereichen würden gewaltiger Kultur- und Erz gipale Welten spiegelt er: bodenschwere ' des: polnische; merkwürdig gemengt, die das hier vor uns lebt und wir uns nie hätten träumen mit einer ganz' starken, kraft erfaßt. Atemlos Menschen, ihr Auf- und Un i auf. Und schaudernd erlebt; qben; ■ wend Granowskys, „Die Reise Ben- 1 och nicht berücksichtigt ist. ,va dies als erstes der besprochenen, ußlands, dem Granowsky und sein uch die Menschen der Habima sind s gewachsen und Altalena-Jabotinski eit, die sogenannte Ostjudenheit, ren Reichtum an Kulturbewegung, das zeigt uns wiederum .'eine Vert^ndes, der Röman „Der letzte schu. Dieser in Deutschland völlig ölen aufwuchs und nun in Amerika bt in der Sprache des Granowsky- Werk beweist, daß in dieser Sprache ine, sondern auch das große Epos sie einer jeden Literatur ^der \Vclt Das Buch vom Waldjuden ist ein ehungsroman des Ostens. Ganz orilie mystische des Chassidismus, die Bauernlandes und, aus beiden jenes urwüchsigen Waldjudentums,; ausstirbt und von dessen Existenz lassen. Dieser Welten-Dreiklang ist so erdwie himraelsnahen Visionei en wir in ihn hineingezogen. Die ergang rühren uns und wühlen uns rr wir den Zusammenbruch des gör waltigen chassidischen Geschiehtsexperiments 'mit, dessen Gelingen eine Hochwelle menschlicher Seelcnkultur hätte bringen können. Gegen Schluß des Werkes ermüdet der Verfusscr — .vielleicht unter der bleiernen Schwere des selbsterlebten Schicksals; die Klarheit des I,ebens verschleiern mystische Räusche und Albträume. Aber der große' Lindruck blfcibt. Den Dichter und Schöpfer Oputoschu haben < wir uns' zu merken. Und' dein Herausgeber (Welt-Verlag,. Berlin) bleibt seine Entdeckung für Westeuropa zu danken, wie die gfite, flüssige Uebcrsetzung aus dem Jiddischen. Vier Lebenssphären ist ein anderes starkes Talent des Ostens 'zuzuzählen: Josef Kessel, dem Judentum, dem er entstammt und dessen Renaissance er sich neuerdings zuwendet, Rußland, in dem er geboren ist und dem er sein bisheriges Schriftwerk w idmet, Südamerika, in dem er vjele Jahre verbrachte, und Frankreich, in dessen’Sprache er dichtet und berühmt ist. Zwei seiner Bücher wurden preisgekrönt: „Die blinden II e t ts ch e r‘t und,/ „Die rote Steppe“ (deutsch irfi Verlage Julius Iloffmunn, Stuttgart). Das erste ist in Deutschland durch seine Verfilmung und durch die Dramatisierung ( der Piscatorbühne unter, dem Tijcl „Rasputin“ bekannt geworden. Das Werk ist durch ge- [T E 297 s