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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1928-10-01 · 7 (10.1928) · p. Seite 202

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
8 (1928-1929)
Issue
7 (10.1928)
Date
1928-10-01
Page
Seite 202 (sequence 18)
Language
German
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Seite 202 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U O. B. B. Nr. 7 Der elegante hi trägt Reisermile Kantsti 16*» Kaiser AJtee 209 Karlsbader Feinbäckerei und Konditorei Moritz Dobrin BesfellLings* und Versandge^chäft: Königstraße 34-36 'Telephonzentrale: Komystadl 6193 und Alexander 5033 Konditoreien und Catds: Lennestr. 1, Ecke Friedrich-Ebert-Str. (am Tiergarten) Königstraße 34-36 y- Spittel markt 15 Friedrichstraße 114a + Münzstraße 12 Alexanderstraße 14c empfiehlt in reicher Auswahl: Torten, Feingebäck, Desserts, bunte sowie Kaffee-Schüsseln, Baumkuchen S p e z i a 111 ä-i: Wiener und Karlsbader Gebäcke Bobes Posener Mürbekuchen Für Festlichkeiten jeder Art: Eis“ - Eisspeisen / Eisbomben / Cremes in feinster Ausführung und reichster Auswahl Zudebarches Hochzeitsbarches Jeden Freitag: Wasser- und Butterbarches in bekannt bester Ausführung Zusendung prompt frei Haus! nMiimMiNiiiMitiHtiiMiiiHniuiMHiHiNMimiiimimmimuumuntuitNiiiimmiiMMtmiiiNiiiiimttiiMiifMMmtiiMUttiMtiMmtii; Abteilung mohenransport und UKünungstauscti SO 36 Reichenberger Str. 154 W15, Kurfürstendamm 173/4 Georg Silberetein & Co BERLIN Diese letzte Zeit der Frauenmode des 19. Jahrhunderts wird im allgemeinen recht lieblos und wegwerfend behandelt. Aber ein gut Teil dieser abfälligen Kritik erklärt sieh gewiß durch den zu knappen Zeitabstand, der uns Heutige von dieser Mode, kurz vor dem Jahrbundertende, trennt. Sieber ist jedenfalls, daß unsere Väter die Frauen und Mädchen dieser ihrer ./eit äußerst hübsch und anziehend fanden und auch manchen tüchtigen Künstler besaßen, der ihnen ihr auch in der Mode l>ci weitem „besseres Ich“ mit Liehe und (leschmack iin Bildnis verewigte. Der Gang, den die Mode der jüngsten Generation (Bild 9) bis heute verfolgt hat, führte von den hygienisch und kunst- 1* * I t 7. F. Skarbina: Auf der Digue. 1883 T . % gewerblich orientierten Experimenten des Keformkleidcs und des „Künstler“- oder ,-,Eigenkleides“ (die alle nicht von Bestand waren), zu einem durchaus neuartigen, schön und praktisch zugleich wirkenden Kleidstil (nicht „Stilkleid“), dessen Anpassungsfähigkeit an die Erfordernisse des heutigen vielseitiger. beruflichen, geselligen, sportlichen und häuslichen Stadtlebens unleugbar ist. Es ist oft genug gesagt worden, daß — trotz mancher L’ebertreibung und „Stoffersparnis“ an falscher Stelle — die heutige Frauenmode in hygienischer und ästhetischer Hinsicht nahezu ideal ist. Nur schade, daß der Grundsatz: „Eines schickt sich nicht für alle!“ so wenig beachtet wird; sonst bekämen wir etwas seltener hackfischhafte Großmütter oder mannsmäßig^Frauen zu sehen, die den ebenmäßig gewachsenen und bekleideten Typus echter Weiblichkeit jeden Alters entstellen. 1

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