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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1928-07-01 · 4 (7.1928) · p. Seite 135

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
8 (1928-1929)
Issue
4 (7.1928)
Date
1928-07-01
Page
Seite 135 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 4_MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.Q.B.B. V Seite 135 Encyclopaedia judaica Das Judentum in Geschichte und Gegenwart in 15 Bänden Das Erscheinen des ersten Bandes der seit langem angckündigten und von allen an jüdischen Fragen interessierten Kreisen mit Spannung erwarteten „Encyclopaedia Judaica“ (Verlag Eschkol AG. Berlin) darf als ein bedeutsames Ereignis in der Entwicklung der modernen Wissenschaft des Judentums verzeichnet werden. Seit vielen Jahrzehnten besteht das Bedürfnis nach einer in deutscher Sprache abgefaßten umfassenden Gesamtdarstellung desj Judentums in der Form einer Enzyklopädie. Es wäre nur natürlich gewesen, daß gerade in Deutschland, in dem die moderne Wissenschaft des Judentums im 19. Jahrhundert entstanden ist, uueh die erste jüdische Enzyklopädie geschaffen worden wäre. Bekanntlich ist dies nicht der Fall gewesen; vielmehr ist vor mehr als. 25 Jahren, in Amerika in englischer Sprache die erste große jüdische Enzyklopädie erschienen unter dem Titel „Jewish Encyclopaedia“. 4 In dem Vierteljahrhundert, das seitdem vergangen ist, ist die jüdische Wissenschaft über diese englisch-jüdische Enzyklopädie hinweggeschritten, und heute ist sie in vielen wesentlichen Punkten veraltet und überdies unbrauchbar, soweit es sich um die Darstellung des gegenwärtigen jüdischen Lebens handelt, das durch den Weltkrieg tiefgreifende Umwälzungen erfahren hat. So bedeutet es die Erfüllung einer bedeutsamen wissenschaftlichen und kulturellen Aufgabe, wenn nunmehr eine neue umfassende Enzyklopädie des Judentums zu erscheinen beginnt. Ein flüchtiger Blick nur in diesen ersten Band zeigt, daß in diesem Falle alles getan wurde, um ein Standard Work zu schaffen. Die Redaktion, an deren Spitze als Chefredakteure die Herren Dr. J. Klatzkin und Prof. I. Elbogen stehen, liegt in den Händen der bewährtesten Fachmänner jüdischer Wissenschaft; wir finden unter den Redakteuren Namen wie Prof. Brody, Prag; Oberrabbiner Dr. Freimann, Posen; 'Dr. Nachum Cioldmann, Berlin; Rabbiner Dr. Jacob, Dortmund; Dr. M. Soloweitschik, Berlin; Dr. Torczyner, Berlin; Dr. Wischnitzer, Berlin, und andere mehr; zu den Mitarbeitern zählen fast sämtliche namhaften jüdischen Gelehrten und Schriftsteller aller Länder, wie auch zahlreiche bedeutende nichtjüdischc Forscher. Das gesamte Werk wird 15 Bände umfussen und etwa 40 000 Artikel enthalten. Der erste 640 Seiten umfassende Bund enthält die knappe Hälfte der Artikel unter A. Die Lektüre der Artikel zeigt, daß, wenn sie auch das gesamte Quellenmatcrial erschöpfend verwerten, sie doch in einer solchen gemeinverständlichen Durstellung gehalten sind, daß sic auch jedem interessierten Laien durchaus verständlich sind. Eine der wesentlichsten Eigenheiten dieser Enzyklopädie besteht in den große« Monographien, in denen versucht wird, die Grunderscheinungen der jüdischen Geschichte und Vergangenheit in erschöpfenden1 Gesamtdarstellung systematisch zu behandeln. Von solchen Monographien, die oft mehrere Bogen umfassen und kleinere Werke für sich darstellen, sind in diesem ersten Band bereits einige enthalten, so die Artikel „Abgaben und Steuern“, eine Gesamtdarstellung des. innerjüdischen Steuerwesens aller Zeiten und Länder, der Artikel „Agada und agadische Literatur“, der Aufsatz „Akademien, talmudische“, in dem ein fesselndes Bild von dev Organisation und der historischen Entwicklung der großen Pflanzstätten jüdischen Wissens in Babylon und Palästina gegeben wird, in denen der Talmud entstanden ist. In dem soeben erschienenen zweiten Band sind weitere sehr interessante Monographien enthalten, so über „Alphabet“, „Amo-, räer“, eine Monographie von über vier Bogen über den „Antisemitismus“, eine umfassende Darstellung der „Apostasie“ (Taufbewegung im Judentum) u. a. m. sHiHiHiHMmtitHinmHiHiHHiiiHiHitHniimiiHiliHMHmiHHHUiimHiHMimntmiiiHnHmmiHimmwmmtmiiHHHmHHir Schlesische Spielkarten ~ fabrik /?. W. friedlich Sc Co. / Breslau Gebrauchs-Spielkarten f'1 ~ Reklame-Spielkarten Luxus-Spielkarten Generalvertrfter für Berlin: ■ J. Gartenheeg <£ Co., Charlotten hu rg 4 Telephon: Berlin Ptnhoff 47iS — 24 ~HM>H>HHtHtHM<IIHMMHmitUimilllHMIIMtmHHIlm)HHIUlMIIIHHmiimHHIIIIIim»Miminil|l>IMIIIHMIHmmHlHIHIII>IH l~ Vor der Abfahrt düTMlb« Nach RuckM» ■ Original* Revelation D. R. P. Ein Großer und ein Kleiner — •Und e^>di "sind beide — Einer! 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