Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 7 (1927-1928)
- Issue
- 11 (2.1928)
- Date
- 1928-02-01
- Page
- Seite 226 (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 226 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Nr. 11 DAS ■■ BERLINER JÜDISCHE HALLEK-SPORTFEST L)ie jüdische Orchestervereinigung ist aus dem Willen heraus gegründet, sich — abgesehen von der Pflege der Orchestermusik — jüdischen Organisationen jeglicher Art und jüdischen Komponisten wohlausgebildet zur Verfügung zu halten. Es war beinahe selbstverständlich, daß Brüder unseres Ordens resp. deren Söhne einen derartigen Gedanken in die Tat umsetzten. Das Orchester hat es durch restlose Arbeit an sich unter der zielbewußten und energischen Leitung eines Musikfachmanncs soweit gebracht, daß alle seine Konzerte in den Tageszeitungen und Musikzcitschriftän durchweg anerkennend von den Kritikern besprochen worden sind. Im Dienste der Wohlfahrtspflege hat cs mit dem Central-'- Wohlfahrtsamt unserer Gemeinde, mit einigen Bezirksämtern derselben in der Musikhochschule und in der Singakademie Konzerte veranstaltet. Es hat des weiteren im Logenheim und in den Altersheimen der Gemeinde, im jüdischen Krankenhaus und in der jüdischen Blindenanstalt gespielt. Die Mitwirkung (ist unentgeltlich; es müssen jedoch Selbstkosten für etwaigd- Hinzunahme eines, bei großen Aufführungen nötigen, uns leider noch fast gänzlich fehlenden Bläserkorps wiedererstattet werden. Es ergeht nun an unsere lieben Brüder und Schwestern, soweit sie mit der Leitung jüdischer Organisationen betraut sind, dier Bitte, sich des Orchesters zu bedienen. Ferner dem Orchester gute Dilettanten als aktive Mitglieder zuzuführlrt. durch Ueberlassung von Notenmaterial und durch Eintritt als inaktive unterstützende Mitglieder ihr Interesse zu beweisen. Diesbezügliche Zuschriften erbittet: Dr. Kurt L i p o w s k i , Kantstiaße 138.; Montefiore-Loge. Rätselecke v Silbenrätsel Nr. 25. Von Paul Ryttenberg. Aus den Silben: al — am — an — an — che — den — der — die — e -ei — fun — gel — he — in — ket — le — ler — 1er — mei — mie — na — nung —■ ro — ru — sat — se ■— sevt— si — tai — te — tel — tel, sind 16 Wörter zu bilden, deren Anfangs- und dritte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Zitat ergeben. Die Wörter bedeuten: 1. Vorraum. 2. Baum, 3. Rast, 4. Reitzeug, 5. Wind, 6. Fischfanggerät, 7. Blume, 8. Metallband, 9. Paradies, 10. Gewerkschaftsbund, 11. hinterindisches Königreich, 12. Küchengerät, 13,. Nebenfluß der Weser. 14. Teil des Kleides, 15, Vogel, 16. weiblicher Vorname. Silbenrätsel Nr. 27. Aus den Silben: a — bei — ber — bo — bürg — dam — de — de — di — du — ei — ei — el — en — ga — i — is — nel — o — pe — ra — ris —- sei — sen — son — te — trep — zau, sind 13 Wörter zu bilden, deren Anfangs- und dritte Buchstaben, von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben. Die Wörter bedeuten: 1. ist eine deutsche Stadt. 2. ein jeder im Auge hat, 3. ist ein billiges Metall, 4. kann man schicken nach überall, $. ist von allem wohl der Schluß, aus 6 deine Frau ein Kleid haben muß 7. find'st du in jedem Haus, mit 8 geh' ich am Sonntag aus, 9. ist eine Gestalt aus der Bibel, vom 11. steht es noch in jeder. Fibel, 10. ein neue Erfindung ist, 12. ein Operettenkomponist, 13. ist der Schwiegersohn. Na, wer von euch hat es denn schon? (Erzählt bitte von acht nichts meiner Frau, weil ich mich sonst nicht nach Hause trau'!) c Zahlenrätsel Nr. 16. Von Erna Markus. I, 2, 3, 4, 5, 2, 6, 7, B —- 9, 3, 10, 8, H. 11, 8 — 12, 8, 11. 2. 13, 14, 13 — 15, 8, 3 — 16, 17, 15, 8, 3, 17 — 8, 2. 17 — II, 8, 9, 8, 17 — 2, 11, 13 — sind ein Spruch aus dem Talmud, wenn man die Buchstaben der Schlüsselwörter richtig anwendet. Diese sind: I, 10, 5, 9, 16 — Fluß in Rußland. II, 6, 7, 8, 3, 14 — Ulk. 13; 2, 12, 8, 13 —■ Pelzart. 15, 8, 17, 4, 8 — Massenmörder. welches am 18. M8rz im Berliner Sportpalast stattfindet, wird eines der größten Hall e n-Sportfeste überhaupt werden ■ Ca. 2000 Sportsleute und Turner ' mit Fahnen und Abzeichen werden gemeinsam aufmarschieren. 300 Frauen- Mitglieder des Bar Kochba werden moderne Gymnastik-Übungen zeigen. .. Ein Hallen-Tennisspiel, ausgeführt l\ vom S. C. Hakoah, wird zum ersten Male / r vorgeführt werden; und von besonderem L Interesse sind die Laufkonkurrenzen, x—da der Bar Kochba seine besten Sprinter, die bekannten Kurzstreckenläufer Gerber, Levin, Simon, Kurz 1 u. 2, Simmenauer an den Start schicken wird. Derjüdische Boxclub Maccabi wird seine besten Kämpfer im Ring antreten lassen. Den Abschluß bilden zwei große Rundenstaffeln, bei welchen die Vereine ihr bestes Läufermaterial einsetzen und die dadurch zu scharfen Kämpfen führen werden Zahlenrätsel Nr. 28. Von Pa ul Ryttenberg. 1 2 3 4 5 42642478 Wohltätigkeitsvereinigung. 2 3 5 4 2 Teil des Schiffes 3 2 8 4 Gefäß. 4 5 4 8 Paradies. 5 7 4 8 4 2 Angestellter. 4 8 5 4 Schluß. 2 4 8 8 4 8 , sportliche Veranstaltung. 6 4 2 4 7 8 Klub. 4 14 8 4 Fläche. 2 4 5 4 Vortrag. 4 2 5 4 Planet. 7 8 5 7 4 8 Land in Asien. 8 4 7 5 schlechte Charaktereigenschaft. i Silbenrätsel Nr. 20. Aus den Silben: a — ba — cho — den — dis — e — e — ech — garn .— juch — nat — nu — ros — se — spi — tel — len — ten — .tri — un — wach — sind 10 Wörter zu bilden, deren Anfangs- und dritte Buchstaben, von oben nach unten gelesen, einen Ausspruch Galileis ergeben, (j i.) Die Wörter bedeuten: 1. europ. Staat, 2. Biberfell, 3. stachlige Pflanze, 4. Gemüse, 5. Lederart, 6. Widerhall, 7. Großherzogtum, 8. Liebesgott, 9. Singvogel, 10. Saurier. Silbenrätsel Nr. 35. Von W. Asch. Aus den Silben: as — ath — bi — cra — da — dau — dech —t di — dus — e — e — e — eg — ei — ge — he — i — iff — lan — land — let — li — mast — mi — mur — na — na — na — nach — ni — ra — rew — se — than — wa — xo sind 15 Wörter zu bilden, deren Anfangsbuchstaben von oben nach ünten, und deren Endbuchstaben von unten nach oben gelesen, einen umkämpften Satz der Lehre ergeben. 1. Stadt, in der Rheinpfalz, 2, deutscher Dichter des 19. Jahrhunderts, 3. Reptil, 4. Märchenland, 5. Vorabend des Festes, 6. Seidenstoff, 7. Teil der Bibel, 8. Fluß in Indien, 9. Stadt in Belgien, 10. landwirtschaftliches Gerät, 11. Hauptperson einer Lessingschen Dichtung, 12. Nebenfluß des Rheins, 13. Turner, 14. Prophet, 15. deutscher Maler des Mittelalters. Verlad: Brüder-Verla Äsdeaellschaft m. b. H-, Berlin W 62, Kurfürsten Stfäfte 115-116 (Brüdervereinshaus). Verantwortlich für die Loden - Redaktion: Karl M gtir< Berlin W 62. Kleist Str. 10. Für den Anzeigenteil Karl Fischer, Berlin W 62, Kurfürsten Str. 115-116. Druck: R, B o 11, BuchdruckcreL Berlin NW 6, Schiffbauer dämm 19. AbonnementabesteUangeo ‘durch den Verlag: M. 3.— vierteljährlich, Ausland M. 3,30. -I