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Monatsschrift der Berliner Logen UOBB · 1927-05-01 · 2 (5.1927) · p. Seite 28

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Journal
Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
Volume
7 (1927-1928)
Issue
2 (5.1927)
Date
1927-05-01
Page
Seite 28 (sequence 8)
Language
German
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Seite 28 Nr. 2 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B.B. Besuche in auswärtigen Logen Br. Expräs. Direktor Theodor Sterp Sp. L. Als vor einigen Jahren die Einreise ins besetzte Gebiet n< ch Schwierigkeiten machte, ‘ hatte mich unser Ehrengroßpräsident. Br. Timendorfer, gebeten, meine beruflichen Reisen ins Saargebiet und ins Rheinland dazu zu benutzen, um un&crc dortigen Logen aufzusuchen und ihnen die Grüße der Groß- 1< ge und der Berliner Logen zu überbringen. Später war es dann der Wunsch des hochwürdigen Großpräsidenten Br. Dr. Bacck. daß-ich diese Besuche fortsetzen ' mochte, weil der Großloge bekannt ist, daß die Prpvinzlogcn den Besuch auswärtiger Brüder dankbar begrüßen. Es hätte dieser nochmaligen Anregung bei mir nicht bedurft, denn mir war ein solcher Besuch eine Selbstverständlichkeit geworden, da er mir Einblick in die Arbeit der einzelnen Logen gewährte. Es sind dieselben Schwierigkeiten, die in allen Logen bestehen und die Diskussion beherrschen. Es sind die Fragen der Intensität des Logenbesuches, der Aktivierung der sich zurückhaltenden Brüder und die Maßnahmen gegen die. die uns dauern^ fremd geworden sind: der Ruf, die Brüder aus unseren Reihen zu entfernen, die nicht mit uns arbeiten wollen, weil sie den Logengedanken nicht erfaßt haben, wurde immer und immer wieder laut: — In allen Logen ließ ich mich unterrichten über die Ausübung der. Wohltätigkeit, über die ich siel Erfreuliches feststcllen konnte. .— Ein Vergleich über die Betätigung deT Brüder bei unseren Berliner Verhältnissen und denen in einer kleineren Provinzstadt läßt sich naturgemäß nicht ziehen. Wir treffen uns meist nur in der Loge, soweit nicht persönliche Freundschaft sich entwickelt oder verstärkt* hat. Häufig wissen wir nur recht wenig voneinander, ein Uebeistand. der iä gerade in unseren großen Berliner Logen empfunden und jetzt energisch-bekämpft wird. In der kleineren Stadt begegne} man sich fortgesetzt, man kennt sich sehr genau und Ssmpathicn und Antipathien spielen in das Lofgenleben hinüber. Es bedarf häufig großen Taktes seitens des Beamtenrates und viel guten Willens seitens der einzelnen Brüder, um gerade auf dem neutralen Boden der Loge sich wiederzufinden und vorhandene Gegensätze im Geiste der Brüderlichkeit auszugleichen. Daß diese Brüderlichkeit im Gesamtverbande unseres Ordjens kein leeres W'ojrt ist, daß sie jedem Bruder fühlbar wird bei-einem Besuch einer auswärtigen Loge und bei dem Eintritt in den Kreis ihm bisher fremder aber den gleichen Idealen zustrebenden Brüder, ist ein besonders wohltuendes Gefühl. In der pahen Ferienzeit treffen sich die Brüder in den Kurorten und Sommerfrischen und sprechen über die Arbeit des ■Vergangenen Winters und die Pläne für die Zukunft, sie tauschen Gedanken und Eindrücke aus und fühlen sich innerlich aufs engste verbunden. Möge dieses Gefühl auch dadurch bestätigt werden, daß alle Brüder, die bei Anwesenheit an einem dritten Orte Gelegenheiten haben, an einer Logensitzung teilzunehmen, diese Sitzung besuchen, durch ihre Anwesenheit Freude hervorrufen und sich selbst einen genußreichen, in vieler Hinsicht zum Nachdenken anregenden Abend verschaffen. Dem Orden gehören nicht mehr an: Berthold-Auerbach-Loge: Aronsohn, Willy, Paris. C o*h n , Leopold. Schöneberg. GrUnew aldstr. 60. Droller. Willy, Schöneberg, Berchtesgadener Str. 12. Jonas, Marcel, Friedenau, Wagnerplatz 6. N a w r y . Georg. W 30, Rosenheimer Str. 22. Rosenstern, Dr. Iwan, Wilmersdorf, Aschaffenburgcr Str. 6. Burchhardt, Siegfried, W 15, Kurfürstendamm 199. Dienstag, Isi, W 50, Achenbachstr. 22. Herr mann, Eduard L., C 2, Spandaucr Brücke 1. | Montetiore-Loge: Perl, Georg. Wilmersdorf, Augustastr. 2. Autofahreri:iü>!i!!l!l11!M!IIMI|lltll!llitHII1lllllllllfllltlllflllllllllltllltll|[lltllttlltltl!l Eintritt täglich Fahrschule: , Zentrum“ Ing. Otto Kraschewski Berlin SO 16, Köpenicker Straße 116 F*vn*prec‘’*r: Mo'itzplatz 1639. 4197 Prospekte frei Fahrschule: „Nollendorfplatz“ Ing. Joh. Kraschewski Berlin W 57, Bülowstr. 97 Fernsprecher: Kurfürst 9380 ERES-UUASCHERE! e ' x a a j « - - BERLIN - LICHTERFELOC iTTTmmrrmfm LEINEN HAUS 1 R. FLEISCHHAUER BERLIN W 50, Tauentzienstrahe 7a Wäsche jeder jTLrt Höchste Leistungsfähigkeit durch eigene Herstellung Baden-Baden Hotel und Badhaus Zähringer Hof Vornehm, behagliches Farailienhote! I. Ranges Fließend, kaltes und warmes Wasser in all n Zimmern Zitpmer mit Bad. W.-Cu. Thermalwasser* Zuleitung Eigenes .Thfrmalbadhaus zum Kur* gebrauch Staatstclephon aul allen Stockwerken Durchl. Doppeltüren 1923 Neumöblierungen. 17000 qm eigener Park mit Ruheplätzen Autoooxen Vorteilhafte Pehsionsbed^ngungen Prospekt bereitwilligst Fernruf 180*184 Weinstube 170 tnh. Otto Koberlln« C. xJ. Q U AN OT Flügel- und Pianö-Fabnk Gegründet 1854 Inhaber: Max Baum Vielfach'prämiiert KonT';"r2,93 o 17, Paul-'Singer-'Str. 50 Kfi„r:;hre

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