Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 6 (1926-1927)
- Issue
- 8 (11.1926)
- Date
- 1926-11-01
- Page
- Seite 155 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/4885084-6352607-6352854--0130-4885206- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 8 Seite 155 MONATSSCHRIFT DER BERLINER' LOGEN.U.O.B.B. ---:-- der Behandlung einer besonderen hygienischen Abteilung unterließt. — Auch der angebliche Fehler in der Anzeige der Möbelfabrik Julius Kiwi ist schon im ersten Preisausschreiben genannt worden. Diesmal haben 19 Einsender falsch festgestellt, daß SchwartzkopffstraGe nur mit einem „f" geschrieben wird. Die Straße ist nach dem Geheimen Kommerzienrat Louis Victor Schwartzkopff benannt worden. — Falsche Einsendungen sind fast auf jede Anzeige eingegangen. Zum Teil recht originelle: Auf dem Titelblatt stehen die Anzeigen des Internationalen Speditionsbüro Georg Silbc^stein & Co. und der Berliner Privat-Telefon-Gesellschaft m. b. H. Bei dem ersten Inserat berichtet uns eine Schülerin, daß der Mann, der den Wagen zieht, nicht im richtigen Verhältnis zum Wagen stünde. Bei der Pritcg wird von einem Einsender bemängelt, daß die Adresse fehlt. — Ein Kuriosum darf nicht vergessen werden: Frau Justizrat Dr. M. hat festgestclft, daß bei der Anzeige der Firma D. Counde A.-G. die Telephonnummer Moritzplatz 16 450 nicht im Telcnhonverzcichnis aufgeführt worden ist. Wir haben nachgczählt und ermittelt, daß die Firma 33 Anschlüsse untereinander aufführt und tatsächlich fehlt die obengenannte Nummer. Fabelhaft! Dankbar erkennen wir diese Arbeit im Interesse unserer Inserenten an und wir haben uns gestattet, der verehrten Frau Justizrat ein sehr gutes Vergrößerungsglas als Trostpreis zu übermitteln. An der Verlosung konnte die Einsendung nicht teilnehroen, da der; Anschluß, wie wir feststellten, besteht tnd keine Sinnentstellung vorlag. Unsere Anzeigen sind mit der Lupe studiert worden: die Höchstzahl auf einer Karte waren 17 Fehler. Unsere gesamte Ausgabe ist Buchstabe für Buchstabe gelesen, kontrolliert und berichtigt, worden. Unsere Inserenten können nicht behaupten, daß sie durch unsere Organe nicht bekannt und daß ihre Anzeigen nicht gelesen werden — wir haben Akticnmatcrial, das jeder Nachprüfung standhält und uns gestattet, den Beweis zu .erbringen; in unserem Anzeigenteil wird sogar das Telephonnctz unserer ^Inserenten beobachtet. Mehr kann man von einer Anzeige wirklich nicht verlangen! Bcmesse deinen Vorteil so, daß er niemand zum Nachteil wird. Mit diesen Wortejl aus dem Talmud wenden wir uns an die Löser unserer Preis-Aufgabe, die täglich. unter derselben Anschrift eine Karte einsandten. Jede Karte diente als Los! Ferner ar. die, die ihre gesamte Familie in Küftenmassensendungon ver-. einigten. Die erste Kategorie konnte an der Auslosung nicht teilnehmcn, denires war gesagt, jeder darf nur eine Lösung einsenden. Bei den beiden größten Masseneiriscndungen hatten die Einzeleinsend^r Glück — die Lösungen waren insgesamt falsch! Am Mittwoch, den 20. Oktober, abends 8 Uhr, erfolgte im Brüder-Vereins-Ha-us die Auslosung der 906 richtigen Einsendungen. Die Leitung der Auslosung hatte freundlicherweise Herr Rechtsanwalt und Notar Justizrat Dr. Alfred Salomon, Berlin W 30, Speyerer Straße 9, übernommen, der auch das Protokoll über die Ordnungsmäßigkeit der Ziehung bescheinigte. Der Vorstand des Bruder-Vereins z. g. U. hatte uns liebenswürdigerweise die altchrwürdige Wahlurne des Vereins zur Verfügung gestellt und in ilir fanden die Postkarten, die gleichzeitig als Lose dienten, nach vorheriger Prüfung der Richtigkeit der Eingänge, Aufnahme. Bei der Verlosung waren gegenwärtig: Herr Handelsgerichtsrat Georg Silberstein,- Berlin-Halen-' see, Kurfürstendamm 74, Herr und Frau Dr. Albert Grünbaum, W 62, Kurfürstenstraße 78, Herr Dr. Markus, W 62, Brüdervereinshaus. Die Gewinne wurden von Fräulein Erna Markus, ebenfalls Brüdervereinshaus, der Urne entnommen. Die Brüder-Verlagsgesellschaft hat sich infolge der großen Beteiligung entschlossen, woitere achtzehn Trostpreise zu gewähren: ein Vergrößerungsglas, sieben Adamson-Aljien und zehn Doppelkarten für den Kamme.rnjüsikabend im Brüdervereinshdus. Wir danken allen denen, die sich an der Lösung der Preis-* aufgabe beteiligt und dhdürch ihr Interesse bekundet haben. Wir bedauern nur, daß wir nicht in der Lage waren, allen Einsendern, besonders denen, die richtige Lösungen cinsandten und die bei der Auslosung leer aüsgingen, ein angemessenes Aequivalcnt für ihre Bemühungen zu gewähren. _ , Nachstehend lassen wir die Abschriften einiger Briefe 'folgen, die uns aus Anlaß der Preisaufgabe übersandt worden sind. Berlin, den 1. November 1926. 4 SfnJi ■ ^f 'Pctcrr r/Jtein cftafUfiucfte / ^Ranges ^Icirbgtä.vUicirutfiincj ~ J3erf//i 7/. oo J^iizio/i/tccAat JTcuui/Uzjeff *4? 3 Jtsnt Cttevtp&xtCL **«22 jedetjint. ixuScA aemyta V/V . y y!6asi wiZasv^e urwex&iruiticfie f