Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Journal
- Monatsschrift der Berliner Logen UOBB
- Volume
- 6 (1926-1927)
- Issue
- 5 (8.1926)
- Date
- 1926-08-01
- Page
- Seite 89 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 5 MONATSSCHRIFT DER BERLINER LOGEN U.O.B. B. Seile 89 Berlin! Keine Sladt wird im Reich mehr gescholten a1? Ejerlin, keine kennt man aber auch im Grunde so wenig wie die Reichshauptstadt. Was München und Dresden, Hamburg und Frankfurt für die deutsche Kultur bedeuten, wird von jedermann gewürdigt. Daß aber auch Berlin mehr ist als eine Stadt der entfesselten Arbeitsenergien, will man in der Provinz nicht gern wahr haben, und leider wissen es vielfach die Berliner selber nicht. Es ist * darum sehr zu begrüßen, daß sieb mehrere ausgezeichnete Fachleute zu dem Zwecke zusammengefunden haben, die. kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung unserer Stadt ins rechte Licht zu rücken. Die Essays, die jeder über sein besonderes' Arbeitsgebiet geschrieben hat, sind in einem stattlichen Band, „Berlin"’ betitelt, vereinigt, der soeben im Industrie- und Handelsverlag Berthold Hirschberg erschienen ist. Dieses Buch, dessen geschmackvolle Illusrationen besonderes Lob verdienen, ist unter Mitwirkung der Zentralstelle für den Fremdenverkehr Groß-Berlins zustandegekommen. Es eignet sich besonders für Fremde, die nach Berlin kommen, zur gründlichen Orientierung über die Reichshauptstadt. Aber auch der Berliner kann aus diesem Werkjreiche Belehrung g ew innen. Aus der Fülle der Beiträge seien nureinige besonders wertvolle hervorgehoben. Die Geschichte Berlins, die nur den wenigsten vertraut ist, hat Dr. Hermann Kügler knapp und lebendig dargestellt. Die künstlerische Vergangenheit Berlins konnte keinem würdigeren Autor anvertraut werden als dem fiüheren Stadtbaurat Ludwig Hoffmann. ' Ueber Berlin als Kunststadt berichtet in geistvoller Weise Dr. Max Qsborn. Einen besseren Führer durch die Theaterstadt Berlin .als Jj Landau kann sich der Fremde nicht wünschen; auch der knappe Essay Oskar Bies über Berlin als Musikstadt ist hohen Lobes würdig. Bie hat übrigens auch eine feinsinnige Skizze über die künstlerische Bedeutung der Berliner Warenhäuser beigesteuert. Die außerordentlichen Fortschritte, die Berlin als Modenstadt jm letzten Jahrzehnt gemacht hat, finden ihre kritische Würdigung durch Geheimrat Peter Jessen. Er stellt die großen Ziele auf, die das Mda enwesen der Zukunft zu erfüllen hat: Achtung für jede red-i liehe Arbeit; Mehrung der Einsicht, des Geschmacks, der Lust amt Eigenen; bei den Trägern mehr Freude an der persönlichen Erscheinung, lieber den gewaltigen Arbeitsbereich der Polizei berichtet Regierungsdireklor Dr. Weiß, während Hans Alsen ein vergnügliches Vademekiim für Bummler geschrieben hat. Wenn d is Buch in einer künftigen Auflage auch noch einen Artikel ü >er das geistige Leben in Berlin bringen wird, dann bleibt der j Kritik nichts mehr zu wünschen übrig.; Anmerkung der Redaktion: Wir haben es mit Freuden be- . grüßt, daß uns Herr Berthold Hirschberg gestattet hat, dem Werk ] Berlin verschiedene Artikel zu entnehmen und sie im Rahmen unserer Schriften erscheinen zu lassen. Gewiß, die Aufsätze sind zunächst für Fremde bestimmt, die über Berliner Verhältnisse weitgehend belehrt werden sollen, aber die Leser unseres Organs werden sich, bald selbst davon überzeugen, daß sie, die sie doch Berliner sind und somit unterrichtet sein müßten, recht wenig von der Stadt wissen, die ihnen Heimatstadt, in vielen Fällen sogar Geburtsstadt ist. An dieser Stelle danken wir auch den Autoren der hier zum Abdruck gelangenden Artikel, die uns die Aufnahme ihrer Arbeiten kostenlos gestatteten. Es sind die Herren Professor Oscar Bie, Stadtverordneter Clajus, Fritz Engel vom Berliner Tageblatt, Geheimer Regierungsrat Prof. Ludwig Hoffmann, Direktor Felix Kieburg, Ober-Regierungsrat Dr. Knuth^ Dr. Hermann Kügler, Chefredakteur J. Landau, Dr. Franz Lederer, Dr. Paul Michaelis, Forstmeister von Nathusius, Güterdirektor Dr. Ruths, Magistratsbaurat Scballenberger, Stadtrat Schüning und Direktor Schweb. Bei Schluß der Redaktion erhalten wir von Herrn Dr. Arnd Jessen, dem Sohn, des leider inzwischen verstorbenen Herrn Geh. Regierungsrat Dr. Peter Jessen, die Mitteilung, daß uns der Nachdruck des Artikels „Berlin als ModenstadtM ebenfalls gestattet wird. f Sßichlemlem iPxJiirme Der jerl&sjesie, QjeJxh/nack EDMUND ■ FRANZKOWI AK ■ & CO. ■ berlin-wilmersdorf^M Pfalzburgar Straße 43-48 ) Telefon: Pfalzburg 645 , 646, 647 646 1^ gj £ Wohnungt- Tautcb Ubersee -Transporte Mamburw GmbH. ^^B Hot*ßkkh%n29 EIGENE MODERNE LAGER - HÄUSER ^^B Konsfanfinopet Bl (ShmboO JIIMHIHtl»Himittl||||IMHHHIIHimiHHHHIIHimilHIHllllHHHIHIHHI>lilHHIIHIIIIHHHinmumHlllllinilHHUHHIIIIHIIHIlltllllC Karlsbader Feinbäckerei und Konditorei Moritz Dobrin Besfellungs-- und, Versandgeschäfr: Königstraße 34-36 Telephonzenfralc: Königstadt 6193 und Alexander 5033 ■ Konditoreien und Catos: Königstraße 34-36 + Spittelmarkt 15 Friedrichstraße 114a + Münzstraße 12 Alexanderstraße 14c Neu eröffnet: Lenitöstraße 1, Edie FrledrldiEberlStraße (am Tiergarten) empfiehlt in reicher Auswahl: Torten, Feingebäck, Desserts, bunte SOttlie Kaffee-Schüsseln, Baumkuchen 'Spezialität: - ., Wiener und Karlsbader Gebäcke Bobes / Posener Mürbekuchen Für Festlichkeiten jeder Art: Eis / Eisspeisen / Eisbomben / Cremes Eine anerkannt gute Waschanstalt ist die Großwäscherei Glesecke Berlin SO 33, Sdileslsche Sfr. 29-30 Anruf: Morilzplatz 1418 und 10838 Preise set\r niedrig Preisliste gern zu Diensten Karlsbader Feinbäckerei und Konditorei Moritz Dobrin Besfellungs-- und, Versandgeschäfr: Königstraße 34-36 Telephon7enfralc: Könifjstadt 6193 und Alexander 5033 ■ Konditoreien und Catos: I Königstraße 34-36 * Spittelmarkt 15 ' Friedrichstraße 114a Münzstraße 12 Alexanderstraße 14c Neu eröffnet: Lenneslroße 1, Edie Frledrldi Eberl Straße (am Tiergarten) empfiehlt in reicher Auswahl: Torten, Feingebäck, Desserts, bunte sowie Kaffee-Schüsseln, Baumkuchen 'Spezialität: ... 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