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Der jüdische Handwerker · 1936-02-01 · 2 (2.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
28 (1936)
Issue
2 (2.1936)
Date
1936-02-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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STEUERECKE Die Steuererklärung für 1935. Letzter Abgabetermin 29. 2. 36 trn-J.liitldick-adl den be\or«.tchcnden l'erniiu zur Abgabe sT'nn lU.rim: :i'ln'ii wir nachstehend unseren Lesern Reihe. . h, \ n li~|Hi ii kiin. die wir der Beachtung Angaben /in- Person und /um I ainiliensund. Du- .il./ i .- In infi-i I i kl.irungcn hierüber -\m\ von i r- JicBer i'n (Ii nliili^. da In i <11■ f Anwendung der Euikom- ■ ii iu i!.il>i Iiii s darauf ankommt. «»Ii es sich Ilm Ledige, erlös Verheiratete imI«t um Steuerpflichtige handelt. ii k i niicl. riüaKig iiu^j zusieht. I n Llausgebiffih wird ein Betrag \y>n KM "><).- f i; \nllcri Bc "< li.i! 11.- ii ii u-ii.. iji.i i \oiii (■(•-. iinthclrag i Einkünfte abgezogen ■-. Seile di r Steuer-Erklärung ii.|.t m>- fhrif; zu .i'. - . , * •' . I iukiinltc und Siuclci aussahen. 1 / ii >".i in in e n fe f i n ,n 1 a g ii ii u d < r I'. Ii c gu t i e n. I>,- I inkunintCii 'de r rjhegatten bildet cm einheitliches i /■-: I. Ii. die Einkünfte dir LhcFrail üiii'L'rniT Ar- :-- wlcr HiM'Ml-'iiiii^ki ii »im! iiiii denen de» kliciiiunrics i.imDu'ii/ai ei Imeii. "/ ii •■ i in in c n v c i .1 Ii I .1 g ii n l' d i r II» c r n u u d k i :i d e r. I )rr I fä!n>hali*wgs\or>ia.iid wird "iiT demjenigen »einer. Ii i /i'sanititeiikeranlagt. Für di*' iliiH hiiiidercrinälHgiing t'üh'rl wird: l im Au-ii.iinue ^ilt nur fiir die Einkünfte Kinder ajis einem A i l>ei!-yi i Itiillniaülfcrhalh des ellerrn Iv li 'i In -. Diese werden yl.nin aus dein I nluiverlil« l.e-li-liel 1.' (.e\%.t,n i-i dt i I uiei>eliie(Ul>eir,:ir ./wichen dem Bc- 1 i il -b»\eimögen .im Sch'l.uH des, \\ irlschnftsjabres gegenüber Wein He; r:el>»\einleiten .im Sc MuH de» m i r üllgcga ii gc ne n mrt>»fcaFi-jiilir.es vermehrt um den Weit der EinnuInnen I vprifiindert'f»(Iii den Wert der Einlagen, /«•igt •!->- Ben tel>-\criilögeti liei dieser Gejfe'niiberstpl- Hg Hill IJTl «hl (.< He V ein« iiiiw i m nilu lie Yerniiclerung. so %inn als I eher.»* Iiiiii der Betriebseinnahmen über die t>~au--_ iben eingesetzt werden. \r. _' (/<•< Sleuerfermulitre*. Aus (•vitHvbt'betrieb. Die ( .i -w iniierinillhiiiir i-t \ er-eliiedcii bei huclfflül i_'-pl'li( htigerj \ .illk.inllenii n lind den sonstigen (bliehlenden und in« Ii tliu« Ii I ii Ii remleit I f ■!•« erliel reiliendeii. Nur der hnfihf.illi-rMnpsiiflieliii.tfe NoMkaufmnnn ist. I»eni'jn. (h*H f'evtinn mii dem K-L'^ebnis eines vom kahviderr .iIn» eiilietideu \V ijiM li.ili» j.dire- .in/usetzen. r\!len i'fTeii ' .e\v .-rtien eilierfilen sl(dil diese« Refill flieht jzn, Ii uriin -ie. onleiiilielie Biieher "führen. Ili_i■■_en können lim hfiihrende (.ewerlielieiliende.. ajufl nii lii \ iiIlkaiTf leine sind, von den Bestimmunren •■ «■!■!..dne Ali-et/iin^en her kur/lel)i"eu Wirtse-hafts- :lei< her \VHse OebruJtc.li I I e^en. VfiRei A*n püfbezjijjcn sind all Hohnunir. Mei/iJu^r, Belenchtnn^. fkrkiistifrunp) mit den I elien Minelin-ejsen des Verbraluhsortes ubxnsetzen. \U Werbijnrskosten sind alle, dureli das Dienstverl in'stcft. / ir UrwHerhunjr. Sicberuii<r.und Erh'altting in des. \niasrevermbprens m m ii A lf ilio \ i .11 kaiif teilte. \ clitij iiir die (!c.»inulM-reeliniinp i*t die liennuuu elr-aiis^ilieh vi/n den t'ritutaiisp'ahen. welche niilit l--l.lll'_ -illd. \i« ln il./ui;-l.ilii^ sind am Ii alle Ausgaben für ideale n ■ i ■ i ii ■_. . mildtätige, kijnsilerisehe Zwecke. ' )■ r \l./uu eine» Verhistvortr.l^'s aus Nur jähren i-l n'ii in mein /uliissj«. . ■ r. » r/f> Stviitr[tiimuhircs. Aus H-Ibsländiuer Arbeit. I).'i <. -wn-ni i-i wie bei GewerlK'treiliendeii zu rrniitkann iilsb'ihirch Ab/u^ der Betricbsans'puben von (Jen 11 i> 1i-ei n.i Ii nu n errechne! w erden. ) e r I ej> eise h 11 I' d e i U e r birn p s k p s t e n nz»fsei/e,n bei Einkünften aus nichi selbständiger iHi's k.i|iitaI\ erimi^eii. .in» \ eriiiielun^ und \cr| -1ri<? bei Söflingen Kinkiinften. J He* Steiterf/HTunlare*. tu* nithi*eib*tän<liger Arbeil. le'i/i reWireri die fiitkünfte aller Arbeitnehnier ml (»eHaltsenipfänper). die der F-ohnsteuer unj<v- Sot-libeziiRc (rieie ilb- V. i n n a h m e n ii her die \idililtrles rheifsldhiM's i i Im di Iii heu Aufwendungen abznpsfahig l .ilie I'.riil• 11 r 1111 l;" der \r. >. h ii. ." iles Steuerlormulure* ihn hier unterbleiben, da der- Fiir diese Resi>rechtlll£ |ZHr liiüilllir »leliemle \\i Ulm s»>nsi in. hi ausreichen würdet. 8 K; S i> n d e i a ii s u .i b e Ii. \oiii (lesajudbetrag der I inkuiilie. bei ih-ren |{ereehr m ii ii lt alle um der Kiiikunftsijtielle \» ii isehafjtlieh /usamiiieiihanuemleii Heliieb-ausLMben und Werbilliffskiisten bereits abfre/ofreu »ein i'iiissen. darf ,il> Nniderausjtaben noch i'ine Reihe \mi Niispräben besondere in Aftziiy gebracht werden, die. wenn »ie das Gesetz nicht ausdrücklich als ali/ilgsfiihig be/eichnei halle, als l'rivataiis-aben überhaupt nicht lib- /uusfiilii^ Waren. Is klimmen in Rel.raeht: a) fiir jede Hausgehilfin UM "»<>.' u.....allieh: b) S< huhl/iii-cn. Renten und Lasten, soweit sie nicht mit einer hcstHiimtcn Kiukunf|s<|uclle im w ietha11liehen /.iisainnienltang stehen: ■ . ei KrrdieiistetierH. jedoch nur. falN es siih um Zahlungen au eine Röji}rfoils«resellschafI. die als kör|ierschafl des öffentL Reillts aneikannl i-l. und mii. Steuern, nicht nur um Freiwillige .Leistungen handelt: di \ ersie keririigsprämien und Beitrüge fiir die im Meuerformiilar angegebenen \ (•rsielierungi'ii. und /war auch für ilie Ehefrau und die Für kindercriiiüHignilg in Eimge kommenden Kinder: rl Raiisparkassenbeitrüge. Die vorstehend unter d und e ver/.cichjnctcii Ausgaben 'sind nur bis insgesamt R\l 54MI. ab/ugsfaliig. Hei Verheirateten erhöht sich dieser Betrag um die auf Seite 1 iii Anmerkung 4 des Meueiei klartings-l-.oriiiulaies näher bezeichneten Betrüge. Steuererleichterungen. Sonstige Bemerkungen. Ilier .können diejenigen besonderen w irt-dialtlicheii Verhältnisse angesehen weiden, welche eine Krillirfligilllg der Kinkommeiisteuer Ix'griinclet erscheinen lassen. Es sind dies außergewöhnliche Behistungen des Steiierpflichiigen durch l'nterhall \on Müdem oder bedürftigen Angehörigen, auch wenn »je nicht zum-1(uusliall des Steuerpflichtigen gehören, oder durch andere notwendige Ausgaben, insbesondere wegen Krankheit. Todesfalls oder Unglücksfalls. Verspätete Abführung von Lohnsteuer - Steuerhinterziehung Das Reichsgericht hat sich in einein Urteil vom 4. November 19« - 20564/35 (..Kurzberielilcrstalter" 1936. 5. 102) mit der Frage beschäftigt, welche strafrechtlichen I olgeu her/illeiten sind, wenn Arbeitgeber die I ohlisteuer um ihren Arbeitnehmern .zwar ein behalten, aber entweder überhaupt nicht oder mit r e t c Ii 1 i c Ii e r \ e r s p ä t ii ii g an das zuständige l' inanzainl abführen. Hierin i~i nach Ansicht des Reichsgerichts ein sleu.cr-, unehrliches Verhalten zu erblicken. Eine. Sleiierver-, kür/uug trete schon bei nicht rechtzeitigem Eingang der I ohnsteiier ein, Der Wirte, die Beträge endgültig dein Reich vorzuenthalten, ge höre nicht zum lliiitcr/iehungsvorsntz. Steuerkalender vom 20. Februar bis 20. März 1936 Evtl. Anfragen sind an die Geschäftsstelle des Verbandes, btrlin W 50, Nachodstr. 8, zu richten. In besonderen Steuerfällen steht zur Information und Raterteilung ein Sachbearbeiter 7ur Verfügung. Am 20. Februar Abfuhrung der einbehaltenen Lohnsteuer Für erste Februar-Hälfte. An Finanzamt. . 20. Februar Abführung der einbehaltenen Bürgersfeuer für erste Februar-Hälfte. An Sfeuerkasse. 29. Februar Letzter Tag der Einkommen-, Umsatz- und Körperschaf tssleuer-Erklärungen. , 5. März Abführung der einbehaltenen Lohnsfeuer für zweite Februar-Hälfte. An Finanzamt. 5. März Abführung der einbehaltenen Bürgersteuern für zweite Februar-Hälfte. An Steuerkasse. , 10. März Umsatzsteuern. An Finanzamt. „ 10. März Einkommensteuern. An Finanzamt. 15. März Lohnsummensteuer. An Sfeuerkasse. 15. März Grund-und Gebäudesteuern. An Steuerkasse. 20. März Abführung der einbehalfenen Lohnsteuer für erste März-Hälfte. An Finanzamt. , 20. März Abführung der einbehaltenen Bürgersfeuern für erste März-Hälfte. An Steuerkasse. r- Sämtliche Steuern sind pünktlich zu zahlen, da es keine Schonfristen gibt.

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