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Der jüdische Handwerker · 1935-06-01 · 6 (6.1935) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
27 (1935)
Issue
6 (6.1935)
Date
1935-06-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Damit gewinnen die gesetzlichen Vorschriften für die Lehrlingshaltung eine überragende Bedeutung. Ihre Kenntnis isi ohl für den Meister im Interesse seiner Ber den zu-iandigen Arbeitsämtern vorgenommen. Xuch U«'- ufidei E ii muH mindestens Iiir die \ 1 Dort wird I .ehrlingsrol Lehrmeister gnungspr üfung erfolgt die YormerMiric »©Wi Namentliche AnftHrdcriiiigen sind r.ulitssi SOW'i triebserhaltung als auch für den Lehrling' im Interesse seiner Heranbildung besonders in dieser Zeit überaus wichtig geworden. Wir glauben deshalb. daß es erforderlich ist. unsere Betriebe nicht iiilein um der höheren Ziele Unseres Standes, sondern auch um des Einzelnen willen, in einer knappen Zusammenfassung über die wesentlichsten Punkte der Lehrlingshaltung zu informieren. , 1 In den folgenden s t i c h w o r t a r t i g zusaminengefalben Ausführungen bringen wir chronologisch von der Vermittlung und Einstellung des Lehrlings bis zur Gesellenprüfung alles Wissenswerte über den Lehrling im Betrieb: Lehrstellen-Vermittlung. Die Vermittlung von Lehrstellen wind von den zuständigen Arbeitsnachweisen (auch jUdisdtet Arbeitsnachweis in Berlin, Rosenstr. 2/4) vorgenommen'. Nach einer Verfügung des Itcichsstandes des deutschen, Handwerks dürfen Lehrlinge *uur durch die zuständigen Innungen vermittelt werden, d. h. dali sich jeder Anwärter bei der Innung als Bewerber vormerken lassen muH. die für das von ihm gewühlte Handwerk in Frage kommt. Eignungsprüfung. Der Vormerkung als Bewerber bei den Innungen gefifl eine Eignungsprüfung voraus, die. lediglich die handwerkliche Eignung feststellen soll. Die Prüfungen werden bei die N erm'ittl ing. Lehr v e r t r i g. Bei Begisn der Lehre ist /wischen dein LchrmeiMcr und ■in Lehrli ig. sirwle ilessert gesetzlichem Vertreter ein schriftlicher l.chrvertrag ahzusihlicl'eu. Dabei »ist der yon .den Innungen oder von der "llundwerkskamitieir vorges <• h r i ebene W f t r a g s: v o r dt h e k' zu benutzen. Er dreimal ausgefertigt sein; je ein Exemplar tragspartner (Lehrmeister Lehrling) sowie ein Exemplar für die Innung. Spätestens zwei Wochen nach VertragsubsciluU hat der Lehrmeister den Vertrau bei rfer Innung vor/ulegen und die Einschreibegebühr zu entrichten, der \ertrag gestempelt und <ler Lehrli' eingetragen. Die Verträge wer 1 leder ausgehändigt. I n h a 11 d e sj L eh r.v ertrage s. 1) Das \om Lehrling /u 11 lernende I Li Im Lehrter trug muH genau ungegeben \>erdei r Lehrling erlernen »oll. I), Handwerk hl Di Die Leb 4 Jahre zu d Ausnahm 'falb -nehmigt wer kann die ben D e)' g in die leu dem 11 il w.e 1 k. w elches Jahre aber i<iih»len- 1 11 e r d e r I. e Ii r z e i t. r/eii hat miiM.h'sieps 3 iiiern.i i . müssen \ou der llundwerkskai lep. Falls d.er Leihriweister gewech iis-zü rück gelegte Lehrzeit angerechhi r o b e / e i t. Die Probezeit betrügt mindestens 4 Wochen und höchiciis » Monate. Sie wird 111 die Lehrzeit mit eingerechnet Probezeit kann der I ehr\ei 1 r.ig ohne gekündigt werden. W ahrend der von Gründen Die g u n d I muH d) E lallen zulässig er Entgelt r ii il ig* p/1 tragszahlung die •ii e i * i 4i ii g e n eg e n s e i t i I I i e h I e Ii. im Lehrvertrug geregelt werden welche Entsch itpigtingen der Lehrmeister zti zahlen /iehiingsheihilfe). Em Lehrgeld isr nur III \i Da der Lehrling ohne Riidcsjcllt (Ii nicht, k r a n k e n v e muH auch im Lehrvertrag geregelt werden. Ks haben der Lehrmeister •in Drittel und der gesetzliche yertreterVdes Lehrli igs zw< Drittel zu entrichten. Bei einer geldlichen Eutsd ädigung [ n v a I i d e n v elr s*i c Ii e r u n g s p.Jf .1 i c h t. Entschädigung ILM (>. .1 Da der I ■ rjliii 11 oder Ii t i g i->t. i inicr gell wird, w erden. \ n gäbe ob und hat (Ersnahmerauf. ob siehedie Beibesteht Wenn die wöchentliche steigt, hat de Bei einer höh /u zahlen, kann aber freiwillig den ganzen Bet trugen. Der l Beschäftigung Lehrmeister den ganzen Betrag zu ■reu Entschädigung braucht er nur di Dicht überzahlen. Hälfte selbst »hrmeister ist verpflichtet, dien Lehrling durch mit allen in seinem Betriebe vorkon inenden

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