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Der jüdische Handwerker · 1934-10-01 · 8 (10.1934) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
26 (1934)
Issue
8 (10.1934)
Date
1934-10-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Aktuelle Fragen des jüdischen Mittelstandes I | 1 Wilhelm Marcus spricht in Hamburg slündiucr jüdiscill'l Ii imI der neu u.eu: hundes cli - jiidisc \ 11 W (»C'llllCll de 11 irin Im rrjj» :.r (i Interesse iiinl die lic-11 i lin Ii ui ii. ijje Instanz, sondern ii livi'ii \rbeil,' ilcr •r iii< I i Ii Viii IJ. Scplci iI»«t -|ii.i«Ii i\i>f Vorsitzende uliserci bleu OriiiiiiisuliiiiM'ii. Wilhelm Marcus, in einer Mitglieder-\ers.....ijilnij^ der < >ri-u i iifi|ie des Veraiii* selbndwerker und (ii'Hrfbetreibeiufei üuuYlfii ()rtsfr/rii|i|»c des Ueic|isvci n Milti'lsl.....U* (.nil'-l l.<i■ ii>111 . Die i i ii It. A. Bernhard I) .1 v i <l. des eindc-Vorsitzenden, bewies I. ■ — i; rolle \lli'l k CII II 11 II U der W II IlUirkeil IIIIM'H'1 im hl niii ihr höchste ( ■ t - in < - i it ■ l< ■ - i' I l,imim rur i kreise .in dei |>iothik- Ht'idcil ■< )i u.i ii ■ — i• In nu n I■ <-11111<-11. Das (. i ii inIii n u der Ortsgruppe Hamburg s -<l*»s jüdischen Mittelstandes, deren •fi 1 Ii.null.il tvx 11.1 in I in i l: it Persönlich l.l Hill .Hill beweist VWM.ll' des Beichsvei I iihrunu in I keilen lil'fTt. Mach eiiiei Iii I l.lllilw i l k<• I -( >i Isj! hmd Meine in .i n Willi /II luvenden l),iilen I -( he J III weisen, uli es den \\ sinnen. ■■ in in der (ji -<»inI«• i ii .im Ii innei l .|.iIi iiliimlii i «.Ii Inn hellet, unsere Sillllie zuzuführen, filmt' ihi I rsl n.ii Ii (lein (! nil'e freit'rill ii in / ii il e n u l ulle (>;i f ii Ii i , il.i u 11 Iseli.i 11 ii ml den siiin tittil in du* mit lue \ i I iiiIhiii Ii im \oriuell Jahre li.il n . und Iiiiii bestellt U iedei Unsere Iii ||<I Vvi die ^i's.inile Juvenil der Imnlrk /iiuelulnl werden «nll. um <ln fliehen, /ii w dar! niii einem w'.is in ">u Mal Juli reu sc Der Keilner seid die;i|s c-rsle für tili I )en(seli l.i ml in : I Inn Vor .thVlu die de- ( ui l'ln In n (iriinders \lilem. I ),|s deillselie Jll he|iei,i -t Ii i dir ■i iil I s ( Ii - j ij d i s ( -iIren l iln i.ili ii um llf/ichll IIU keine Itt liherhisscil, welcher Vv irisch.llllichell Stil udjiunkii sdlciden: denn der ilutvv emliu einen A Ji I /h.iilslen die in I) einen Aufluitl in kann e« nur sein lielen. I Iiser der <lenls( heu den. ii ml wir vv cid I e Ii in ii s sc n ■ die im In- oder im Ausl l)er Kcdner Seil \ uriueiu V Ii f Ii i ii in unserer visien/ ciii/ut l. ist. nml Sdiw&tikuu^cn bestens hcwiihri hat. Be'seindpfe Sdiwiefi;; keilen bereitete die A n s w u Ii I der P <• r s ii irI i e Ii k e i - teil, die sich für diese Arbeit eigneten, 'aber, whlicttliell Luiden sich doch iriiüVeml Mciisihcu. jlie il.is Werk zum Ziele Iii h rlelt. Ans dem ../ e n t r il I an k|s e Ii II H In r Hille und A n I b a ii " erstiind die Ncichsv ert reiuiiu:. entstand das u.in/e Svs'teiii der Beriifsberatiinif, Itei ul-uiii-diiihuinu. I.iil'iinu durch den A ui sil/i ndeii tlei I|>1>('. den htwnhiien kulleuen Bern n. n .i Ii in Ilen Wilhelm Marens ilas \ ii -1 u Ii i ii iiui ii : : ' eil In in habe jetzt (icb'ffenheil. /n lullen h.die. sich .Uli sich scllisi /n lieen w ii rl inen l.iue irkki nur .inllei In h. i< Ii lliellt /II-.i III lliell/ll IH ei heil. N iloll n.in Iii unseren kreisen ihn,in (jeariml Im hier ji r Ii Ii Iis ehe II lieinlen iiütitre Verstandiiis /u linden. in.i n die ( nisdlirlltuniC die lialineu eines normalen Bernftii. \\ ir :sehnftHüufhauos «unimtfit. h'itbe kala! troidic. die w ir bei den Nk.ideinikern ineidepi. Wir Itl'irHti'll den (dilllbell /eislüren. ' wieder unl ueln.ii ht weiden kunne. ib'ehl uein.K Iii w ii nie. derlc nun die \_ei dn iisie der \l.inner. Vusliildun^ der jüdischen Juueml in Iwerk und Aikerli.iu elnuel lielen sind. Ulisill "simuii in I huiiiu\er/, des niuel - (ler IsraeHtisi'lieii (■arteiiliaiisibule in h'lltllUI wird heule Von /wei lileuluuieii i a I i o u a I - j ii d i s c h c u und ib'i den. während der (a'jri'lisal/ /wi- ( )i l huihisen heule in V« irtsdlilfllichci lle iiiehr spielt. Dem i in/einen sei es Ith hluifu er sich .in-i hlielh n will, vom her in II M In.in -i( Ii etlti ii Iii I ii./-ls|,iel hedin^l IIa tu rin Dentseillaud. und selbst die bleiheii wollen, müssen Im eintreten. I nsefe Aufsähe iitsehbltid Deutschland lir den Aull), w ir^chii 11liches I ehi'li ist luil dem Lehen W'irtsjchafi .ml (.eyh-ili und Verderb verbun- II alle 1$ e - I Ii e h n Ii u e n I) e k ii Iii |) - ihr Seil III I«'II /|lfjip'll wollen . sei es und.' hlerle hiermit, wie in.in in Berlin seit J.ihre |il.i luniil'iu im \ulhmiwerk Vorpe{ratlJ?e" wie sich dieses A ii Iba ii werk (rutz verschietlener B. S\ -lein il »»■nsi"i.'ii h u< W irlsch.i I |ss|c|h u. in.d ilm in i in^< hnul d. jiidischcu D.i i lehn-k.isscu. die hereil- -ein w i rk I h.iheu. ' Die l'iei u I-il ni-( Ii K Ii I il ii u will \m .dien Diiiuen du Menschen lliellt eil I W II rye hl. -iimlmii sie V lellnelil Iii I Ii V ■ i dt-ii i »< In ■ ii lleilual noch heimischer werden Li—i'U. Mnn, lliull il.ihei licihi ll lllilel-< heulen /w ist heu dem ('liiiIii/ Üwi dem I ni-i Ii ii h I h l. Vier in I )ell l-< h l.ili/l h'leiheii Vvifll. W 11 bemühen uns. die deiil-eh-|ndi-( he Juvenil in I la l Ii) Werkssrellcn iinlei/iihi iiiuen. weil ijii- Ir.iui; der I .1 ml w irl-< h.i 11 um Ii uuuekliirl is|. Wiihreud hei der \ ii-hildiuiu /um I Lindwe rker.ilei \ I ie r|i. ic.i u I ,i | dl keine Itolle spiidl. Ah.er wir sulheii .im Ii den Mm Ii.dien, v um I Li ndw ei k i 11 >/1 ■ i i leii. vi« die I iuiiiiiiu des Xuw.iiieinii In \ urli.i nden i«V.; ihmii es wnd jel/l wieder der andei e d ehlei ^einiwhl. d.dl siell .die; /um Hllllilwcrk dräupl und lur k u u I iii .1 u n i - c Ii e I eil I s | e I I e ll keine |{ e w e i Ii e r Iiiehr Vor h.i lideu -iiiil. I iisere Nir^e -.'ill mich den AiiswirkiiHu.cn de- '( n - M'l/es liher den .VusliHlsell der Jnui ndIK In n ueuen .illeie \ i heiler. \lh - du - h in i im-, d.dl uu- II Ii ider innere konzentriert*' /.irsiiiiiiiieiihalt II UM' Kvi>tenz erhalirn kann. Uliisseu Ulis III llll-el'ein .kreise die. Iteseixeli sih imvon .imleiei» Serie eiitzutren werden. Wu I l< ruli-i e r h .1 Ii d dej ij ,| i - ( Ii i Ii . M i I trriitiilet, weil die grolle Masse der kl U i. die den s i U il d e s Ilen. .dien I e I - ■inen ■ und habt. Ische uew ei hliehen ISel liehe' noch um llieht uiu.ini-ieil war wir Indien III Dt -1 11 Ii ditlllii einen il Ii u e Ii eil i e n Irhllu ui I H-eie \lllu.lhi- 1-1 es lllllll. im- Hl .illuellieille |)i>li Dinue eiii/iiiiiist heu. ~-unsere \i heil is| nur nnf litis ein Ziel jte riebt et: wir- \ n -rli.i I I r n w i i . u n -1 i r i e ii n il i ii A ii f l-rü'jf e und .V r he 11?] Vits,iniiiF liiiiufu und |Trolle Diskussionen h.iheu wir .ihu|'sth.iH . du \rheil Mill/iehl sich unter zitdhev\ ulll.er l eiliin'] im Iii'illCU kreise. Der \nl.inu wurtle in lieilin. wie j.i mich sdl »Ii in llmilhiiru. luil der I leraiis^abe eines Miti;li|yk'rW'r> eil iiisses uelii.it hl. tl.is not h uiehi misucsi.iltet wertlen i|ihU. Iis harrt unser iibej uufh fcnw«? ViifiralN*. die uns anvertraute Jiiueiul nicht nur zu uiii-n 1 Handwerkern, sondern auch zu fCuten und treuen Juden 'zu erziidien. Wir [ttaiM.'ll ihe Plluhl. in jeder Mumie uew.i|i|inei /U sein |{e£ell lltl*, Kt'it'M ,1111s herelllhl etilen k.lllll. I >.i Ii Ii es isl heule il Ii mou I ich zu sauen., vn.is liiuruen s, |..... sein wird. So muH jeder villi 11 nein W e r-|i e r I ii i il Ii s e r-e (.eil.iiikeli in seilirlll krei-iwerden, jeder voll Ulis ,||| seiner Melle seine Piliclll Hill, ihlll II weiden' wir mitli diese Zeil überwinden können. Dieser niii uroHeui lieiloll mil^eiioiuiiieiie \oin.iu enkfesselte eine lebliidfe Viissuruelie in dieser W.»r-k, hesuehten VerHiHittlilittifr. Niieli besonderen DtiiilBes\vi)rti'-n des Herrn lleinein...... n n lei-l i u Ii in 11 ( .e'nnu l n u nu Herr It. A. Dav id, (lall seine A nw e-enlieii in diesem kreise die eiste Ainlsli.Hidhinu als \ m ■sitzelitler dei (.eliienide im neuen J ii Ii r sei. II 11(1 sali dtlrill ein SyifilMll für die Wnhiiukeit dieser Bestri'liiiirjren im Balinien der .dlueineint u jüdischen Arheit. In rl-lrr Linie heurulhei die uei-llu- -eelis» heu W irkungen, dii" *«»• die^ein Zusumniensehlull' aiisutdien. tljis Kill stehen de- Linen Im ilen Ainlenn. , denn nitlils sei rlriUfreiiib'r liir uns, ,i|s dieser (•etlaiike. I )ie" (■eineinhiir^st hal l dtlr luden mii-se iiit-er trBei Atlelstiiel sein. Dieser (.eil.inke sei .int Ii in Mein \eiiju|lrSW llUSell der Iteii hs\ei IrelHIiü ilV*r tleulstben Jinlen /um Ausdruck uekoiinnen. und daitlil heuiiilfe ,uu Ii ei die \ ersammluii^: <| .AVille zur (jemeinwbaft. W ille ziini ()|rf«»k einer Im alle iiml ulk" liir einen!'' I AUS DEM INHALT: Unsere Winterarbeit Stellung der Juden im Arbeitsrecht Von Hant Ehrlich Aktuelle Fragen des jüd. Mittelstandes Von Wilhelm Marcus Regelung der Preiswirtschaft Organisation des Handwerks Existenz- und Niederlassungsmöglichkeiten Aus dem Handwerker-Verband Aus der Mittelstandsbeilage: Umgruppierung des Handels Arbeitszeit — Ladenschluß 3

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