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Der jüdische Handwerker · 1930-06-01 · 6 (6.1930) · p. Seite 5

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
22 (1930)
Issue
6 (6.1930)
Date
1930-06-01
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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DER JÜDISCHE HANDWERKER 5 nmmcr-Präsidcnl Weitet zu seinem freund Lort is Goldberp I le. W iiric. I s null' tnts'i chfief zw i»i Iic-11 diesen Beiden Manuel ii! ( .iilillii l ". aller rill ebensolches i i II (111(1 r M II k In Ii Iii i /I n pule starke Frciindschnf sein, ein Fhrcnzciignis f i -Im W «-11 € -1 l.ill/fli i-l eine Ihm! ^Aiiliinli'il I än/erii.....i i-l ^-^deii I uMroll. Hilles und klnra". iilnli -.je auf (Ii I nilis WhIII. Ii.il i* wie iminci. ii Irl JO und oiiihalli ("<)- Blochenes I )nilienliel / gebracht. ( ). du leine, kleine, Blonde II I it - i ii 1.1 im Kl < m! 11 < -1. du weißt schon. In Ii meine ii Ii ach* selileili Inn null eine A lisii lllsk.l I te' Alle-: ie*h. IUI r Sldlltger. der arme. sj|/| ||l Ii pesi Ii \\ ol leim lind I und schreibt Berichte. Iii-, der Morgo'n I •in/i n mit siilch ausgesucht mein' l'ieliei i si hell sie nicht Besonders den lungo „Donna III Inn/Buden gl'Boroii Willen' lullt- .i ini|sii -1 f Her Ii.Ii ke L I .Mit. I ml nl riing ii i it -1 killest .Uli lli. I kl si Imii der ei sie SilBcr st i eil (Irl I rühdäniinell' III IMleilllder lllillkl. nls Inlinelind Pitlel der I'l iPliieii.iitT'nli.ink SUIIfI elllM lilinninei I sind. iimit Si Ii.iIiIi.iii* im \rnie. sieht man ihm Ii schwankende (.cslalten die Hohe Straße entlang z'<-\ilt. Ballkleider und seidene I a ii in Inn.Smokings und /er kiiau|s(h|e schwätze k'l uw allen* . N'li^i'«. Vergnügtes, lustiges Knill im \la ien-Mnita I! Was U uniler. ilafl die IerBtmdstagsnrBcil am iiiichstcii Minsen nicht sehineekeii will, dall ri-l zw ei Munden -|i;ilrl die lel/len Nachzügler am I )i Iig ii -1 Ii nl is( Ii erscheinen. \licr die lieiden GcwaltlgCH am Olicrlisch meistern die \rlieil mit Gckchick uiiil I mMilit. Wenn am Ii Ii Ulli s(, * je! (juemiftpfe fif\\ ichllgeil >< Ii in Ii s dallierredi Ii. wenn (nnwi, im Gefühl seiner l.luipicii/ einen /w ischeiirül nach dem andern vom Stapel Unit', und wenn KojJego Fihgcr-I *M'.ii sich erhellt. J.-Ml in hm Ii. der grüfttc ' Bn uineist i | )fM-- hlaiuls. si 111ii< Ii und endlich hat Marius ihn Ii um 7 I In »ein I laupt-l'cnsuui erledigt, und ici/eiule. iir-i;r Rcsolu;- lionen Hillen lalteiml vimi Rhein in h, Runde i Was am nächsten lag lux Ii f ii r; t -1 n-t < - Dinge geredet, und »ic für und wider gestritten Wörde.-köln ID'iH wird Im immer in uiiseiei I i min i uni: Medien, seilolle, frcillldi liehe, lieliliche lagt am Bin in im \I.ii<-11. EHRUNG LOUIS GOLDBERG \ iii.il'ln h des 2"> jiilil iftell Bestehens der Ortsgruppe kühl, das ./eil lieh mit uilsernifc A crbnndstnp /iisauinii nl id. wurde kullere I .Ollis Goldhcfp ill \ III-l'k eil II II 11^ -i IM'i ,iiil'i i indenlIii iien \enlien»le um die jüdische Handwerker- Bcwcpung /um I Ii reninil^Iiede des \ erliamles unter glcich- /eili^er.l t-l><-i reich u Up der l rklllide und der goldenen \er- Baiidstindel i iii.iniil. \U MilBcgrültdcr gehurt er dem /en- •iil vorstand seil ja Ii r/eh Uten an. Vis! (■ründer der Kölner rtsgriippc Illllil er diesellie seil ilileiu Bestehen als I. \ iilsil/emlei und hat es verstunden, den /iisaniCHcnsi hlul! der dortigen I lundw ejker, zu einem hcsolldc+s innigen zu gestalten. Nicht nur im « liieren kreise erfreut er sielt grüßtet \t-ll.tiilltr; die große Zahl der ihm iilu rl Lienen Ehreiliiniler legen Ueniltes Zeiijrnts tun der unlterordeiitliclien W ei |s( hal/nuj alt. die man dieXl'lll liew ii Ii rteu Manne aus allen Teilen des jüdischen und nii hl jüdischen üffentlirlieii I eheiis eiil'jeueiiln inul. Iii allen /um \ ei liaiidsla;; (tl'lllllteilen Reden kam diese W'eN'sehiitzkiitj? in (ran/ liesnnd/rehi M.llle /Ulli \l|sdlllck. sei es dlllell dell ( .eliuilldev iil-I'/' :i (len Herrn Blumenau, mlei dun Ii Herrn ISaliliin i l>i. It ose nt li;n I, liesoiiders nj'ier dun h den llanduerksknili inerpriistdetitejl Mittii Madlxeruidnclen W elter und diirdi den \«irsitzeiiilen des \crhiindes de; kulnei innunnyit Herrn C)Herm<'ister l'e.seh. di i dem kolleren (!nl«l lll'rj! als /eichen liesimih rer \ erhuliileliheil die silllfme l'lakette;nl)ei leiehle. eine \ iis/eit Ii n u n^:. die durch die >eltcnheii ihrer Ver|eiliun(' l>esnude+e Ueachjiini' \erdieni. Der Name I.Ullis Ctöldherj! aln'r is| en-; iriu.ii li-ru und ^leichliedeuleud mit der jii listhcu I la mlw erkoijie- \ve|;iiii|{ kiiliis. Wir■ erblicken de.sltdlli in den ihm ent- (.re(ren{rel»nu-l>tj'ii Klininjren nicht allein eim \nei keiihunp seiner Per^wiL sondern zyjrleiel» Mi|st»-r'es panzert Standes und uiiseiei ßewei!llll{!. Wir iniichteii diesen Bericht nicht ohne den Wiiiiseh'schließen, dall uns die \\ertvaUe Knift' des kulleren Lotus (ioldherp um Ii rei ht Inline erhallen Bleilien mÜCVi RECHTSSCHUTZ - ABTEILUNG AUGEN AUF! I III seine geleistet im Iii /ii erhalten. I oh ii /eil. in der jeder aul jeefer Viisfall «lo|i|><'' - In I ii n ist hesil/t's. (h>r unseren I.Ii ndwe iilM'reekjjnjreii. Arlieit st Bitter. thn rei (•( l ade lieh verdienten in der heutigen VerilieUsl annewiesen Ist. lallt W ill mau sich \or \ ei ■ muH mau. wenn mau Bfltftel Iii Ilgen ent« Viijren i iifniafhen und prüfen, wer eijrenllllle die jenipen I l.iiulw erker. hallen. I )uiili die Wirtschaft«, der profite Teil des Griindj rkeru ßeseliiiftignnp piBt. in kinr profle Anzahl llaus- .iiin seinen (Irninlhesitz nicht ItunpsneselUchalteii und Ver- (iew icht. tust scutrtz.cn, so pepeiinilrtmt. die lieh der Besteller ist. I )ii s yih insliesoikdei die mit dem Bau Tuch zit liihe Not unseres lande 'i«s. (Irr u «i-nide lliiade peiltiinicr kiiinmen mn ...id iiberliifil dm \*frw \> altern. I in Bei Bestellungen sicher zu pellen, crpiBl sich für den Handwerker die Notwendigkeit, zu prüfen, wer der Besteller ist; denn soiisf wird er Beim lantreilu-n der Rechnungen SdiM'ieripkeiuMi halieii. Man lasse sich dabei dunh irgendwelche Phrasen nidll taiis(h<-u. erkundipe sidt. in wessen Aufj^ap der Besieller koinIiit. odi-r oB ei im eigenen Xanten Bestellt. Auf diese Weise wird mau zunächst die Person seines \ertrrtpsgegnt'TsTgennü kehhen lernen, man weil? dann genau, wer für die Bezahlung der Rechnung einzustehen hat. und wird Bei der l.intreiBunp der Forderung si inen Prozeß nicht mIhui deshalb verlieren,, weil man einen falschen verklugl hat. Bs is( ein lielieBter Trick vieler (•ru ndBesit/er. daß sie insolvente Verwalter als Besteller im eigenen Namen \orst hielten und sich so der eigenen Haftung zu entziehen suchen. Es wink ein Riegel \orgeschoben. Man scheue sich nicht, zu fragen. Denn von der Klarstellung des Vertragsgegners hängt die lautreililiaikeit der Forderung ab. Hat man den "\ ei lrngsgegner festgestellt, so bestätig) man ihm den Aultrag schriftlich, sogleich den Preis, wenn angängig, mit dem Hinweis darauf, daß nls Gericht das (■oricht des Wohiisit/es de» Handwerkers vcrcitibnH ist I - werden iti nächster Zeit \nm Verband derartige Vnftnigslicstäligiiligsschrcibcli hefuiisgegeheii werden, die dann unseren Mitgliedern kostenlos /in Verftignng stehen. Man scheue die kleine Ausgabe nicht, denn sh /winut den Vel Iragsgegner. Ffarbe zu Bekennen: sie veranlnfil ihn. zu ei klären, oh er sielt mit dem Atlftrag in dieser Form eirivei standen erklärt, und er kann später llkhi aBst reiten, den \lrftrng in dieser f orin erteilt zu 'haben, w enn er niiht I i Viiftragsbestütigiing snloii widerspricht. Tut er diese aber, so weiß der llamlweiker. woran er ist. f r wird sieh hüten, seine Arbeitskraft durch klaistelluug des VilftrOgs daran /u wenden, denn er wird sic.li mit ReOit sng^'n, dal? ei dann seinen lohn nur mit Schwierigheiteil erhalten wird. Will man sich iilier die SolVifiiZ seines Vnftragsgegiiers erkundigen, so frage man \ iisk u nfteieu. I s ^ilit alur ninli ein viel einfacheres Mittel, um lest/iistellen. iiB'del Ciegtter in der l.age sein wird, das (leid für den Auftrug zit Be zahlen: man Braucht nur an das Scbiildnervcrzcichtiis di \nttsgerichts zu schretlieii, in dessen Bezirk der Schuldne seinen Wnhiisit/ hat. In (.riiß-Berlin genügt eine Viijirup Beim SchiildiuTverzeichnis GroR-Berlin. welches Beim Amtgerichl Berlin-Mitte geführt vvird. deren Bea nt v> ort u n Vi Pf. kostet. Diese 50 Pf. lulinen sich. Man erfährt. <l<il< man mit einem Mann /u tun hat. der den OffenBa ru umseid geleistet hat. oder gegen den zn'r Frzwingnng des ppfenbarungseides Haft angeordnet ist. Man wird dÜitn schon Maßnahmen treffen, um rccht/eitip zu seinem (aide zw kommen. Vor,allen Dingen aber hüte man sich, ohne diesi Erkundigung kredit zu gewähren oder gar Wechsel hereinzunehmen. Was vonr 'Wechsel zu halten ist. wird int nächsten Aufsat/ gesagt werden. i Heute sei nur darauf hingewiesen, dal? der Wechsel das Geld desjenigen ist. der nicht Bezahlen kann, und in der heutigen Zeit leider auch desjenigen, der nicht einmal die Almdll hat. die- Wechsel einzulösen. Darum hüte man sich vor der Hereinnähme dieser Papiere, wenn man nicht

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