Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1938-02-04 · 5 (4.2.1938) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
14 (1938)
Issue
5 (4.2.1938)
Date
1938-02-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/6492399-5968792-5990691--198-4882839
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 4 JÜDISCHES GEMEINDEBLATT LEIPZIG 4. Fabuar 1938 / Nr. 5 Q Jüdische Winterhilfe (Israel. Religionsgemeinde, Abt. Winterhilfe). Postscheckkonto Nr. 20516 Lebensmittel-Ansgare! Mittwoch, 9. Februar in «1er Zeit von 15 bis W Ilir Gruppe 1 und Gruppen 5 bis 10 Donnerstag, lO. Febr. in der Zeit von 15 bin 10 Uhr Gruppen 2, 3 und 1 im Aasgabelager Brühl 47. Die grauen ßruppenkarten sind auf jeden f all mitzubringen. trag sich ausschließlich mit den Verhältnissen der amerikanischen Judenheit beschäftigte, hielt die Rednerin es doch für geboten, (81 zweideutig den grundsätzlich verschiedenartigen Charakter der Wanderung nach Amerika und der Rückkehr nach Palästina mit aller Klarheit zu betonen. Amtliche Bekanntmachungen Verschickung von erholungsbedürftigen Kindern! Anmeldungen werden entgegengenommen am Montag,den U.Februar 1938, zwischen 11—12 Uhr und Donnerstag, den 17. Februar 1938, zwischen 11—12 Uhr, im Gemeindeamt, Waltei-Hlümel-Str. 10, II. Stock. Bei der Anmeldung werden genaue Angaben über die Schule und Klasse des anzumeldenden Kindes verlangt. Empfänger von städtischer Unterstützung haben bei der Anmeldung Stempelkarte, 8. Febr.: Jüd.Lehrhaus—jUd.Kulturbund: Vortrag Dr. Rob.Weltsch. 9. Febr.: K.A.E.: Sonderabend. 15. Febr.: Jüd. Lehrhaus und Jüd. Kulturbund: Vortrag Professor Dr. Kisch-Köln. 26. Febr.: Makkabi ha/air: imkiba: Bundesfest des J. P. Makkabi hazair. 27. Febr.: Veranstaltung der Schild-Kegler zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. 6. A\ärz: K. A. F.: Messeabend. 10. März: Jüd. Kulturbund: Opern-Gastspiel des Berliner Kulturbundes: „Wenn ich König wär'" von Adam. 13. März: Sportverein „Schild": Handballspiele. 15. .War/: Jüd. Lehrhaus und Jüd. Kulturbund: Vortrag Dr. Julius Bab-Berlin. 20. März: Sportverein „Schild": Jugendspieltag. Sport vom Sonntag (Von unserem ständigen Berichterstatter Deka) Das war wirklich ein ton eicher Sonntag für die hiesigen Handballer während „Bar Kochbas" I gegen „Hagibor"-Berlin mit 13:0 siegte, brachte es „Schilds" I. Elf gegen die Sportgruppe Jena auf „nur'' 11:1. Die Berliner waren für die B. K.-Mannschaft wirklieh kein Gegner, andrerseits aber war besonders das Zusammenspiel Sieradsky-Czopek so glänzend, daß die an sich schwache gegnerische Hintermannschart dadurch ganz aus dem Konzept kam, und dazu spielten die Hiesigen fast die ganze Zeit mit nur 10 Mann. „Schild" hätte auch noch etliche Tore mehr verdient und auch geworfen, wenn . . . ja. wenn bei Jena nicht S. Blonski im Tor gestanden hätte, und diese 11 Treffer sprechen deutlich für die augenblicklich gute , oral der Schildleute, bei denen sich diesmal die Neuentdeckung Ehrlich in glänzender Schußlaune befand, morgen wird der Gang gegen Magdeburg allerdings doch noch etwas mehr Einsatz von der Mannschaft verlangen. Das 1:1 der I.Fußballer des „Bar Kochba" Jüdischer Kulturbund Vt&JStSSbh Sonnabend, den 5. Febr. 1U3H, pktl. 1»«0 Symphonie-Konzert des Orchesters des Herl. Jüd. Kulturbund«'* Dirigent: Rudolf Schwarz, Solist: Leo Rostal (Violincello) Kar für Mitglieder. Kar für Mitglieder Dienstag, den 8. Febr. 1938, pktl. SO" Vortrag Dr. Robert Welt weh, Herlin: Der Peel-Bericht Zutritt nur mit Kulturbundkarle (auch Abwechsler) oder Hörerkarte des Lehrhauses. — Diese auch an der Abendkasse zu RM. 1.50 erhältlich. bzw. Fürsorgeausweis vorzulegen, da sonst die Anmeldungen nicht entgegengenommen werden. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die Anmeldungen nur an diesen beiden Tagen entgegengenommen und Ausnahmen in keinem Falle gestattet werden. Da wir nur eine beschränkte Zahl von Kindern verschicken können, behalten wir uns deren Auswahl vor. Durch die Anmeldung wird also keinerlei Anspruch auf Verschickung erworben. Leipzig, den 27. Januar 1938. Wohlfahrtsamt Das Dürrenberg-Komitce. der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Freitag, 11.2.1938, Abendgebet 17.30 Uhr mit Predigt. Sonnabend, 12. 2., Morgeugebet 0 Uhr, Nachmittagsgebet 17.30 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 18.04 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chahu-Syiiagoge. Synagoge Ez Chaim, Otto-Schill-Straßc. Freitag, 11. 2., Abendgebet 17.15 Uhr. Sonnabend, 12. 2., Morgeugebet 8.30 Uhr, Minchoh 17 Uhr, Ausgang 18.04 Uhr. Wochentags: Morgens J, abends 17.15. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 11. 2., abends 17.15 Uhr, anschließend Bibelerkliiiung von Herrn Dr. tipschütz. Sonnabend früh 8.30 Uhr, Mincha 17 Uhr, anschließend Mischnajit, Ausgang 18.04 Uhr. Wochentags früh 7.15 Uhr, anschließend Mischnajit, abends 17.15 Uhr, anschließend Chaje-Odom. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 11. 2., Abendg. 17.15 Uhr, anschl. I.ehrvortrag des Herrn Rabb. Rogosnitzki. Sabbat, 12. 2., Morgeng. 8.30 Uhr, Minehag. ift Uhr, Abendg. 18.05 Uhr. Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 17.15 Uhr. Personenstandsnachrichten Geburt: 14. Januar 1938 Werner Lindheim und Frau Hilde geb. Abraham, Cöthner Straße 5411, einen Sohn „Ralf". Barmizwah: Sonnabend, 12. Februar 1938, Josef Gutfreund, Sohn des Herrn Leo Gutfreund und Frau Rosa geb. Kühnreich, Alexanderstraße 33, in der Ez-Chahn-Synagoge, Otto-Schill-Straße 8. Trauuii g en : Dienstag, 1. Februar 1938, Fräulein Breina Klotz, Noidstraße 17, mit Herrn Jakob Salomon Tetz, Memel. Freitag, 4. Februar 1938, Fräulein Eva Rath, Crusiusstraße 1, mit Herrn Fritz Frankenberg, Promen^denstraße 33. Todesfall: 26. Januar 1938 Berl Haber, Leibnizstraße 25. Bevorstehende Veranstaltungen 5. Febr.: Jüd. Kulturbund: Konzert des Berl. Kulturbundorchesters. 7. Febi.: Jüdischer Frauenbund: Hausfrauen-Nachmittag. gegen „I lagibor"-Berliu ist an sich eine angenehme Überraschung, da man die Gäste nicht ohne Grund im voraus als klare Sieger favorisiert hatte. Berlin war wohl in technischen Belangen der Platzelf überlegen, aber seinem Sturm fehlte der nötige Schwung, um sieh gegen die hiesige Hintermannschaft, in der die Gebr. Feldmann und Cesinsky die Stützen waren, durchsetzen zu können. B.K. ging sogar in Führung, aber noch vor der Pause war diese durch ein öOprozcntigcs Selbsttor dahin, zu mehr langte es dann beiderseits nicht. Dem hiesigen Inuensturm vor allem fehlte der richtige Führer, drei junge, immerhin noch unerfahrene Spieler sollte man nicht nebeneinanderstellen. Einen glatten 3: 1-Sieg holten sich dafür die „Alten Herren" gegen die stark verjüngten Berliner, und dieser Erfolg will bei dem rutschigen Boden allerhand bedeuten, wenn man bedenkt, daß die hiesige Verteidigung allein (Dr. Lehrfreund— Finster) ihre 90 Jährchen auf dem Buckel hat, Merkin und Barchasch waren die Torschützen. Die II. Mannschaft des B. K. konnte ihren begonnenen Sieg nicht ganz auskosten, da die Gäste beim Stande von 4: 1 vorzeitig „das Feld räumten". Lediglich die Jugendfußbatler mußten den Berlinern einen knappen 2: 1-Sieg überlassen. Und morgen . . . spielt, wie bereits erwähnt, „Schild" mit seiner 1. Elf, seinen Mädels und seiner 1. Jugend gegen die Handballer der Sportgruppe Magdeburg, die vor allem der I. Mannschaft keine leichte Nuß zu knacken geben weiden. Außerdem bringt der Tennisklub „Rot-Weiß" draußen in Raschwitz einen Tisch-Teimiskampf gegen „Schild" zur Durchführung. Herausgegeben vom Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Redaktion: Oemeinderabbiner Oustav Cohn, Leipzig C 1, Walter-Blümel-Str. 10, III. Anzeigen: Verlag Elsa Ooldfreund Leipzig C I, Reichsstraße 30/32, Fernsptechei 16722. Anzeigenleiter: Ernst Ooldlrcund, Cichoriusstraße 2a Fernsprecher 60771 Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Nummern und an bestimmten Plätzen, telefonisch und nach Anzeigenschluß aufgegebene Anzeigen wird keine Oewähr übernommen. Druck: lordan & Cramberg, Leipzig, Brüderstr. 19. D. A. IV. Vj. 37. 3143. Pr. L. Nr. 7. Vereinsnachrichten ■jüdischer Kulturbund. Wir weisen darauf hin, daß unsere heutige Veranstaltung (Konzert des Berliner Kulturbund-Orchesters) nicht wie üblich 20.15 Uhr, sondern pünktlich 19.30 Uhr beginnen muß. Jüdischer Kulturbund. Wir möchten unsere Mitglieder nochmals darauf hinweisen, recht frühzeitig zu unseren Veranstaltungen zu erscheinen. Unser Verlosungssystem ist derart eingerichtet, daß die hinteren Plätze, und zwar im Saal ab 17. Reihe und oben ab 6. Reihe, erst dann in die Urnen zur Verlosung kommen, wenn die übrigen Plätze vergriffen sind. So fördern Sie die reibungslose Abfertigung und nützen sich gleichzeitig selbst. Bernstein Schul, Eberhardstr. 11. Wir geben hierdurch bekannt, daß bei uns täglich von V27—10 Uhr laufend Minjan ist. Sonnabend wird um 7 und 9 Uhr "gebetet.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.