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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1935-11-01 · 44 (1.11.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
11 (1935)
Issue
44 (1.11.1935)
Date
1935-11-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Seite 3 I Ak-«I. S. V. Bar Kochba e. V. Leipzigs Handbaii-Ereignis! Sonntag, 3. nov. 1935, 15 uhr ^ENDSPiFi ümüer~ - «- — _ ---— _r r e I S e : hru/ichr um den Pokal des Deutschen Makkabikreises MlttelriiMit«'**?!»:* _ CHJ»«aiuauisctiiJ«ti(i -mm .'.2 U.V.. — jufiuiuiiLin' und trwerbslose —.20 RM. I Leipzig Hei h a Müller Lieselotte Müller geb Jacob Vermählte Okiober 1935 Steinstr. 18 Für die wohltuenden Beweise ilcr innigen Teilnahme, die uns anläßlich >les uns betroffenen Trauerfalles geworden ist, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. DR. WEIKERSHEIMER Leipzig, im Oktober 1935. DR. LEVI. dieciid tich irch uns;aniiuiid und . IM elte- Wellie» ier* mg* inu» /cii ^r'l bens-j t be-i Blumen? — Nur von Lance O Taucbaer Str. 16 — Telefon 28789 — Lieferung Ins Haus Line, im Sinne des Entschlafenen, schlichte Feier fand vormittags an der letzten Ruhestätte Dr. Felix Goldmanns /ur Enthüllung des von der Qemeinde errichteten Denkmals statt. Namens des Qemeindevorstandes würdigte Herr Wilhelm Breslauer den verewigten Rabbiner vor allem in seiner einigenden und den Frieden fördernden Wirksamkeit in der Gemeinde. Bedeutsamer noch als dieses sichtbare /.eichen an seinem ürabe sei das Denkmal, das er sich i:i den Herzen der Qemeinde errichtet habe. Wenn der Vorstand die Obhut für das Oral) des Entschlafenen übernehme, so solle in der Gemeinde in gleicher Weise auch dem Andenken eine lebendige Stätte in den Herzen der Gemeinde gewahrt bleiben. Die liturgischen Gebete wurden durch Gemeinderabbiner Cohn, Oberkantor Lampel und Kantor Jaffe verrichtet. Das ungemein würdig wirkende, in Cannst.idter Traveltin hergestellte Grabmal mit in Bronce ausgeführter deutscher und hebräischer Inschrift ist von dem bekannten Bildhauer Rudolf Saudek entworfen. Der Felix-Goldmann-Gedächtnisbund ehrte das Andenken au den verewigten Rabbiner Dr. Felix Goldmann s. A. an dessen erstem J ihrzeittagc durch Überreichung von Queiischrittcn des jüdischen Schrifttums (Talmud-Traktate, hebräische Textbibeln, Rentateuch mit kaschi) an etwa 60 Schüler und Schülerinnen der jüdischen Schulen und der Talmud Thora. Die auf Vorschlag ihrer Religionslehrer mit der Erinnerungsgabe Bedachten kamen in der Mittagsstunde zusammen, wo sie auf die Persönlichkeit des Mannes, an den die Gabe sie immer erinnern solle, in einer kurzen Ansprache des .Gemeinderabbiuer Cohn hingewiesen und angespornt wurden, aus unseren Re- Iligionsquellen die Kenntnis unserer Lehre und die Treue zu ihr für I ihr ganzes Leben zu schöpfen. Der Vorstand des Bundes hat ferner, schlössen, wiederum für zwei Kinder, Inning des Bundes, die Erziehung durch das Kinderheim zu über I nehmen. Unsere Gemeinde. Die Hausfrauenhcratungsstunden sind Montag und Donnerstag |von 5—0 Uhr im Sozialamt, Humboldtstr. 13. Jüdisches Lehrhaus Leipzig der israelitischen Religionsgemeinde. Anmeldungen zum Lehrhaus. Wir weisen nochmals drinist'ndst darauf hin, dal) bis zum 8. November 1915 Anmeldungen zur Teilnahme an Lehrgängen des Lehrhauses schriftlich unter Angabe von Namen und Anschrift beim Oe« |n c i n d e a m t eingereicht werden müssen und daB die zum Besuch |der Lehrgänge unbedingt notwendige Hörerkarte nur nach Zahaus 'dem gleichen Anlaß, gemäß der Zweckbestim- ■ Verband jüd. Frauen für Palästina-Arbeit (Wizo.) " Über die Wizo-Arbeit in Palästina! spricht am Dienstag, den 5. November, abends 8.30 Uhr, im Saale des Felix-Goldmann-Heim, Elsterstraße 7: * Frau Cäcilie Safran-Lehrfreund. « Leipzig, Wiesenstraße 21. * Zur Deckung der Unkosten wird ein Beitrag von 30 Pf. erhoben. ■ hing des H ö r e r g e 1 d e s ausgefertigt wird. Mitglieder von Jugendbünden erhalten gegen Vorlegung ihres Bimdesausweises eine Ermäßigung des Hörergeldes um die Hälfte; Erwerbslose zahlen bei Vorlegung der Stempelkarte für jeden Kurs lediglieh einen Unkostenbeitrag von 10 Big. Im übrigen kann das Hörergeld nur in Notfällen auf schriftlich begründete Gesuche hin ermäßigt werden. Lehrnian des Lehrhauses. Der Lehrplan wird in der heutigen Nummer des Gemeindeblattes erneut abgedruckt und zwar mit den inzwischen eingetretenen Veränderungen. Veränderungen des Beginns der Lehrgänge. Da das Lehrhaus durch einen O e m e i n d e aiD e n d, der in der Mitte des November stattfinden soll, eingeweiht werden wird, verschiebt sich der Beginn sämtlicher Lehrgänge auf die Woche zwischen dem 18. und 24. November 1935, soweit nicht überhaupt ein späterer Beginn von Anfang an angekündigt war. Die neuen Anfangszeiten der Lehrgänge sind aus dem ebenfalls abgedruckten Lehrplan ersichtlich. Arbeitsgemeinschaft ßr. Woskin (Lehrgang I). Die Vorbesprechung der Teilnehmer an der Bibel-Arbeitsgemeinschaft (Esra-Nehemia) findet am Sonntag, dem 3. November 1935, mittags 12 Uhr im I elix-GoIdmann-lleiin, Elsterstraße 7, statt. Amtliche Bekanntmachungen Gärtnerei des neuen Friedhofs. Es wird darauf hingewiesen, daß Blumen und Grabschmuck zu handelsüblichen Preisen stets zu haben sind. Bei größerem Grabschmuck empfiehlt es sich, rechtzeitig durch Fernsprecher 53889 Bestellungen zu erteilen. Die Gräber werden jetzt gegen Frost eingedeckt. Falls hierfür noch nicht die Gebühren entrichtet sind, bt'ten wir, diese umgehend an die Kasse des neuen israelitischen Friedhofs Postscheckkonto Leipzig Nr. 1032 zu zahlen. Soweit Aufträge zum Eindecken gegen Frost noch nicht erteilt sind, bitten wir, diese schnellstens bei gleichzeitiger Zahlung der Gebühren, deren Höhe sich nach der verlangten Ausführung richtet und über die die Fnedhofsverwaltung Auskunft gibt, aufzugeben. Leipzig, den 29. Oktober 1035. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemcinde zu Leipzig. Gottesdienste Genieindesynagoge, Sabbatgottesdienst. Freitag. 1. November, AbendgOttesdiensl 1(>,45 Uhr mit Predigt. Sonnabend, 2. November, Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet U),55 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 17,28 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst. Freitag. 8. November, Abendgebet 10,45 Uhr. Sonnabend, 9. November, Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 10,45 Uhr. anschließend Lehrvorträg, Abendgebet 17,17 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. JÜrilSCher Kulturbund Der 14 jährige Geigenkünstler Ossy Renardy. Nur f. Mitgl.! Lichtbildkarten nicht vergessen! Dienstag, den 19. November 1935 im Weißen Saale des Zoo., pünktl. 20.15 Uhr Oarderoben-Schluß 20 Uhr Die Aufführung v. „Spiel Im Schloß" am 5. od. 7.XI. muB wegen org.Änderungen Im Berl. Kulturb. ausfallen Voranzeige: Montag, den 25. November 1935: Zweite (kostenlose) November-Veranstaltung. Gastspiel des Berliner Kulturbundtheaters: Zwei Einakter von Ottenbach. den 5 Dezember 1935: Gastspiel des Hamburger Kulturbundtheaters: „Die Häuser des Herrn Sartorlus" von Bernh. Shaw. Ferner als zweite (kostenlose) Dezember-Veranstaltung. Gastspiel des Berliner Kulturbund- Orchester unter Leitung von General-Mus.-Dir. Rosenstock. Do uiCrsiä£,

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