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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1937-09-24 · 39 (24.9.1937) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
13 (1937)
Issue
39 (24.9.1937)
Date
1937-09-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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e-u- « JtllC * JODISCHES GEMEINDEBLATT LEIPZIG 24. September 1937/Nr. 30 gang und Konfirmation sind unentgeltlich. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Mädchen, die am L April 1938 das 15. Lebensjahr vollendet haben werden, jüngere nur, wenn sie die Schule verlassen, um ins Leben zu treten. Schriftliche oder mündliche Anmeldung bis 28. September d.J. bei Herrn Gemeinderabbiner Cohn, Walter-Blümel-Straße 10 III '^'nck.:!'r.J: I&a., Di., Du. -/»ü—i%\t unri, rernsprecher 2904t. Leipzig, den 3. September 1937. Der Vorstand der israelitischen Reiigionsgemeinde /u Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Hoschana rabba: Sonntag, 2b. 9., Morgengebet7Uhr. Schiulifest Sonntag: Abendgottesd. 18 Uhr. Montag: Morgengottesdienst Q Uhr, Thoravoi'.esung Q3/4 Uhr, Predigt \0\'., Uhr, anschließend Seelenfeier. Gesetzesfreude: Montag, Abendgottesdienst 18 Uhr. Dienstag: Morgengottesdienst 9 Uhr, Thoravorlesung 9 /4 Uhr, Nachmittagsgebet 18 Uhr, anschließend Lehrvortrag. Abendgebet 18,37 Uhr. Gemeindesynagoge, Freitag, 1. Oktober, Abendgebet 17,15 Uhr. Sonnabend, 2. Oktober, Morgengebet 9 Uhr, Jugendgottesdienst 15,15 Uhr mit Predigt, Nachmittagsgebet 17,55 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 18,28 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Synagoge Ez Chaim, Otto-Schill-Straße. Schmini azeres: Sonntag 26. Septbr., Abendgebet 17,50 Uhr. Montag, 27. Septbr., Morgengchct 8,30 Uhr, Predigt' und Seelenfeier 10,30 Uhr, Minchoh 18 Uhr. Simchas Tauroll: Montag, 27. Septbr., Abendgebet 18,39 Uhr. Dienstag, 28. Septbr., Morgengebet 8 Uhr, Minchoh 18 Uhr, Ausgang 18,37 Uhr. Wochentags: Morgens 7 Uhr, abends 18,30 Uhr. Freitag. I. Olctbr., Abendgebet 17,10 Uhr. Sonnabend, 2. üktbr., Morgengebet 8,30 Uhr, Minchoh lb Uhr, anschließend Schulchan-Aruch-Erkläriing von Herrn Rabb. Dr. Ochs, Ausgang 18,28 Uhr. Wochentag, Morgens 7 Uhr, abends 18,15 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 24. Sept., abends 18 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mineha l<> Uhr, Ausgang 18,44 Uhr. Sonntag Haschano Rabbo, früh 7 Uhr, abends 18 Uhr. Montag Schmini-azeres früh 8,30 Uhr, Mineha 18 Uhr. Dienstag früh Simchas Thora 8 Uhr, Mineha 17,45 Uhr, Ausgang 18,37 Uhr. Wochentags früh 7 Uhr, abends 18 Uhr. Synagoge „Obel Jakob". Sonntag, 20. Sept., Hoschana-Rabba, Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 17,45 Uhr. Montag, 27. Sept., Scheiniiü- Azereth, Morgeng. 8,30 Uhr, Mineha und Abendg. 17,45 Uhr. Dienstag, 28. Sept., Simchas Thora, Morgeng. 8,30 Uhr; Minchag. 17,45 Uhr, Abendg. 18,37 Uhr. Wochentags: Morgeng. 7, Abendg. 17,45. Personenstandsnachrichten Geburt: 8. September 1937, Joseph Mundsztuk und Frau Marie geb. Sleruucig, Leibnilz.sirai'k II, eine Tochter „Beate BUunel". Tra im ngcu: Donnerstag, 9. September 1937, Fräulein Maria Nessel, Niedergebra, mit Herrn Alax Hirschkorn, Marburg a. L., in Leipzig 0 5, Reclamstraße 20. Sonntag, 19. September 1037, Fräulein Pauline Herzberg, Brühl 11, mit Herrn Abraham Grünebaum, Arndtstralle 301. Mittwoch, 29. September, 3 Uhr nachm., Fräulein Marianne Schild, Ehrenstcinstraße 32, mit Herrn Werner Singer, Kaiser-Maximilianstraße 23, in den Räumen der Gesellschaft der Freunde, Humboldtstralie 1. Donnerstag, 30. September 1937, 11 Uhr vorm., Fräulein Charlotte Lichtendorf, Prendelstralie 2, mit Herrn Dr. Herbert Alexander, Humboldtstralie 1, in der Wohnung des Herrn Rabbiner Cohn. Sonntag, 3. Oktober 1937, '/.,3 Uhr, Fräulein |ohanna Klughaupt, Funkcnburgstiaiie 11. mit Herrn Aj/vk Najnian, rregestraiie 5a, in der Wohnung Funkenburgstralie II. Todesfälle: 17. September 1937 Abraham Kurzmantel, Humboldtstralie 6. 21. September 1937 Anna Nathan, Leibnizstralie 11. Aus dem Gemeindeamt Ordnung im jüdischen Pressewesen. Der Sonderbeauftragte des Reichsininisters für Volksaufklärung und Propaganda, Reichskulturwalter Hinkel, hat mit Rücksicht auf die jüdischen Feiertage die Meldefrist für die in den Verlagen und Unternehmen der jüdischen Presse tätigen Personen wie Verleger, Redakteure, Mitarbeiter, Verlagsangestellte, Bezieherwerber, Pressereferenten und Mitarbeiter von Pressedienststellen jüdischer Organisationen, Vereinen und Gemeinden bis /.um 15. Okiober 1937 verlängert und den äußersten Termin für die Zulassung auf den 31. Oktober 1937 festgesetzt. Demnach dürfen nach dem f. November 1937 Personen ohne Bescheinigung oder Ausweis im jüdischen Pressewesen nicht mehr tätig sein. Gesuche zur Eintragung in die amtlichen Listen und die auf Grund dieser Gesuche den Antragstellern übersandten Fragebogen sind ausnahmslos zu richten an das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Sonderreferat Reichskulturwalter Hinkei, Berlin W 8. Wilhelmplatz 8 9. Das Sozialamt nimmt Veranlassung, auf den Vortrag des Herrn Dr. Rosenberg-Berlin, Ludendorffstr. 20, vom Hilfsverein der Juden in Deutschland, der am 30.9., abends 20,15 Uhr, im Kulturbund- Theater stattfindet, empfehlend hinzuweisen. t.Sati Königshauspassage Markt — Petersstraße Mode-Tleuheiten Auslandsreisen jüdischer Jugendlicher. Durch die Tagespresse wurde Uiir/Iirl» .«;*-..4?:uj >-» Jygc.iJüviiv, üiv. ÄuMauusrei&en uiiiernehmen rfrtf H" •'■ ßbci iliit Nichtzugehörigkeit zur Hitler- Jugend den Paßbehörden an der Grenze vorlegen müssen. Au? eine Anfrage des Reichsausschusses der jüdischen Jugendverbände bei dem Jugendführer des deutschen Reiches hat dieser ausdrücklich erklärt, dal! auch jüdische Jugendliche gemäß dem Erlali des Reichs« und preußischen Innenministers vom 2. 7. 37 eine Bescheinigung über die Nichtzugehörigkeit zur HJ. beibringen müssen. Diese Bescheinigung wird von dem HJ -Bann ausgestellt, in dessen Bereich der Antragsteller seinen Wohnsitz hat. Diese Bestimmungen sind für alle jüdischen Jugendlichen wie auch für die jüdischen Jugendorganisationen von Bedeutung. Schlichtungsausschuß des Kulturbundes. Der Herr Rcichsininister für Volksaufklärung und Propaganda hat auf Antrag unter dein Geschäftszeichen SJ 2313 die Einrichtung eines Schlichtungsausschusses heim Reichsverband der jüdischen Kulturbünde genehmigt. Der Schiichtungsausschuß befaßt sich mit etwaigen Streitigkeiten zwischen den dem Reichsverband angeschlossenen Organisationen sowie zwischen aktiven Mitgliedern (Künstlern) mit diesen Organisationen und zwischen den Künstlern untereinander. Der Schlichtungsausschuli ist jeweils mit drei Angehörigen der streitenden Berufsgruppen (Musik, Theater, Bildende Kunst und Schrifttum) unter Vorsitz eines Vertreters des Reichsverbandes besetzt. Zum ständigen Vorsitzenden hat der Reichsverhand Rechtsanwalt Dr. Eisner berufen. Bevorstehende Veranstaltungen 28. Sept.: K. A. E.: Siinchas-Thora-Geselligkeitsabend. 30. Sept.: Veranstaltung des Hilfsvereins der Juden in Deutschland. 3. Okt.: Sportfest der jüdischen Schulen. 7. Okt.: Jüdischer Kulturbund: Kammermusikabend des Mendelssohn-Trios, Leipzig. Sport vom Sonntag (Von unserem ständigen Berichterstatter Deka.) Dieser Berieht muß acht Tage zurückgreifen, um die beiden vom „Schild" gegen Meiningen gewonnenen Fußballspiele etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die II. Elf siegte mit einem sicherlich bei ihr noch wenig vorgekommenen 7:2, und dabei hätten es sogar noch einige Törcheu mehr werden können, wenn... Allerdings muß bei der Beurteilung beider Treffen auch dem Gegner Gererhtigkeit willfahren; nicht allein, daß es ihm bei seiner örtlichen Abgelegenheit an Spielinöglichkciten fehlt, muß er, um überhaupt Mannschaften auf die Beine bringen zu können, diese aus Spielern des ganzen Bezirkes zusammentrommeln, wodurch natürlich, bei dem inangelnden Sichkennen der Leute, die Spielweise leiden muß. Wenn man das Spiel der ersten Garnituren nur etwa eine Viertelstunde gesehen hätte, müßte man au einen haushohen Sieg der Gäste glauben, die gingen gleich zu Beginn mit einem Eifer los, daß der Platzelf beinahe Hören und Sehen verging, man sah. auch einige hübsche Kombinationszflge, aber es war nur Strohfeuer. „Schilds'' Mannschaft kam allmählich ins Spiel, wenn sie auch ihre Zeit brauchte, und wenn ihr auch die anfängliche sehr erfolgreiche Abseitstaktik der Gäste etwas Kopfsehmerzen verursachte, so daß es bis zur Pause erst 2:0 hieß. Nach Wiederbeginn gab es aber nur noch eine EM auf dem Felde, und sechs weitere Dingerchen mußte der nicht sein überzeugende Meininger Torwart aus seinem Drahtgehäuse holen. Leiter dieses Kampfes war I. Schmulewitz, der vor kurzer Zeit sogar das Endspiel um die Fußballmeisterschaft des Sportbundes in Stuttgart mit großem Frfolg leitete. Die Erfolgreichsten des hiesigen „B. K." bei der am letzten Sonntag hier durchgeführten Leichtathletik-Junioren- und Jugendmeisterschaft des Deutschen Makkabikreises: Mannt. Jugend: 100 m-Lauf, Jahrg. 16/18, 3. Sieradzki 12,6 Sek., Jahrg. 23 21: 1. FrÄRkd 12,2 Sek., 3. Kalter 13,1 Sek. 408 m-Lauf: Jahrg. 19 20 3. Storch 60,5 Sek. 800 m-Lauf . Jahrg. 21 22: 2. Krämer 2,19 Min. 1500 m-Lauf, Jahrg. 10 18: 3. Bartfeld 4,53,9 Min. Weitsprung. Jahrg. 10 18: 2. Sieradzki 6,12.m, Jahrg. 21,22: I. Braun 5,92 in, Jahrg. 23 24: 2. Frankel 5,25 in. Kugelstoßen, Jahrg. 23 24: 3. Kalter 9,02 m. Diskuswerfen, Jahrg. 21 22: 2. Braun 26,42 in. Speerwerfen Jahrg. Ib 18: 1. Czopek 35,79 m, Jahrg. 21 22: 3. Braun 31,10 in Fünfkampf, Jahrg. 16/18: 3. Sieradzki 1911,40 Punkte. Dreikampf, Großes, gulmöbhertes Erkerzimmer ev. m. Küchenbenutz. an Dame od. Ehepaar p. 1. 10. od. später abzugeben. Humboldtstr.3,ll,M. Schöne 2 * Zimmer letzteres als Küche einrichtbar per 1. 11. 37 leer zu vermieten. Thoiiiasiussti. 7 ptr.!., Tel. 203 49 £ tur. 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