Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 49 (4.12.1936)
- Date
- 1936-12-04
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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4. Dezember 1936 GEMEINDERL ATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 7 H Palast-Gaststätte am Dlttridirlny f Sonnabend und Sonntag saämittaos und abends Kün$!!erkonzer! der beliebten Kape'lc Snssscxy Donnerstag Sonderabend mit Uborrnodiungen_ J. S.V. Bar-Kncbha Leipzig e.V. Sonnabend, den 5. Dezemhpr io">k rbcr.de püaLUidi o.ju unr im öaaie aes Jugendheims Elsterstraße 7 MITOLIjEBjER-VjERSAMJILIJXG mit Vorf&hriing; des nenen „Sakkabi-Filmti" der von Chören und Klaviervortragen rmrahmt wird. Referat Dr. Lehrfreund, Leipzig, Katharinenstraße 21 Die Situation des jüd. Volkes u. die Aufgaben des Makkabi. Berichte. Pünktl. Erscheinen ist Pflicht eines jeden Mitglieds. Der Vorstand. 14 Dezbr.: Jüd. Kulturbund: Collegiuni musicuni unter Mitwirkung von Frau Tanja Ury-Zunser und Frl. Mirjam /unser. 15. Dezbr.: Schulfest der Jüdischen Schulen. 31 Dezbr.: üeselligkeitsabend. Konzert und Theater Kulturbund. De!a Lipir.skaja gehört zu den Künstlerinnen, die sofort die Herzeit des Publikums gefangen nehmen. Audi an diesem Abend wurde sie mit Begeisterung ausgenommen und war in Mimik und Gestaltung wieder vorzüglich. Das Programm hatte sie abwechslungsreich gehalten, vorwiegend Humor und Satire. Einfallsreich war die Darstellung im russisch-französischen Pakt, wo sie die urwüchsige Russin und graziöse Französin abwechselnd hervorzauberte. Charmant war sie in der Straßenszene (Parodie) „Der blaue Vogel in grün", in der sie dem Publikum Veilchensüäußchen /uwarf, die übrigens auch manch älterer Herr lächelnd erhaschte. In den kurzen Chansons und würzigen Geschichten war die Künstlerin ganz vorzüglich, darin wird man sie nicht so leicht übertreffen können. Walter Laitai-Lazarus ist ein vorzüglicher Klavier begleiter, auch die drei Stücke, die er vortrug, paßten sich dem Kähmen des Prcgraiumes gut an. Dela Lipinskaja mußte mehrere Zugaben spenden für den stürmischen Beifall des Publikums. Barnet Licht. Sport vom Sonntag (Von unserem ständigen Berichterstatter D e k a.) Nach langer Zeit sah man wieder einmal Dresdens Fußballer in Thekla, und wenn man manches vorausgesehen hätte, wäre dieser Besuch sicherlich noch länger hinausgeschoben wurden. Mit einem »einer Spider geseha» es am Sonntag vor Ablauf der <)() Minuten, weil er sich derart unsportlich benahm, daß dieses Verhalten sogar noch ein Nachspiel haben wird. Sünder gab es allerdings auch auf etp; irre Sei cite; bei einem spielerisch so schwachen Gegner, wie Zu V^ilotllJ Freude durch praktische Geschenk« von (jedes wKr Inhaber S. Hodes u. W. Hofstein 4« 3. V. aar ivocnba Leipzig Das sportliche Ereignis der Saison! Zu Gunsten der jüdischen Winterhilfe! Am Sonntag, den 5. Dezember finden auf unserem Sportplatz folgende Spiele statt. Um 9.00 Knaben Fußball gegen Makhabi-Chemnltz Um 10.00 II. Herren-Fußball gegen Nakkabl-ChemiiRz Um 12.00 Damen Handball gegen I.S.K., Berlin Um 1.00 I. Herren Fußball gegen I.S.K., Berlin (Rundenspiel) Um 2.30 I. Herren-Handball gegen I.S.K., Berlin (Kundenspiel - stärkste deutsche Handballmannschaft) Wir bitten um zahlreiche Beteiligung. es der Dresdner Schild im Gegensatz zu seinen Handballern schon immer war, ist eine solche harte Spielweise völlig unnötig, denn dessen scheinbare Entgleisungen entspringen doch letzten Endes nur seiner Ungeschicklichkeit. Dieser Kampf hätte von der hiesigen Schildelf glatt zweistellig gewonnen werden können, wenn statt des Mundes der Ball so flott gelaufen wäre. Das erzielte 0:2 klingt bei diesem Kontrahenten seiir mager, und seine zwei Erfolge wären bei etwas vernünftigerer Spielweise des Torwartes nie gefallen. — Die Knaben verloren vorher verdient 0:3, gegen die körperlich überlegenen Dresdener jungens hatten sie allerdings auch einen schweren Stand. Die Mitteldeutsche Handball-Auswahlelf des Sportbimdes schlug sich in Berlin gegen J.S. (i. erwartungsgemäß recht gut, man muß sogar sagen, daß die Berliner mit Glück dieses Treffen 4:3 gewannen, denn ein u. a. nicht verwandelter 13 m-Wurf gegen sie ist schon mehr ah Pech. Bei den Mädels ging es ebenso nach Vorhersage, mit 1:6 unterlagen sie den kampferprobten j. S. G.ern, drei Bälle soiien bei etwas mehr Aufmerksamkeit des Torwartes vermeidbar gewesen sein! „Bar Kochbas" Expedition wurde eine Delikatesse vorgesetzt, sie war Zeuge des großaufgezogenen Hallensportfestes in Frankfurt, hei «lern seine Handballer das Pech hatten, gleich im ersten Spie! auf die stärkste Turniermannschaft, den J. S. K.-Berlin zu stoßen, so daß ihnen damit schon von vornherein alle Aussicht auf ein Weiterkommen genommen war. . . . Morgen schon haben sie Gelegenheit, sich für die knappe 3:2-Niederlage in Frankfurt zu revanchieren. Im Kähmen seiner Winter hilfsaktion empfängt!!! iii M* Man) Oct prcioiuerlc muiltcnfriiuli Schuhhaus VARNHAGEN ReichsstrsSs 42-44 Ecke Brühl