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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1936-10-30 · 44 (30.10.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
12 (1936)
Issue
44 (30.10.1936)
Date
1936-10-30
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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30. Oktober 1936 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 7 ■ .^S£L^SANf\ iWKiA E. 6. rr.. t Ritterstraße 23/29 Telefon 15831 Ausführung aller Bankgeschäfte H Palast-Gaststätte am Dlttrldiring f erwartet Jansci Toi mit seinen Künstlern bestimmt Sonnabend u. Sonntag nachmittags u. abends Bevorstehende Veranstaltungen Sitllttüidlf!?!, Novbr.: Wintcrhilfssnielp Schild-Leipzig 5. Novbr.: Jüd. Kulturbund: Liederabend Hermann Schcy. 7. Novhr.: Esra P. A. J.: Elternabend. II. Novbr.: Jüdischer Frauenbund: Hauswirtschaftlicher Nachmittag. 14. Novbr.: „Bunter Karren" für Kulturbund-Mitglieder frei. Sport vom Sonntag (Von unserem ständigen Berichterstatter Dek a.) Mit recht gemischten Gefühlen kehrten die beiden hiesigen Sportvereine am letzten Sonntag von ihren Expeditionen zurück. „Bar Kochba" konnte mit seinen drei Spielen in Dresden ein starkes Plus für sich buchen, beim „Schild" überwog dafür nach seiner Berliner Tour in ziemlich erheblichem Maße das andere Extrem. Mit reichlichem Ersatz führte „Bar Kochba" seine Pflichtspiele durch, aber auch er genügte, um in allen drei Kämpfen (I. Fuß- und Handball und „Alte Herren") die beiden möglichen Punkte zu holen. Die ersteren gewannen trotz technischer Überlegenheit des Gegners knapp 2:1, die „Alten Herreu" brachten es gar auf 5:3, obwohl sie schon mit zwei Treffern im Rückstand waren. nnri die Handballer Warfen noch zwei Tore mehr, trotz des Fehlens alter bewährter Recken. Diese drei Spiele zeigten, dali es nicht immer eine Elf mit „Namen" sein muß, um zu gewinnen, sondern daß der sie beherrschende Kampfgeist viel entscheidender ist, und der steckte am Sonntag in den Mannschaften des „B. K." „Schild" war gar mit fünf Mannschaften auf Reisen, aber der „J. S. G."-Berlin ließ sich das Fell doch nicht so leicht über die Ohren ziehen. Die „Alten Herren", stark durchsetzt.,mit „jungem Gemüse", verloren traditionsgemäß 3:0, die Knaben wurden noch unsanfter angepackt, mit 7:1 beschwert gingen sie vom Platz bzw. Plätzchen, das gerade für eine Mannschaft ausreichend wäre. Die 1. Fußballelf hatte es in der Hand, ihr Spiel zu gewinnen oder doch mindestens unentschieden zu gestalten, ein von dir verschossener Elfmeter erhielt dem üastgeber sein 2:1, der mit diesem Sieg seine kilrzlichc Leipziger Niederlag< in etwas ausglich. Die u:l-Nicdcii»»ge Handballer war die Foiy:- einer (licht fcdiiz glücklichen Mannschaftsaufstellung und einem diesmal wenig überzeugenden Schiedsrichter; Leipzigs bester Mann war trotzdem der Torwart S. Blonsky, wie auch der Schlußmann der Fußballer, Üanziger, die anderen überragte. Nur die Mädels' machten eine Ausnahme an diesem Sonntag, sie allein gewannen ihr Handballspiel mit einem glatten 6:0 und retteten damit die Ehre des S Ihre Reisen nach ■ ■ Nord-, Mittel-, Südamerika ■ ■ ■ x Afrika - Indien - China ■ JJ Japan - Australien [ 1 durch Reisedienst ■ j für jüd. Tourist iL n. Auswanderung ] ■ Zeitschriften-Verlag Elsa Ooldfreund ■ I i ■ Hainstraße lO, I. Etg., Tel. 16722 ■ ■ ■ Karlsbader Oblaten u. Grab. Zwiebatk f. Zurkerkr. Mcrdci:. ss, 'immSmin Sir. n, Iii. Nr. sss u Tages. Trotz der Niederlagen brachte dieser vielen der Fahrtteilnehmer, und es waren ihrer ca. 75, eine Bereicherung an Eindrücken, die eben eine erstmalige Tour nach Berlin stets mit sich bringt. Morgen stellt sich „S c h i 1 d" in den Dienst der Winterhilfe, seine I. Fuß- und I landballmannschaft spielt gegen „Schild"-Breslau, mit dem sie ja ohnehin seit ihrem dortigen Besuch im September ein „I lühnchen zu rupfen haben". Breslaus Mannschaften zahlen heute unbedingt zu den spielstärksten jüdischen in Deutschland, aber dies allein ist für die morgigen Spiele nicht entscheidend, der Zweck, dem sie dienen ist das Wichtigere, und der muß und wird auch so viel Menschen nach Thekla bringen,' daß für den guten Zweck ein namhafter Betrau herausspringen wird Man setzte morgen einmal alle „wenn und aber" für den Besuch eines Sportplatzes zurück, für die Winterhilfe darf es diese nicht geben, sie verlangt mehr als alles andere die Tat!!! Herausgegeben vom Vorstand der israelitischen Religionsgcmeinde zu Leipzig Schriftleitung: Oemeinderabbiner Gustav Cohn, Leipzig C 1, Walter-Blümel-Str. 10, III. Anzeigen: Verlag Elsa Goldfreund Leipzig Cl, Hainstraße 16, Zimmer 304 Tel. 16723 Anzeigenleiter: Ernst Ooldfreund, CichoriusstraBe 2a. Tel. 60771 für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Nummern und an bestimmten Pützen und für telefonisch aufgegebene Anzeigen wird keine OewShr übernommen. Druck: JordanfJtOramberg vorm. Druckerei der Werkgemeinschaft, Leipzig, Brüderstr 19 D. A. III. Vj 36. 3567. Pr. L. Nr. 5. Für den Inhalt der Inserate fibernehmen Gemeindevorstand und Schriftleitung keine Verantwortung. Um Irrtümern vorzubeugen! Beachten §{a: ■ Anzeigenschluß \ ist stets Mttwodis \ ■ wenn nichts anderes vorher bekannt gemacht wird * Ihre Anzeigen gehören ins Gemeindeblaü! Anzeigen - Verwaltung Hainstralie 16 — Telefon 16722 s : Ab 1. Nov. im Nebenzimmer direkt an der Treppe

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