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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1936-10-23 · 43 (23.10.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
12 (1936)
Issue
43 (23.10.1936)
Date
1936-10-23
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 23. Oktober 1936 Xßtltß 20-30 Uhr> Schloßke,ler> die lusti&e XüUTli HCSfffl <Rosentnal) Oerhard Oottschalk, Berlin ^Qfljjt fffc £ TlHf Sihmeidier Karlsbader Oblaten u. Grab. Zwiebatk f. Zuikerkr. Hnrrtstr 25, Frankfurter Str. 1t, TaL ft. 25S 68 *-./. V>I\IW1 lo Uln Ausgang Uliiiis 17.-1 J TatnMd-Thora-Synngnfff, Keüstr. I.!'.. 17 Uhr. Sonnabend frön S,3ü Uhr, Mincha Uhr. — Wochentags früh 7 Uhr, abends 17 Uhr. Talmud-Thora-Svnagoge, Keüstr. 1. Freitag, 30. Oktober, abends 16,45 Uhr. Sonnabend frön 8.30 Uhr, Mincha 16 Uhr, Ausgang 17,31 Uhr. — Wochentags früh 7 Uhr, abends 10,45 Uhr. Synagoge „Obel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 23. Oktober, Abendg. 17 Uhr, anschl. Lein Vortrag von Herrn Rabb. RogOS nitzkL Sabbat, 24. Oktober, Morgeng. 8,30 Uhr, Mincha!' 16,30 Uhr, Abendg. 17,43 Uhr. Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 17 Uhr. Synagoge '„Öhel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 30. Oktober, Abendg. 16,45 Uhr, anschl. Lehrvortrag von I lerrn Rabb. kogosnitzki. Sabbat, 31. Oktober, Morgeng. S,30 Uhr, Minchag. 16.30 Uhr, Abendg. 17,'Jl Uhr. Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 10,45 Uhr. Personenstandsnachrichten T i a u Hilgen: Donnerstag, 29. Oktober, ' _,2 Uhr mittags. Fräulein (iretl Neumann, Baden-Baden. Lichtenthaiti Str. 90, mit Herrn Martin Zielke, Gustav-Adolf-Str. 27, in der Wohnung des Herrn Rabbiner Cohn. Todesfälle: 14. Oktober Mejer joselsohn, Döllnitzer Straße 1. Bevorstehende Veranstaltungen 28. Oktbr.: Vortiagsabend Dr. Prinz, Berlin: „jüdische Geschichtsauffassung". 1. Novbr.: Winterhilfsspiclc: Schild-Leipzig—Schild-Breslau. 5. Novbr.: Jüd. Kulturbund: Liederabend Hermann Schev. 14. Novbr.: „Bunter Karren" für Kulturbund-Mitglieder frei. 21. Novbr.: Sehubertabeud des Mendelssohn-Trios, Leipzig (unter Mitwirkung von zwei Qästen), .,Forellen»Quintett", Chanukka-Schauturnen des j. S. V. Bar Kochba. Jüdische Schulen: „Chanukka-Icier" Jüdische Winterhilfe Postscheckkonto N<\ 20510 Israel. Reiigionsgeineinde. Abt. Winterhilfe). Körbe für die Pfundsammlungen. Wir bitten, uns für unsere Pfundsammltiiigen wieder wie im vergangenen Jahre recht viele Körbe zur Verfügung zu stellen. Die Körbe werden den Eigentümern am Schlüsse der Winterhilfe wieder zugestellt. Meldungen erbitten wir telefonisch unter 20510, Hausanschluß 25, oder schriftlich an die Jüdische Winterhilfe, Leipzig, Walter-Blümel-Str. 10. Richtlinien für die Geldspenden zur Jüdischen Winterhilfe, a) Lohn- und Gehaltsempfänger rahlen wahrem! der sechsmonatigen Jüdischen Wutlerhilfe 1030 37 (I.Oktober 1036 bis 31. Marz lu37) monatlich mindestens 10 % der abgeführten Lohnsteuer. Dezbr. Dezbr. b) Lohn- und Oehaltsempfäneei, dir we-'e ihres fiertMfyon Einkorn Jüdisches Lehrhaus Leipzig Winter 1936/37. Das jüdische L e Ii r Ii a u s der israelitischen Reiigionsgeineinde zu Leipzig wird auch im kommenden W i n t e i in gleicher Art und Weise wie im vergangenen Jahr seine Arbeit aufnehmen. Wie bisher will das Lehrhaus jüdisches Wissen und Mgc in e i n e s Wissen vermitteln. Ais Beispiel sind die früheren „Volkshochschulen" gedacht. Die Lehrhausarbeit soll den Gemeindemitgliedern Gelegenheit geben, sich mit jüdischen Wissensgebiet e u und jüdischen Problemen weiter vertrautzumachen; sie will aber auch im täglichen praktischen Leben helfend und beratend eingreifen. Mit Rücksicht auf die besondere Bedeutung, die für sämtliche Auswanderer die Kenntnis der Sprache der Einwanderungslinder hat, sind die Sprachlehr- 'gänge durch Neuhinzunahme des Brasilianisch-Portugiesischen erweitert worden. Die Gemeinde hofft, daß wenn möglich in noch größerem Maße, als es bereits im Vorjahr geschehen ist, von den Gemeindemitgliedern die Bildungsmöglichkeit, die das Lehrhaus bietet, ausgenützt wird. Sie ist sich dessen bewußt, daß durch das Lehrhaus ein Stink echt jüdischer Kulturarbeit geleistet wird Die Kulturarbeit kann aber nur dann fruchtbringend sein, wenn nicht nur die Lehrerschaft des Lehrhauses ihr Bestes gibt, sondern wenn auch die Geineindemitglieder durch rege Teilnahme au den Lehrgängen den Dozenten die Dankesschuld für ihre Arbeit abtragen. I )ie I• r ö f I ti ii ii g des W i n t e r h a 1 b i a h r e s 1 Q'3f> (7 w{f»J!;öc'iäi'W<tSiitH.'heiiiiich wiederum m feierlicher Forin stattfinden und zwar Anfang November. Genaueres wird noch im Gemeindeblatt mitgeteilt. Die Lehrgänge b e g i n n e ii frühestens in der Woche vom 15. bis 21. November 1936. (Näheres siehe Lehrplan.) I )er L e h r p I a u ist a n s c Ii I i e ß e u d abgedruckt. Lehrhauses steht T e i I n a h m e b e ding u n gen: 1. Die Teilnahme au den Lehrgängen des allen J u d e u u n d J ü d i n u e n offen. 2. Die Anmeldungen zu den Lehrgängen des Lehrhauses können schriftlich unter genauer Angabe des zu belegenden L e ii r g a n g e s bis spätestens 5. N o v e m b e r 1 930 an du israelitische RcHgtonsgemeinde — Abteilung Lehrhaus — Walt e r - B 1 ü in e I - S t r. 10, I, gerichtet werden. Es empfiehlt sich, die dieser Nummer des üeineindeblattes beiliegenden Anmeldungspostkarten zu verwenden. Zur Anmeldung genügt auch die Bezahlung des Hörergekle* au die Qemeindekasse unter genauer Angabe des zu belegenden Lehrganges und des Namens des Hörers. N a c h Abi a u f der A n m e Td e f r i s t k ö n n e n k e i n e A n - in e I d Ii u g e u in e ii r t U 1 g e g t n g e u u m in e u w C 1 d C Ii. 3. Die T e i 1 u a h in e ist nur z u I ä s s i g gegen Vorzeigen einer auf den Namen des Hörers ausgestellten und von der Lchrhausverwattung ausgefertigten Hör er karte und zwar nur für den a u s d e r H ö r e r k a r t e e r s i c h 11 i c heu Lehrgang. 4. 1 )ie I I ö r e r k a r t e wird nach Bezahlung des Hör e r - geldes. dessen Höhe für jeden einzelnen Lehrgang aus dem Lehr- Hörerceld -Blümel-Sti. I^T auf das Postscheckkonto der Qemeinde L.lp^ig Nr. 505 33, mit der Bezeichnung „betrifft 1 ehrhaus" und Angabe der" Nummer des belegten >ii, ist, durch die P o s t Qbersandt. D? ist euUveder in bar bei der Gemeiiidekasse, Walterwerktäglich zwischen 0—13 Uhr einzuzahlen, odei natlich RM. 0, c) Festbesoldete, kommensteuer liehen Spende monatliches O anlagten Einkömraensteuerbetrages j. die neben ihrer Lohnsteuerleistung veranlagt werden, entrichten neben ü I löl'.e vor V... i., H:'•!:: um nctCStcns 10% ihrer n 1 o u Hm für das au die 3 C 11 i ihrer monat- Lohnsteuer ein Jahr 1936 verhe Winterhilfe, d) o f) 5. E r m a B i g " " g e d c - h ::. r c rge 1 d e s können n u i nute: folgenden Bedingungen erteilt werden: a) Mitglieder von J u g e n d b ü n d e n zahlen gegen Vorlegung ihres B u n d c saus w e i s e s nur das halbe H ö r e r g e 1 d. Sportvereine gelteu nicht als jugendbünde. b) Erwerbslose zahlen gegen Vorlegung der Stempelk a r t e für die S p r a c h 1 e h r g ä g e und für die Handelsfächer (Lehrgänge Nr. 21, 22. 23, 24, 25 und 20) nur je 1 RM. I ür die sonstigen Leb r g ä n g e zahlen sie j e 50 P f g. c) Auf Grund ausfuhrlicher begründeter Ermäßigung?- g p s n e h e Kann die I ehrhaiisverwaltung nach ihrem Ermessen in besonderen Notfällen Ermäßigungen des Hörergeldes gewähren. Ermäßigungen unter die Lrwerbslosengebühr werden keinesfalls bewilligt. 0. 1 )ie H :> r e r k a r t e n werden erst nach Bezahlung des Hörergeldes ausgefertigt. Ohne Bezahlung des! lö (rg« ld< 8 und o Ii n c Hörerkart e ist also die Teil n a h in e au den Lehrgängen u n m Ö gliC h. 7. Den Anordnungen der Ordner des Lehrhauses ist unbedingt Folge zu leisten. Es wird gebeten, Rücksicht darauf zu nehmen, daß die meisten Lehrgänge in Schulräumen stattfinden. Daher ist es nicht möglich, daß im Schulgebäude geraucht wird. nonosrammstickerel Pllssee Hohlsaum Zlerstithe ♦ Rnapfiüther SSSSi: soweit diu Ntciieisehuld nicht durch Lohnabzug getilgt wird. Diese 1 8 0 werden also lediglich von der Linkoiniueiisteiiii schuld errechnet, die durch Vorauszahlung und die Abschlußzahlung getilgt worden ist. Gewerbetreibende und Angehörige der freien Berufe sowie sv.w stige Einkommenbezieher, die zur Einkommensteuer veranlagt werden, entrichten monatlich ein Opfer in Höhe von 10/o des für das Jahr 1035 veranlagten Liiikoinnieiisteuerbetrages an die jüdische Winterhilfe. Inhaber von offenen Handelsgesellschaften und KoininaiiditgesellsidiaftCii entrichten niuii.iiiii.il 1 >'• o des tui d.iS J.dii 1935 veiaillagten Einkommensteuerbetrages an ilie Jüdische Winterhilfe. Gewerbetreibende und Angehörige freier Berufe sowie sonstige Einkommenbezieher, die nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, opfern einen Mindestbetrag von monatlich RM. I.— während der Dauer der jüdischen Winterhilfe. Einziges jüdisches Fachgeschäft Leipzigs

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