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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1936-07-10 · 28 (10.7.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
12 (1936)
Issue
28 (10.7.1936)
Date
1936-07-10
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 10. Juli 1936 d) Butter: J. Bartfeld, Eutritzscher Straße 5, vertreibt Butter unter Aufsicht unseres Gemeiiiderahbinats. Nähere Auskunft erteilt der Aufseher H. Segall, Berliner Str. 24. Ch. Zip^er, Nordstraße 33, Hol (Wohnung: Berliner Str. 18) vertreibt ebenfalls Butter unter Aufsicht unseres (ieiueiiulerabbinats, auf derer. Papjci folgend« aufgedruckt ist: „Amtliche Kontrolle dea Milchwirtschaftsverbandes Kontrollstelle Kempten i. Allgäu, Mitglied-Nr. B 187". e) B a c k w ar e n : Salomou Lotrovvski, Berliner Stralie 13, Selig Scheinowitz, üerberstraße Ii) und Keilstraße 9, Schmeidler, Nordstralie 25, Frankfurter Straße 11. f) Speis e h ä u s e r : Chmelnitzky, Reichsstraße 22, Manelis, Nikolaistraße 36. Die von den beiden Vorgenannten ausgeführten 1 estliehkeiten stehen auch außerhalb ihrer Speisehäuser unter der rituellen Aufsieht unseres Gcmcinderahbmats. Leip/ig, den 8. Juni 1936. .D» \Ir der israelitischen Religionsgemcindc /u Leip/ig Gottesdienste Gcmeindesynagogc. Sabbatgottesdienst. Freitag, 10. Juli, Abendgebet 10 Uhr. Sonnabend, II. Juli, Morgengebet '•) Uhr, Nachmittagsgebet 20,50 Uhr, Abendgebet 21,22 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Genic-inuesynagoge. Sabbatgottesdienst. Freitag. 17. Juli. Abendgebet 10 Uhr. Sonnabend, 18. Juli, Morgengebet 0 Uhr, Nachrcittag»ü;cbci 20.40 Uhr, Abenugebei 2i,lj Ulli. Gottesdienst an Werktagen in der L/-(ihaiin-Synagoge. Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Str. Freitag, 10. Juli, Abendgebet 10 Uhr. Sonnabend, 11. Juli, Morgeugebet 8,30 Uhr, Miucliagebet 18 Uhr, anschließend Schulchan Aruch-Erkläning von Rabb. Dr. Oclis, Ausgang 21,22 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 10,15 Uhr. E/.-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Str. Freitag, 17. Juli, Abendgebet 10 Uhr. Sonnabend, 18. Juli, Morgeugebet 8,511 Uhr. Mincha i8 Uhr, anschließend Schulchan Aruch-Erklärung von Rabb. Dr.Ochs, Ausgang 21,13 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 10,15 Uhr. Talmud-Thora-Svnaguge, Keilstr. i. Freitag, 10. Juli, abends 19,30 Uhr. Sonnabend, 11, Juli, früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang_2l,22 Uhr. — Wochentags früh 7 Uhr. abends 19,30 Uhr. I almud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 17. Juli, abends 19,30 Uhr. Sonnabend, 18. Juli, früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang 21,13 Uhr. — Wochentags früh 7 Uhr, abends 19,30 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Stralie 4. Freitag, 10. Juli, Abendgebet 10,30 Uhr. Sabbat, II. Juli, Morgengebet 8/«) Uhr, Miucliagebet 17 Uhr, Abendgebet 21,21 Uhr. Wochentags: Morgeugebet 7 Uhr. Abendgebet 19,30 Uhr. Synagoge „Ohel jakob", Pfaffendorfer Straße -!. Freitag, 17. Juli, Abendgebet 10,30 Uhr. Sabbat, 18. Juli, Morgengebet 8,30 Uhr, Miucliagebet 17 Uhr, Abendgebet 21,12 Uhr. Wochentags: Morgengebet 7 Ohr, Abendgebet 10,30 Uhr. Personenstandsnachrichten T r a u u n g : Sonntag, 5. Juli 1930, Fräulein Paula Meth, mit Herrn Viktor Kort, Humboldtstraße 13. T o d e s fälle: 20. iuni 1030 Gttci Kauchwrrk. Bayrische Str. i. |u:: Max Dessauer, Schkeuditz. Bevorstehende Veranstaltungen II. Juli: K.A.E.: Oewllschaftsabend. 30. Juli: Jüd. Kulturbund: Ein Biedermeier-Abend um Meyeibeer. 8. August: K. A.E.: Qesellschaftsabend. 27. August: Jüd. Kulturbund: Kamniermusikabend des Mcndclss;>hu- Trios Leipzig. 30. August: K. A. E.: Messeabend. 31. August: K. A.E.: Bunter Abend. 1. Septbr.: Jüd. Kulturbund: Gastspiel des Hamburger Kulturbund- Theaters: Tageszeiten der Liebe. HcriifHtätiKe Dame sucht p. 1.8. zwei leere Zimmer mit Küche u. Badben. cv. auch eleg. möbl. m. Preisangabe. Off. u. 386, Anz.-Verw., Hainstr. 16. 2 a Zimmer mit separ. Küche u. Bad ev. auch einz. i. Funkenburgv. z. verm. Off. u. 380, Anz.-Verw.,'Hainstr. 16. Modern möbliert. 1 od. 2 Zimmer, Zentr.-Heizung, Warmwass., Tel. 11888, zu verm. Sshmetdler Möbliertes Zimmer i. gt. Hause p. sof. od. sp. preisw. zu vermiet. Gottscheds«-. 20 II, r. Elegant mübl. 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Sie ist im Jahre 1853 verfallt, also schon im zweiten Jahre eines langen Rom-Aufenthalts, dessen reife Frucht die grolle „Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter" ist. Was den Zweiunddreißigjährigen gleich nach der Begegnung mit der Ewigen Stadt zu diesem Thema hindrängte, .darüber hat er selber-sich an vielen Steilen seines Essays deutlich genug ausgesprochen. Ihn fesselte der ununterbrochene Fortbestand einer Gemeinde von Juden neben den Ruinen der Pracht ihrer einstigen Bezwinger; zumal in der Nachbarschaft des Qhetto zum Triumphbogen, der anläßlich der Zerstörung Jerusalems für Titus errichtet worden ist, und zu anderen Stätten der Erinnerung an die alte Katastrophe der Juden *chien sich ihm ein Geheimnis der Geschichte symbolhaft darzubieten. Gregorovius ist später immer wieder zu dem Thema zurückgekehrt, auch mit einer Dichtung „Kiagegesang der Kinder Juda in Rom" von 1853, die in diesem Buch mitabgedruckt ist. Was vom jüdischen Betrachter aus zu der Darstellung zu sagen ist, iiai Leo Baeck in seinem vornehmen und klaren Geleitwort ausgesprochen, das in den Schluß mündet: ».Iii wundersam redenden Bildern lälit Gregorovius ein Stück Historie au uns vorüberziehen, und mit vielem, was er nicht hörte, erfassen sie unsere Seele." Ella* öickermann: Die Makkabäcr. Eine Darstellung ihrer Geschichte von den Anfängen bis zum Untergang des Hasmonäerhauses. (Schocken-Bucherei Nr. 17.) I )ie einschneidende Bedeutung der makkabäischen Erhebung und ihrer Folgen für den Fortgang der jüdischen Geschichte ist eine lauge Zeit vergessen gewesen. Erst die neuere jüdische Bewegung hat die Erinnerung an die Tat der Makkabäer wieder erweckt und sie zum Symbol ihres eigenen Strebens erhoben. Das Bedürfnis nach einer wirklich orientierenden jüdischen Darstel.uug der makkabäischen Geschichtsepoche ist demnach ständig gewachsen, aber hishei unerfüllt geblieben. Um so erfreulicher ist es, daß in dem vorliegenden Buch ein wirklich sachverständiger Geschichtsforscher, nachdem er sieh durch eine Reihe von wissenschaftlichen Spezialabhandlungen den Ruf eines besten Kenners des zu schildernden Stoffes erworben hat, eine bei aller Knappheit außerordentlich aufschlußreiche Darstellung geliefert hat, die wissenschaftlich aufs beste fundiert und zugleich besonders lebendig und jedermann verständlich abgefaßt ist. Die Ereignisse werden in den Rahmen des Zeitgeschehens hineingestellt, das durch die Ausbildung der weltumspannenden Kultur des Hellenismus charakterisiert ist, und das Besondere des Jüdischen, das sich dieser Welt widersetzt, tritt um so greifbarer hervor, als auf das mit dem Hellenismus Gemeinsame stärker als je zuvor hingewiesen wird. Der Kampf der Makkabäer erweist sieh als eine imierjüdische Auseinandersetzung um die Art der Einordnung in die hellenistische Welt, eine Auseinandersetzung, die sich in abgewandelten Formen und bei veränderten Unten bis ans Ende der Makkabäerzeit fortsetzt. — Eine Zeittafel, Stammbäume und eine Karte unterstützen die Orientierung. Eine 11elnemann-Festschrift ..!.. ■ Monatsschrift für Gesrhichte und Wissenschaff des Judentums. Das soeben erschienene Juni-Heft der Monatsschrift ist dem Herausgeber der Zeitschrift, Prof. Heinemann, gewidmet. Tief in die Welt an s c h a u u n g s k ä m pi e der Gegen* wart führt ein Aufsatz von A. L e w k o w i t z ein, der sich insbesondere mit Heidegger, aber auch mit Nietzsche und Qogarten auseinandersetzt und in Anknüpfung an die jüdische Tradition die Anerkennung des Geistes als des Organs der Wertelkenntnis betont. Max Grüne w a I d - Mannheim nennt seinen im gleichen Heft erschienenen Aufsatz bescheiden einen „Versuch über die I" reundschaft i m J u d e n tu m"; er stellt aber die Zeugnisse über Freundschaften und ihre Wertschätzung von David und Jonathan bis zur Gegenwart in eine ideengeschichtliche Betrachtung der Freundschaft im allgemeinen ein, so daß sein Aufsatz bereits als wertvolle Lösung des Problems angesehen werden kann. Ferner enthält das Heft eine Reihe wertvoller fachwissenschaftlicher Arbeiten, zumal über Joscphus, Gabirol und Maimonides, aus der Feder bekannter Gelehrter. So behält denn auch dies Heft das Interesse der Forscher wie weiterer Laienkreise im Auge. Rudolf Häla Christoph Plantin: Aus der Blütezeit des Buchdruckes in Antwerpen. Wien—Leipzig- Zürich 1036. (Herbert Reichner Verlag). Sport vom Sonntag So langweilig von Zeit zu Zeit auch klingen mag, i^Von unsererem .ständigen Berichterstatter Deka.) man kann nicht umhin, sich da es am letzten Sonntac bei dt mit dem „lieben" Publikum auseinanderzusetzen, m i. I .<. K ULI .IUI. Iiis-

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