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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1936-03-13 · 11 (13.3.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
12 (1936)
Issue
11 (13.3.1936)
Date
1936-03-13
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 OEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIOIONSQEMEINDE 71J LEIPZIG 13. März 1930 ischc wiiiensabsichtcn lassen sich da nicht mit den Hilfsmitteln äußerer Autorität durchsetzen. Es gibt kein schulmeisterliches Dozieren, sondern In knappen, präzisen Hinweisen ist der Zusammenhang zwischen Dirigent und Dirigierten hergestellt. Das Wichtige ist die Einfühlung in die Atmosphäre des Werkes, die schon in den ersten Proben geschieht. Die großen Proben haben nur noch den Wert der Sicherungen. In der gemeinsamen Hingabe an das angestrebte Ziel, das den Interpreten des Werkes vorschwebt, äußert aas ueiingen gesetzte Suchen und Finden hat nun seine Ruhe in einer lebendigen Form: Der künstlerischen Nachschöpfung und der unverlierbaren Freude am Werden des Werkes, das wir erkämpft und als „unser" liebgewonnen haben. — Kann ein beglückenderes Gefühl iunpe Menscher, beseelen? Ist es nicht an Ihüca Eltern, ireunac und Gönner unserer Schulgemeinschaft, Ihr wahres lnterrsse zu bekunden. Felix Carlcbach. Hechaluz Snif Leipzig. Vom Freitag, den 6. bis Sonntag, den 8. März 1936 fand für die hier in Leipzig sich auf Hachscharah befindenden Chawerim ein Wochenendseminar statt. Vom Merkas Herb!?!»7 nah::: Schura Osrhorowitz, Giwath Bieiiner, teii. Das Seminar behandelte im wesentlichen die Geschichte und den Aufbau der jiid. Arbeiterbewegung in Palästina. Man beschäftigte sich mit der Histadruth, ihrem Wesen und ihren Aufgaben, ferner mit der augenblicklichen Lage in Erez Jisrael und den Aufgaben, die daraus für den chaluzischen Zionismus erwachsen. Das Seminar, welches den Teilnehmern wissensniäßig sehr viel gab und damit eine Bereicherung für die Arbeit im Snif Hechaluz war, wurde mit einem musikalischen Abend beendet, an welchem weite Teile der jüdischen Jugend teinahmen. Dieser musikalische Abend wurde durch Chawerim und Chaweroth des Hechaluz ausgestaltet. Jüdisches Lehrhaus Leipzig Stundenplan für die Woche vom 15. bis 21. März 1036 Sonntag: <;< SJhr früh Woskin —i— (Heim). — Montag: 18 Uhr Wartenberg *" 18— (Schule). - 19.30 Uhr Neumann - 19— Anfänger A (Schule) — 21 Uhr Neumann - 19— Fortgeschrittene A (Schule). — 20 Uhr Bieberkraut -20a— (Schule). — 20 Uhr Platzer —22a—(Schule).— Dienstag: 19.30 Uhr Woskin — Talmud - PfafTendorferstraße 4. — Mittwoch: 20 Uhr Nothmann —12— (Schule). — 18 Uhr Wartenberg —!7— (Schule). - 20.15 Uhr Neumann —19— Fortgeschrittene C (Schule). — 20 Uhr Bieberkraut -20 b— (Schule). — Donnerstag: 20 30 Uhr Neumann —19— Anfänger B (Schule). — 20 Uhr Dipl Kfm. Kohn -21 - (Schule). — 20 Uhr Platzer - 22 a (Schule). — Am Dienstag, den 17. März, müssen sämtliche in der Jüd. Schule stattfindenden Lehrgänge wegen des Schulfestes ausfallen. Amtliche Bekanntmachungen. Gesuche um Unterstützungen zu Pessach. Auch in diesem Jahre gewährt der Moaus-Chitim -Aussei) u IS Unterstützungen zu Pessach. Gesuche von Bedürftigen sind Schriftlich unter Angabe der Zahl der Familienmitglieder bis spätestens 16. März 1936 an Herrn M. Tager, Leipzig C 1, Eutritzscher Str. 19, einzureichen. Nachträgliche Meldungen werden keinesfalls berücksichtigt. Es wird besonders darauf *t!fSS8r!;Sa Sfi öiacht. daß durch die Einreichung des Gesuches keinerlei Anspruch aut Berücksichtigung entsteht. Leipzig, den 3. März 1936. Wohlfahrtsamt Jüdische Schulen zu Leipzig. Unser diesjähriges Schulfest findet am Dienstag, der. 17. März 1936, ibcm'is S Uhr Iß! Bsttuibwm-Tntdici Statt. Kartenvorverkauf für Erwachsene (RM. 0,75 RM. 1,00 — RM. 1,50) täglich von 4—5 Uhr im Geschäfts/immer d (Cimtav-Adelf Straße 7). Leipzig, den 25. Februar 1936. Die Schulleitung. Religionsunterricht als Pflichtfach Nach den geltenden Bestimmunger. muß jeder Schüler der religiösen Unterweisung seines Bekenntnisses zugeführt werden. Somit ist auch der jüdische Religionsunterricht von Staats wegen Pflichtfach für alle jüdischen 11 Der Religionsunterricht wird für die Schülerschaft, die nicht die Jüdische Schule besucht, von den Religionsschulen I und II der Gemeinde erteilt. Leiter der Religionsschule I ist Herr Gemeinderabbiner Cohn, Leiter der Religionsschule II i.V. Herr Direktor Dr. Weikersheimer. Den Schülern und Schülerinnen der Jüdischen Schule steht es frei, auch am Unterricht der Religionsschulen der Gemeinde teilzunehmen. Leipzig, den 9. März 1936. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Anmeldung der Schüler zur Religionsschuie I Neuanmcldung und Aufnahme von Schülern und Schülerinnen für die Relieionschule I findet Sonntag, den 5. April 1936, von 10—12 Uhr im Gemeindeamt, Walter-Blümel-Str. 10 l statt. Sei Jei Neuanmeidung i?t ir. j»dc:r. Pill der Geburtsschein (Familienstammbuch) mitzubringen. Leipzig, den 9. März 1936. Der Direktor der Religionsschule I Rabbiner Cohn Jüdische Winterhilfe Pestscheckkonto Nr. 20516 (Isr. Religionsgemeinde, Abt. Winterhilfe). isSit NeSiSit^! Die am 3W. d. 31. fällige Pflradsammlung findet in Form einer Bargeldsammlnng statt! Urs ssäi-ren Winterhüf^vtreutcn die Durchführung de* Peggachfestcs zu ermöglichen, wollen wir die eingehenden Gelder r.nr Anschaffung von Pessach waren verwenden. Es Smc deshalb keinen Zweck, daß Lebensmittel gespendet werden, da unsere Räume bereits am 20. d. 31. von Chomez geräumt sind. Unsere Pfundsammlungen hatten wertmäßig denselben Ertrag wie unsere Fiintopfsammlungen. Wir bitten, da die Oktobereintopf sammlnng ausgefalle ii ist, zu dieser San» imluiig den doppelten Betrag zu geben. 13. P r El l!g Au r Lehensrnittebusgabe im Grundstück Brühl 47, Eingang auch Richard-Wagner-Straße 8. Montag, den 16. März 1936: Gruppe 1 .15 16 Uhr „ 2 16-17 Uhr Dienstag, den 17. März 1936: Gruppe 3-10 15-17 Uhr Zur schnellen Abfertigung ist die Mitnahme von Netzen und Taschen erforderlich. Die Helfer sind angewiesen, diejenigen, die durch Nichtbefolgung der Anordnungen die rasche Abfertigung hindern, erst zuletzt abzufertigen. Nichtabgehnltc SaJ.en werden nicht aufgehoben, sondern verfallen. 1 Anmeldung der Schüler zur Religionsschule II Anmeldung und Aufnahme von Schülern und Schülerinnen für die Religionschule II findet am Dienstag, 24. März 1936, von 16—17 Uhr in der Höheren israelitischen Schule, Gustav-Arlolf-Straße 7, statt. Bei der Neuar.rnclüuiiK ist in jedem Fall der Geburtsschein (Farr.ilienstamtnbuch) mitzubringen. Leipzig, den 6. März 1936. Der Direktor der Religionsschuie II i. V. Dr. Weikersheimer Gottesdienste iufcWll»-3* ■ Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienrt: rrdta? AhendirHhpt unr, Sounabmd. 14. ivttrz, ° Uhr, ju, dienst 15,15 Uln mit t*redgt, Nacluiiiuagsgcbet 18,20 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 18,54 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Ciiaim-Synagoge. Uemeindesynagogc. Sabbatgottesdienst: Freitag, 20. März, Abendgebet 18,30 Uhr mit Predigt, Mnmer.gebct 9 Uhr, Ndüiuiiiiagsgebei iö,3D, anschließend Lehrvortrae. Abendgebet 19,05 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Ez-Chaim-Synagoge, Otlo-Schili-Str. Freitag, 13. März, Abendgebet 18,15 Uhr. Sabbat, 14. März, Morgengebet 8.30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 18,54 Uhr. Wochentags: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 18,30 Uhr. Ez-Chaim-Synagoge, Ütlo-Schill-Str. Freitag, den 20. März, Abendgebet 18,30 Uhr. Sabbat, 21. März. Morgengebet 8 30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 19,05 Uhr. Wochentags: Morgengebet 7 Uhr; Abendgebet 18,30 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstraße 4. Freitag, den 13. März, abends 18.15 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 18,54 Uhr. Sonntag: Früh 7,15 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr; Abendgebet 18,15 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Kciistraße 4. Freitag, den 20. März, abends 18,30 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 19,05 Uhr. Sonntag früh 7,15 Uhr. Wochentags: Früh 7 Uhr, abends iS,3Ü Ühr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 13. März, Abendgebet '18.15 Uhr, anseht. Lehrvortrag von Herrn Rabb. Rogosnitzki. Samstag, 14. März, Morgengebet 8,30 Uhr; Minchagebet 17 Uhr; Abendgebet 18,55 Uhr.

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