Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 8 (1932)
- Issue
- 22 (25.9.1932)
- Date
- 1932-09-25
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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September 1932 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 7 Arbeit interessieren, bitten wir um Aufgabe ihrer Adressen (Anscliri't: tilsterstraße 7, Jugendheim); wir werden ihnen dann Kern regelmäßig unser Arbeitsprogramm übersenden. Der Arbeitsausschuß. Jüdischer Arbelter-Turn- und -Sportverein. Trainingszeiten: Montau. 19.30 Uhr. Frauenturnen In der Schule. Lessinustraße. Mittwoch. 19.30 Uhr, Männerturnen in der Schule, Lessingstraßc. Donnerstag. 21 l"ir, Wasserball und Schwimmen im Stadtbad. In uer letzten Mitgliederversammlung wurde beschlossen, durch einen öffentlichen Vortragsabend für unseren Verein zu werben. Die ' >rbercitungsarbcitcn erfordern die Mitarbeit von zuverläßlichen Ge-;,osscn. Diese sollen sich beim Training melden. Pinx-Pong-Club „Schwarz-Weiß". Der neugegrflndete Plng-Pong- Club „Schwarz-Weiß" nimmt noch einige Mitglieder auf. Damen und Herren, die sich dafür interessieren, bitten wir, sich an folgende Adresse zu wenden: Dr. üoldenberg, Leipzig C 1, Uferstr. 17. — Für sehr gute Spielgelegenheit ist Sorge getragen._ Herausgegeben vom Vorstand der Israelitischen Rellglonsgemelnde zu Leipzig. Srhriftleltung: Oemeindcrabbiner Oustav Cohn, Leipzig C I, Löhrstraße 10, III. Anzeigen: Verlag Ernst Qoldtreund, Leipzig 0 5, Cichorlusstraße 2a. Druck: Gebr. JunghanD, Leipzig O 5, Taubchenweg 26. RedaktionsschluB fOr Nr. 23: Dienstag, den 4. Oktober, früh 10 Uhr. Geschäftliche Mitteilungen (Ohne Verantwortlichkeit für die Schriftleitung oder die Gemeindeverwaltung.) Nun hat auch Leipzig sein Lingel-Spezialgeschäft. Eine neue fortschrittliche Idee der Eduard Lingel Schuhfabrik A.-G. in Erfurt hat Anfang des Jahres 1929 völlig neue Grundlagen für den Verkauf von Herrcnschuhcn in Deutschland geschaffen. Im Frühjahr 1929 wurden in Berlin die ersten „Lingel-Läden" eröffnet. In diesen Läden wurde ausschließlich das Fabrikat der seit fast (i(l Jahren bestehenden Erfurter Schuhfabrik Eduard Lingel A.-G., eines der modernsten und leistungsfähigsten Unternehmen der Branche, verkauft. Damit vollzog die Lingcl-Schuhfabrik eine entschiedene Abkehr von der bisherigen Form der Herstellung und des Verkaufs von Schuhen: vie konzentrierte sich in der Fabrikation auf die Herstellung von n u r flerrenschuhen, in der richtigen Erkenntnis, daß sie damit ihre Leistungsfähigkeit ganz bedeutend erhöhen würde. Denn bekanntlich ist die Herstellung und der Verkauf von Damenschuhen mit einem besonderen Risiko verknüpft, das die Unkosten wesentlich verteuert, weil Damenschuhc den heftig schwankenden Laufen der Mode unterworfen sind. Werden Damen- und Hcrrcnsehuhc in gleichem Betriebe erzeugt und in den gleichen Läden vertrieben, dann müssen logischerweise die Käufer von Herreiischuhen. die durch die Unkostenverteuerung der Daineiischuhe bedingten höheren Preise mit bezahlen. Höchste Zeit ist's jetzt zum Einkauf bei ■ Buchhandlung — M. W. Kaufmann ■ LBrühl 8 1 B ■ MM UUM MB MM MMM U MM M Seither hat diese Idee, die LitlgeUIdee, ihren Siegeszug angetreten: in ununterbrochener Folge sind immer neue Lingel-Läden in allen deutschen Großstädten entstanden, in denen in einer nahezu beispiellosen Auswahl der verschiedenartigsten Modelle nur Herrensch u Ii e i" den Preislagen von 8,50, 10,50, 12,50 M„ Sonderklasse 14,50 M., Luxusklasse 16,50 M. verkauft werden. Strengste Sachlichkeit und Rationalisierung in der Fabrik sowie In In den Verkaufsgeschäften sind die Qrundzßge der Lingel-Idee, die zu der anerkannten Leistungsfähigkeit und zum Erfolg geführt haben. Auch der hier in Leipzig, Petersstr. LS, neueröffnete Lingel-Laden ist im Llngel-Qelst und -Typ erstanden, im architektonischen Stil wie die vielen, bereits in anderen deutschen Städten bestehenden Lingel- Spczialgeschäfte. Gestaltung des Aeußeren ist im Sinne der gestellten Aufgabe meisterhaft durchgeführt, und dies mit einfachen Mitteln. Es ist eine vornehme, gediegene Erscheinung geschaffen, die wegen ihrer Sachlichkeit und ihrer Uebereinstlmmung mit den ausgestellten Waren hervorzuheben ist. Die ausgestellte, große, mannigfaltige Auswahl In Herrenschuhen für jeden Zweck wirken in der ruhegebenden Umrahmung des Ganzen von solidem braunem Marmor besonders vornehm und wirkungsvoll. Das Innere ist gleich einfach und übersichtlich, ein richtiger, sachlicher Verkaufsladen, In dem vor allem auf such- und fachgemäße Bedienung Wert gelegt wird. Inhaber des Leipziger Ladens ist die Firma Herrenschuhvertrieb G.m.b.H., Frankfurt a. M.. deren Anteile sich restlos im Besitz der Eduard Lingel A.-G., Erfurt, befinden, so daß dieses neueröffnete Geschäft direkt als Filiale der Eduard Lingel Schuhfabrik anzusprechen ist. Berichtigung: In dem in der letzten Aasgabe enthaltenen Inserat der Firma Ollendort muß die Firma richtig heißent L. Ollendorf G. m. b. H. Prlvatspreehstnnde Prof. Dr. Nothmann Habe die Leitung der Inneren Abteilung des israelitischen Krankenhauses (Eitingonstiftung) Übernommen und halte vorläufig taglich 11-1 Uhr Im Israelitischen Krankenhaus, Eitingonstraße. Telephon Nr. 10261 und 23973 Privatdozent Dr. E. Bett mann Facharzt f. Orthopädie Arzt sämtlicher Kassen Montag bis Freitag 5-7 Uhr (sonst telefonische Anmeldung) Klinik Dittrichring 20 a von der Reise zurück Von der Reite z Brück Zahnarzt Dr.Stein N22, Mencke«trade 51a Alle Kasten Telefon Nummer 52894 Dr. Ramshorn I Facharzt flr Ohren, Nase, Hai« | Dresdner Str. 32, Telefon 60880 u r U c k Zahn-Praxis Leopold Bielauski WindmuhlenstraBe 30, U O E B I S S E Zahn von —.85 bis 1,50 .* REPARATUREN Jeder Sprung 1,50 .# Gold-Krone von 10,— .4 an Qold-FUIlung von 6,— .* au Laboratorium für künstl. 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