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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1935-05-17 · 20 (17.5.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
11 (1935)
Issue
20 (17.5.1935)
Date
1935-05-17
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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17. Mai 1935 Am Donnerstag, 23. Mai spricht um 20.15 Uhr im Goldenen Saal des Krystallpalastes der Syndikus des C. V. Dr.Alfred Hirschberg, Berlin über „Unsere jÜd. Wirklichkeit"! Staatsbürgerrecht Wehrfragen - Wirtschaftl. u. kulturelle Existenzen - Jugendfragen - Berner Prozess - Totalitätsansprüche der Zionisten Staatszionistische Propaganda Jeder jüd. Gemeindeangehörige ist zu dieser Versammlung willkommen Centraiverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., Ortsgr. Leipzig Achtunü Donnerstag, 30. Mal, pünktl. 83° Uhr abds., Krystalipalast, Ober. Theatersaal Willy Rosen-Revue Dazu: Letztes Gastspiel in Deutschland: An 2 Flügeln Willy Rosen — Erich Ziegler Oerti Ruthan - Erik Elken - Hanni Rosen - Helmuth Wolff - Bianca Elzholz - Erich Wolff - Erich Ziegler - Leo Huth Ifl Karten zu Mk.!.—, 1.50 (num.), 2.— (num.) im Vorverkauf bei Zcllner, Manelis, Willncr, Wietepsky, Kaufhaus Brühl. Rose Neumann, M. W. Kaufmann NACH PALASTINA: PALESTINE & ORIENT LLOYD Auskünfte und Buchungen nur durch JREISEBUREAIT ASTOKIA «.m.b.H. Leipzig C1 BlUchcrplatz ■ Telefon 287 40 Reisen narli allen Weltteilen — FliigpaMMagen ERHOLUNGSREISEN / GESELLSCHAFTSREISEN Misrachi. Wir machen hierdurch untere Mitglieder auf den Vortrag von Herrn Kurt Blumenfeld, Jerusalem, aufmerksam und erwarten, da Ii alle Mitglieder erscheinen. Gesellige Vereinigung deutsch - jüdischer Berufstätiger (G. V.) Am Mittwoch, den 22. Mai, 20' .. Uhr, spricht in den Räumen der Leipzig-Loge, Arndtstraße la, I räulcin Kricdland über das Thema: „Aus der Praxis der Sozialamts-Arbeit", Gäste willkommen! Vortrag Dr. Alfred Hirschberg, Berlin, im C. V. Am 23. Mai veranstaltet der Centraiverein im Goldenen Saal des Krystallpalastes einen Vortragsabend, bei dein einer der führenden Köpfe der deutschen Judenheit, Dr. Alfred Hirschberg, Merlin, der bekannte C. V.-Syndikus und Publizist über „Unsere jüdische Wirklichkeit" sprechen wird. Der Redner referierte kürzlich in Herlin über das gleiche Thema. Dieser Vortrag hat in den weitesten Kreisen der jüdischen Öffentlichkeit allerstärkstes Interesse erregt und ist in der jüdischen Presse sehr eingehend besprochen und sehr günstig beurteilt worden. Der Redner wird über die brennendsten Fragen des deutschen Judentums, wie Staatsbürgerrecht, Wehrfragen, wirtschaftliche und kulturelle Lxistenzcrhaltung, Jugendfragen, Hemer Pro/eil, Totalitätsansprüehe der Zionisten und staats/ionistische Propaganda sprechen. Jüdischer Sportverein Bar Kochba e.V. Leipzig. Der morgige » Sonntag bringt einen Großkampftag im Leipziger jüdisehen Sport. Der Har Kochba-Breslau entsendet seine ■ Mk^^jv ersten Mannschaften in Hand- und Fußball sowie die lZM.jTjT kampfstarke I. Boxinannschaft nach Leipzig. Nachmit- SKK£m^ tags 15 Uhr spielen auf unserem Platze die I. Handballinannschaft des H. K.-Hreslau gegen unsere I. Anschlie- Bend stehen sich die I. Liißhallmaunschaftcn des Hreslauer und Leipziger Har Kochba gegenüber. In Anbetracht des guten Sportes, der zu erwarten ist, hoffen wir auf zahlreichen Besuch unserer Anhänger. Den Höhepunkt des Tages bilden die pünktlich 20 Uhr abends in der Turnhalle der Höheren isr. Schule, Gustav-Adolf-Str. 7, stattfindenden Boxkämpfe. I )er deutsche MakUabimeister Kronfeld (Mac- Cabi-Berlin), der zweite Makkabiahsicger in Tel-Aviv, startet gegen den besten jüdischen Weltergewichtler in Deutschland, Hochhäuser B. K.-Breslau. Im Mittelgewicht stehen sich in Joel (Maccahi-Bcrlin) und Reich (B. K.-Breslau) zwei der besten Boxer dieser Gewichtsklassen gegenüber. Der immer mehr aufstrebende Lieser I (B. K.¬ Leipzig) hat sich diesmal mit I lain-Bi cslau auseinanderzusetzen. Wilkomirski (B. K.-Leipzig) kämpft gegen Isaaksohn-Breslau. Im Federgewicht probiert Bar Kochba einen neuen vielversprechenden Mann, Heftler, aus. Lr startet gegen Stark-Breslau. Die Hauptkämpfe werden durch den Kampf Neumami(Breslau) — Lieser II (B. K. L.) beschlossen. Der harte Henzlnski (Ii. K. L.) stellt sich Triebwasser als Gegner. Die jüngsten Boxer des Bar Kochba, Licser III und Sessler, werden für Stimmung sorgen. Weitere Jugendkämpfe runden das vielversprechende Programm ab. — In Anbetracht der interessanten Paarungen rechnet der Bar Kochba mit dein vollzähligen Erscheinen der jüdischen Sportgemeindc Leipzigs. Tischtennis-Abteilung. Nächster Trainingsabend am Montag, den 20. Mai, von 10,30 22,30 Uhr in der Turnhalle. Wir machen hierdurch unsere Mitglieder auf den V o r t r a g von Herrn Kurt Blumenfeld, Jerusalem, aufmerksam und erwarten, dali alle Mitglieder erseheinen. Sportverein „Schild", Leipzig. Geschäftsstelle: Markt 8, Aufg. A, III. Sportplatz: Thekla, Theklaer Str., Endstelle d. Linie I. Leichtathletik. Traüiing>p!an: Montags 17,30—19,30Uhr Lekhtathletiktraining für die gesamte Jugend bis zu IS Jahren. Dienstags: Ab 1b Uhr l'ußhalltraiuing für Jugendliche, ab 17 Uhr ruBbalhraining Tür Erwachsene. Mittwochs: 17,to 19,30 Uhr Leichtathletiktraining für Damen und Herren. Donnerstags: 17,30-18,30 Uhr Leichtathletiktraining, ab 18,30 Uhr HandbalRraüüng für Damen und Herren. Sonntags: 0 Uhr allgem. Training. Schwimmen. Sonntag, 8 Uhr vormittags im Stadtbad. Trainingsplan folgt. Spielprogramm für Sonntag, den 10. Mai: II Uhr: „Schild" komb. Knaben-FuBballmannschaft — Israel. Schule. 15 Uhr: IL Handballmannschaft — Schulmannschaft. 16 Uhr: l. Handballmannschaft — komb. Mannschaft. Schule für die hebräische Sprache und Literatur „Tcchijja", Pfaffendorfer Str. 4 II. Anmeldungen fflr die neue Anfängerk lasse für Kinder von <> 7 Jahren können nur noch bis Ende dieser Woche entgegengenommen werden. Interessenten für den Kurs II für Erwachsene (etwas Fortgeschrittene) können sich nur noch bis Ende dieser Woche anmelden. Schckcl-Aktion Leipzig. Der letzte Sonntag hat gezeigt, daß der größte Teil der Leipziger Judenheit heute durchaus im Palästina-Aufhau-Gcdankcn lebt. Hunderte l eipziger Juden haben am vergangenen Sonntag den Schekel gekauft, weitere lausende hatten ihn entnommen, wenn wir sie angetroffen hätten. Morgen, Sonntag, den 10. Mai, werden unsere Helfer wiederum zu ihnen k mimen und wir bitten Sie, ihnen und uns Zeit und Muhe zu ersparen, indem Sie unsere Mitarbeiter nicht abweisen nicht wiederbestellen um so doppelte Arbeit zu ersparen. Der Schekel jüdischen Menschen, der sich verbunden fühlt neuen Werden in Palästina. Juden! Zahlt Werbt für ihn! ist die Kopfsteuer des mit dem Aufbau, dein den Schekel! Juden! Billig gekauft ist meistens teuer — »«■ Kahane $ Co., MhH8b""9gekauft l8t immer 9utl Besichtigen Sie bitte sofort unverbindlich unser neues reichhaltiges Lager in den feinsten Damen- und Herren - Stoffen

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