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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1934-02-01 · 5 (1.2.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
10 (1934)
Issue
5 (1.2.1934)
Date
1934-02-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Seite S zum INVENTUR-VERKAUF | in cj ttagen beispiellose Leistungen! SOMRiCO ^Jfy/k* Skujm niä (kn^^P^^ P e tersstraße 16 Neue Bücher. ..Alijah". Informationen für Palästina-Auswanderer, 5. Aufläse. Januar IQ54. Die .,Alijah" hat sich im Laufe des letzten Halbjahrs aus einem kurzen Merkblatt zu einer umfassenden Informationsschrift für alle Fragen, die den Palästina-Wanderer angehen, entwickelt. Außer den mit der Auswanderung in Verbindung stehenden Fragen enthält die „Alijah" in einem besonderen Teil die Schilderung der palästinensischen Lebensverhältnisse, die dem Interessenten alles Wesentliche in kurzer und übersichtlicher Form vermittelt, Gegenüber der früheren Auflage enthalt die Nr. 5 eine Anzahl neuer Beiträge, die früheren Angaben sind Sämtlich umgearbeitet und auf den neuesten Stand gebracht worden. Die 48 Seiten starke Broschüre mit einer Palästina-Landkarte auf dem Titelblatt ist /um Preise von 0,75 Mk. durch die Literatur-Versandabteilung des Palästina-Amtes, Berlin W15, Meinekestr. Kl, zu beziehen. „Fortsetzung folgt" — nach 50 Jahren. Ls durfte eine in der Zeitschriftenliteratur äußerst seltene Lischeinimg sein, daß die Weiterführung einer Arbeit nach genau einem halben Jahrhundert erscheint. Dies ist der l all bei den „Untersuchungen zur vergleichenden Sagenforschung", die Dr. Moses (iaster in der „Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums" 1883 zu veröffentlichen begann und nunmehr, 1933, als 77jähriger (ireis weiterfuhrt. Die Arbeit weist auf die Beziehung der rabbinischen Sagenwelt /u der FoHdore anderer Völker hin und ist daher für den Kulturhistoriker von hohem Interesse. Die Fortsetzungen werden bereits im nächsten Jahrgang zum Abdruck kommen! Auch sonst enthalt das Dezemberluft der etwa SU Jahre bestehenden „Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums" viele wertvolle und anregende Beiträge. Den Sprachforscher intcr- CSsieren die Untersuchungen zur hebräischen Sprachgeschichte, welche drei Jerusalemer Gelehrte vortragen, darunter der soeben ernannte Professor für Semitistik, Herr Dr. Torczyner. Der Literarhistoriker wird sich freuen, ein unveröffentlichtes Gedicht des grollen Salomo Ihn Oabirol hier zum ersten Mal abgedruckt zu sehen. Von kulturhistorischem Interesse sind Untersuchungen über die Vertrautheit iiichtjiidischcr Gelehrter des Mittelalters mit dein judischen Schrifttum. Man abonniert die „Monatsschrift", indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von Mk. 10. au die Gesellschaft (Postscheckkonto: Berlin N. 7(1(11) sendet. Jetzt hm zutretenden Abonnenten kann das Dczcnibcrhcft Unentgeltlich geliefert werden. Gesamtausgabe der zionistischen Werke Theodor Herzls. Der Jüdische Verlag kündigt eine fünfbändige Gesamtausgabe der zionistischen Werke Theodor Herzls an, die durch Aufnahme bisher unveröffentlichei oder noch nicht in Buchform publizierter Stücke möglichste Vollständigkeil des Inhalts anstrebt. Der erste Band, der schon im Januar 1***1 erscheinen soll, wird neben den Aufsätzen, die in der bisherigen Ausgabe der „Zionistischen Schriften' (Inhalten sind, viel neues Material aus dein Wiener Herzl-Archiv bringen. Die nächsten Bände, von denen der zweite, dritte und vierte die revidierte Ausgabe der Tagebücher Theodor Herzls umfassen, während der fünfte den Roman „Altneuland", das Schau spiel „Das neue Ghetto" und das Dramolett „Im Speisewagen", sowie drei Entwürfe für den Charter, Notizen zur Unterredung mit Baron Hirsch, Briefe an Reichskanzler Lürst Bülow u. a. enthalten wird, werden dem ersten Band in Abständen voll 4—n Wochen folgen. Als Subskriptionspreis bei Abnahme aller fünf Bände wurden für den kartonierten Band RM. für den Leinenband KM. 5,85 festgesetzt. Bei Einzelbezug erhöhen sich dies Preise auf KM. 4,50 bzw. 6,50 KM. Der Verlag w eist darauf hin. dal! eine Gesamtausgabe der zionistischen Schritten Herzls, der vor fast 4o Jahren die heutigen Entwicklungen mit prophetischem Blick vorausgesehen habe, von besonderer Aktualität sei. Vereinsnachrichten. Jüdischer Jugendhund „Franz Rosenzweig" Leipzig. Heute, den 2. IL, I rcitag-Ahcndfcicr unter Leitung von Bundcsmitglicd Jakoi' Schartenberg. Sonntag, den 4. IL, beteiligt sich unser Bund gi schlössen an der Morgenversammlung des Ausschusses für jüdische Kunstpflege im Schauspielhaus anläßlich der Aufführung von „Nathan der Weise". Sonntag, den 4. IL, nachmittags 16' . Uhr, Teeheimnachmittag mit einem Vortrag über „Leasing, Mcndclsohn und die Emanzipation". Mmtag, den 5. IL, Gruppenabend der eil zclncii Kameradschaften. Dienstag, den (). IJ„ hebräischer und französischer Sprachkurs. Mittwoch, den 7. IL, unser Hein abend. Donnerstag, den S. IL, englischer Sprachkurs und Stenographie! Interricht. Zeire Misrachi — Brith Chaluzim Datiim. Am Schabbath, dm 3. Februar, veranstalten wir 1 .5 Uhr im grollen Saale des Jugendheim einen öffentlichen Oneg Schabbath. Am gleichen Tagt und Ort wird abends 1 JD Uhr zum Abschluß unserer Intensi woche Chawer Dr. Schimon Schereschewski, Berlin, über da Thema: „Thora Waawoda" sprechen. Wir laden zu dieser öffent liehen Kundgebung die jüdische Jugend und alle uns Nahestehen' den herzlichst ein. Agudas Jisrocl Jugendgruppe, Färberstr. 6. Wir laden unten Mitglieder zu der am Mauzoe Schabbos, den 10. Febr. I*)i4, uir 20.15 Diu in unserem Heim, Färberstr. (), stattfindenden ordert liehen Generalversammlung höflichst ein. Tagesordnung: I. Titig keitsbericht, 2. Kassenbericht, 3. Entlastung des Vorstandes, 4. Antrage, 5. Neuwahlen des Vorstandes, des Vorsitzenden und d.': Kassenrevisoren. Anträge sind schriftlich bis zum 4. Fehrur; an Salomon Schwarzmann, Färberstr. 16, zu richten. Ls ist Pflicnj eines jeden Mitgliedes zu erscheinen. Am kommenden Mauz i Schabbos, den 3. l ehr, um 20.30 Ulli, findet im Kähmen des gel seiligen Beisammensein der Schtußvortrag der Vortragsreihe „Vm geistigen Erfassen der Thauro" statt, (iäste sind hcrzl. willkommui Qualitä.sraucher bevorzugen Türkisch 8 yPAMOS DRESDEN seit 1890 . 'DUST-UNO KONZEBNFR6I MEISTERMISCHUNG

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