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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1929-07-05 · 27 (5.7.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
5 (1929)
Issue
27 (5.7.1929)
Date
1929-07-05
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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-,. j II 1029 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 7 unu fen Ii a Kin Ed Krk seh nen liemni verboten toll. Die von dieser Zeitschrift des öfteren zur Dis- . ,11 Ketteliten Prägen der K r c d i t h i I f e für den Mittelstand h durch zwei interessante Artikel von Oberrat Hirt Ol (Mannheim) R C c Ii t s a n W a 11 Pfälzer (Weinhelm) bereichert. Das tieft bringt einen weitere Kreise interessierenden Artikel von Wilhelm Reck-! (Berlin) Uber das Armenrecht. i der Rundschau wird ausführlich Uber die neue amerikanische mderungtqUQt« berichtet, die Reihe der arbcitsgcrichtlichcn f.ntschei- . n fortgesetzt n. u. m. >ml riet;, Warum ich Jude bin. Ins Deutsche übersetzt von Mimi Zuckerkandl. (Die Morgenreihe: Fünfte Schrift.) Merlin |1929] (Phlloverlag). 'er Jude unserer Tage macht oft recht eigenartige Umwege, ehe er sein tum als einen inneren Betltl erwirbt. Der eine hat im Elternhaut keine enheiti lebendiget Judentum als Lebensform oder Lebenskraft kennenzui; er muH einen besonderen Anstoß erhalten, um sich in die angestammte zu versenken, sie zu gewinnen, und sich dann mit um so größerer Anschaulichkeit zu ihr tu bekennen. Dem anderen erschien sie nur als i, und die Zweifel der Entwicklungsjahre führten ihn fernab, bis reifende nntnis ihm den inneren (ichalt offenlegte, um ihn desto stärker zu ies- Der französische Schriftsteller Eleg schildert in der vorliegenden klei- QekenntniSSChrift den Weg, der ihn das Judentum neu erleben ließ. Ge- Wldertprfiche, die er im religiösen Verhalten der Eltern beobachtete, mdeten ihn seinem kindlichen Qlauben; der Umgang mit christlichen nden und die Lektüre der Evangelien Helen ihn, dessen Sinn nach rclir Wahrheit suchte, Gedanken des Christentunis hinKchuiiKsvoll aufneh- Zwci Momente Öffneten ihm dann aber den Blick für die Werte seines ncuis. Das Unrecht, das in der Drcyfus-Angclcgenlieit von führenden lern Frankreichs begangen war, und das er so gang anders empfand als christlicher Freund, und der Zionismus, der ihm den Glauben an eine iiit des Judentums neu belebte. Mit Kauz, anderen AugCU lernte er nun iche Lehre, jüdische Vergangenheit betrachten: was ihm als Kind ein ides geblieben, wurde nun ein Bewußtes. Er ist tief durchdrungen von Lehre der Väter, weil sie den Weg weist zur Vollendung des Menschen, I Israel Uber Israel und die Nationen den Menschen und seine Einheit t.....weil Israel über den Menschen. Abbild der gottlichen Einheit, die liehe Einheit und ihre Göttlichkeit setzt". Den Tausenden, die gleich ihm vor! auf die Präge suchen, warum bin ich Jude, gibt das von glutvoller iStemng geschriebene Büchlein Richtung und Klarheit. Niemand wird es Di ohne gepackt zu werden. Möchte es viele Leser finden und ihnen Erls werden und als solches gleiche Impulse wecken wie bei Edmund Eleg. 0. C. Vereinsnachrichten Chewra Kadischa der Frauen. Die Chewra Kadischa der Eraucu gibt bekannt, dall am Montag, den v luli, und an den folgenden Montagen von 15 IN Uhr im Gemeindeamt, Li i str. 10, wieder genäht wird. Um zahlreiches Erscheinen bittet dringend Der Vorstand, i. A.: Erau Johanna Rabiuowitz. Siiiwcsternbund der 1 einzig-Loge: Nächste Zusammenkunft der Schwestern Montag, den X. Juli, nachtuet 4l j Uhr im Logenheim, Arndtstr. 1. Jung-Jüdischer Club. Dien Sfc>fi den °. Juli, abends ' ,<) Uhr findet ein literarischer Vor« ir. Us- und Hesprcchungsabend statt. Thema: Jüdisches, Allzujüdisches! Aus dl i Werken von Heine und Kisch, (ironemami und Joseph Roth (iäste herz- iiikommen. S; ortklub Mar Kochba, F.. V., Leipzig. Boxabteilung. Während der Sommermonate findet das Training bei günstiger Witte- | Sonntags von III bis 12 Uhr auf dem Har-Kochba-Sportplatz statt. I'' Et Beteiligung erwünscht. J: SV „Bar Kochba" e. V. Leipzig, Schwimmabteilung Wir haben für mehrere in dieser Saison stattfindende Wettschwimmen I ere Meldungen abgegeben und bitten alle von den Ricgcnführcrn hc- > inten Wettkämpfer, in Zukunft rcgclmätlig zu unseren Trainingsabendeu ' erscheinen, damit wir, wenn wir wieder mit einer Mannschaft an die 1 entlkhkeit treten, auch ehrenvoll abschneiden. Agudas Jlsroel Jugendgruppe Leipzig, Köllig-Johann-Str. 12. Montag bis Mittwoch lv.30 211.30 Uhr: Mischuajis POob. Leiter: Herr Daniel K r a u ß. Donnerstag 19,30— 20,30 Uhr: Cliumisch und RnscU. I itcr: Herr Daniel Krauß. Schabbos Kaudesch um N Uhr; T'fillas S liacharis, um 11,30 Uhr: Pirke Uwaus im Hause des Herrn Hirsch 1 er kin, (iottschedstr. um 16.45 Uhr: T'fillas Minchoh: taschlklend: ChaJa Odom-Schiur. Leiter: Sr. Ehrw. Herr Rabbiner R o K o s n i t z k y. le Schiuriin. ausschließlich des Pirkc Owaus-Sclüur, finden im Aguda-Heim. I »lig-Johann-Str. 12, statt. Bestcliun$cn für leine Konditor« KONDITOREI KAFFEEHAU/ i waren unter Tel. 2 0214 oiler Im Laden r\u3ut tutplatg erbeten Inh.t r. R N 5 T FISCHER trüber l.\nsi-brK..*r PAchter d.*r KondRcfcl! ür-i faldiduinilir" Jüdischer Jugendring, Leipzig Die zweite Treffahrt Im Zeititzer Wald bei Brandit am 16. luni 1939 (siehe Bericht auf Seite 1) ergab tollende Siegerlisie und Preisverteilung. Wettlingen: 1. Preis: Jungjfidischer Wanderbund: l Zeire Misrachi: I (iitarrc. M I de h e n 11 a f f e I n : I. raden: l Völkerball. 2. Preis: JungjDdischer Wanderbund: 3. Preis: Kadimah: 1 Kochgestell. J u n g e n s t a f f c I n : mah: 1 Völkerball. 2. Preis: Kameraden: I Watsertack. 3 Zelt. Preis: Preis: Kämei Pahrtentopf. I. Preis: Kadi- Preis: Jungjfldischer Wanderbnnd: 1 Fahrtentopf. Volker ball (Mädchen!. 1. Mannschaft (Aeltere und Mittlere). 1. Preis: Jungjüdischer Wanderbund: 1 Volkerball. 2. Preis: Kameraden: 1 Photographenapparat. 3. Preis: Zeire Misrachi: 1 Handball m. Luftpumpe. 4. Preis: Kadimah: 1 Schlagball m. Schlagholz. 2. Mannschaft (Jüngere). I. Preis: Deutschjüdische Jugendgem.: I Völkerball. 2. Preis: Kameraden: 1 Schlagball in. Schlagholz. 3. Preis: JungiOdischer Wander bnnd: I Wassersack. 4. Preis: Kadimah: 1 Handball m. Luftpumpe. Völkerball (Jungen). 1. Mannschaft (Aeltere). I. Preis: Kadimah: Den Wanderpreis: „Ddas blaue Hand d. jüd. Jugendriiiges". 2. Preis: Jungjüdischer Wanderbund: I Zeltlampe. 3. Preis: Zeire Misrachi: 3 Stafettenstttbe. 4. Preis: Jungjüd. Club: 1 Buch ((ironemann). 2. Mannschaft (Mittlere). 1. Preis: Kameraden: 1 Speer. 2. Preis: Zeire Misrachi: 1 SchicIllingen. 3. Preis: Jungiüdischer Wanderbund: I Okarina. 4. Preis: Kadimah: 1 Zeltspaten. - 3. Mannschaft (Jüngere). 1 Preis: Kameraden: 1 Bumerang. 2.Preis: Kadimah: I Landkartentasche. 3. Preis: DeutSChiOdischc Jugendgem.: I Schlagball m. Schlagholz. 4. Preis: Jungjüdischer Wanderbund: I Kompaß. Folgende Organisationen stifteten die Treffahrtapreite: Prauenverein ..Ruth", Jüdischer Pranenbund, Jüdischer Jugendring, Hilfsverein Isr. Qew crhctrcihcndcr, Kaufhaus Brühl. Kaufmann Buchhandlung, Loge (U. O. B. B.), Verein Casino, Zeutraiverein deutscher Staattbfirgei |0d. Glaubens, Zionistische Vereinigung. Schule für die hebräische Sprache und Literatur „Techijja" zu Leipzig. Pfaiiendorfer Straüe 4. II. Der Unterricht ist für das Sommerhalbjahr 1939 wie folgt festgelegt: M a c Ii I e k a (Klasse) I (neue Anfangerklasse) (für Sechsjährige): Dienstag und Donnerstag 3 -5 Uhr; Unterrichtsfächer: Hebräisch Sprechen. Lesen. Schreiben. Gesang (Lehrerin l'rl. Blum). Machleka II (iür Sechs- und Siebenjährige). Montag und Donnerstag 8—6 Uhr: Unterrichtsfächer: Hebräisch Sprechen, Lesen. Schreiben. Qesaui (Lehrer Herr Dr. M. Woskiu-Nahartabi). Machleka III (für Sjahrigc). Montag und Mittwoch 3 5 Uhr; Unterrichtsfächer: Hebräisch Sprechen, Lesen, Schreiben, Biblische Qeschichte, (iesang (Lehrerin I rl. Blum). Machleka IV (9 -11jährige). Montag und Mittwoch 3 5 I hr; Unterrlchtslachsr: Hebräisch Sprechen. Lesen, Grammatik, Schriftliche Arbeiten. Biblische Geschichte, (iesang (Lehrer Herr (iur-Arie). Machleka V (Vorbereitungagruppe): Dienstag und Donnerstag 3 bis 5 Uhr; Unterrichtsfächer: Hebräisch Sprechen, Lesen, Schreiben. Grammatik (Lehrer Herr Uur-Arie). Machleka VI (für 12—13jährige): Dienstag und Donnerstag 5—7 Uhr; Unterrichtsfächer: Hebräisch Sprechen, Lesen, Grammatik, Schriftliche Ar- Herren-Hüle Das Beste in allen Preislagen Reise-, Spori-, Yadii-, SdiOler- und Kinderraüizen JUliUS Müller, pe.ersstr.30 und Gohlis, Hallische Str. 87—89 In QohKt auch W&tcht, Kraaatttn und HtrrtnartiM

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