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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1929-06-14 · 24 (14.6.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
5 (1929)
Issue
24 (14.6.1929)
Date
1929-06-14
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Seite 8 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Nummer 24 n LI /S MIY LebensversicherungsrnV/lllA Gesellschaft Subdirektion Leipzig C1, Humboldtstr. 21'. Tel. 25247 PURA Farnruf SB« SS u. 830 8T Filialen! Wittenberge Str. remiot u. lärm sehnen u. preisten Teppiche, Portierer. Herrenu. Damengarden >B Koitenfrcl* Abholung und Wiedenuitc ng 3B / BalseäDchen 6, Fernruf 1« 24 Jüdische sozialdemokratische Arbeiterorganisation Poale-Zlon, Ortsgruppe Leipzig. Voranzeige! Sonnabend, den 22. Juni 1929, spricht anläßlich der Wahlen »um diesjährigen Zionisten-KongreB unser QenoMC In«. Kaplan K a p I a n s k i, London-Tel-Aviv. Näheres wird noch bekanntgegeben) Der Vorstand. Jüdischer Turn- und Sportverein Mar Kochba e. V. ScawlHMabtetlung. 'iroütr Ausflug der Schwlmmabtcllung, Sonntag, den 16. Juni! Ausilu»; nacli der schönen Stadt Grimma. Treffpunkt Hauptbahnhol Westhalle, Blumenhäuschen, 6,30 früh. Bemmen mit Butter "der Fett oder anderen Anschmierunzen sind mitxubringen. Die Fahrt mit Verpflegung kostet ungefähr M. 2.50. L'in zahlreiche Mitteisende wird gebeten. Oiste willkommen. Die Badezeit hat begonnen. Besucht die Schwimmabende des Bar KochbaI Unser jetzt organisierter Nichtschw inimerkurs bietet jedem Gelegenheit, unter der bewahrten Leitung unseres Trainers Meske das Schwimmen gründlich zu erlernen. — Tür fortgeschrittene bietet sich in unseren einzelnen Wiegen (ielegenheit. sich weiterzubilden und Rettungsschwimmen und Wasserball zu erlernen. Besonders weisen wir darauf hin. daß uns an unseren Trainingsabenden am Mittwoch das Schreberbad sowie das gesamte Luftbad zur Verfügung stellt. — Unsere Abende finden statt: Dienstag: im Stadtbad. Lutritzschcr Straße, von 7- 8 Uhr für Jugendliche, von 8—9 Uhr für Erwachsene. Mittwoch: im Schreberbad, Schrcbcrstraßc: von 7—9 Uhr gemeinsam. Der Schw iiuntausschuB. Fsra - Leipzig. Perienlandheim Triebes (Thür.). Geschäftsstelle: Leipzig C I, Frankfurter StraBe 1, Stock. Postscheckkonto: Leipzig Nr. U24V4 (Ernst Heer. Leipzig, für Bsra). Zu Beginn der Sommerferien eröffnen wir unser Ferienheim In Triebes (Thür.). Die Perlenbetriebszell lauft zunächst vom IS. Juli bis 31. August 1999. Es ist notwendig, dal die Autnahtnchcstitninungcn unverzüglich bei den Gruppenführern angefordert werden. Hie Bestimmungen enthalten die näheren Angaben über Aufnahme, ärztliche Untersuchung, Verpflegungsgeld usw. Nach Erhall dci Bestimmungen ist seitens der Litern die Aufnahme tu beantragen. Letzter Termin für die Anmeldungen ist der 24. Juni 1929. Spätere Anmeldungen können nur in besonderen Lallen berücksichtigt werden. Gleichzeitig verweisen wir auf den redaktionellen Teil dieser Nummer. Verein Ahawas Thora (Talmud Thora), Färbcrstr. 4/6 Tlpeartiniiiiwslii AnllSSich Verlobung Neumann-I'latncr, Neumann tu. . Platner 15. . Anläßlich jähr/. Jos. Schlauger 10.—, Mos. Jacob 10.—, Frau Qitel b. b. durch Herrn Blum 10. . N. N. 10, . J. Schwar/mann 5.- . Schotlander 2.—, A. Stutiiler 10> . Waffe .1. , Anläßlich Vermählung (ioldmatm- Reiss Melzer 1. . Keiss 2. , Welnrich l. . Vogelhut i. , Wachsberg I. . Steinmessei I. . M. Neugassei 2. , S. Lotrowsky 3. . Qoldmann 2. . M. Engel i. , t üoidmann 2.—, Uta. Engel 2.—. Spendet anläillich der Seelenleier am 2. Tag Schcbuot (nap) für die Talmud Thora! Postscheckkonto 5IX.V». Keren Kajemeth Lejisrael (Jüdischer Nationalfonds) e. V. .eipzig, Keilstr. -l. Tel.: 10211, Postscheckkonto: 53341. Durch Stärkung des .lüdiscltcti Nationalfonds des KKL. stärkst Du die indische Position im heiligen Lande und verschaffst dem jüdischen Volke Achtung bei seinen Qegnern. Denke deshalb bei leder Pamilienfeier in De! lern und im Hause Deiner Bekannten an den J.N.F.! Spende selbst und veranlasse, dafl auch andere für ihn spenden! Mlgemeine Spenden: Segall Zii^kerinann anl. Verlobung Hl, Rotzaig' Mundtstuk anl. Verlobung 20. Ilüchsenlecrnni:: Moissl Fischer 6.50, Krau KornblBth 4, IS. Laub. Rabbiner Leldmann. O. Ebel, J. Mraude. A. Schapiro. lt. Kitnit/ky, N. Rotzaig, A. Sclmittmarm. B. Sclmeebalg, S Finkclstcin. Allg. lau PamiHeublatt, Schuldenfrei. Dienstfrei, J. Mindes, .Mann. Israel, S. Chwat, H. Hol/er, A. Uralicr je I, Lichner 1, Berger O.60, Farn. Lehrfreund 3.10, ten. i..iii, '.5b, ii I. ehr unn ■ 7, flepner 1.50, riepner 1.65, Kaplan 0.95, Lampel o.7u. Kanner 1.43, Uck Affenkraut 1.20, M. Tennenbaum i.-45, Kort 2, R. Selitrenny 5..ti, j. i manu S.57, ü. Wirschuhsky 1.21, Ma\ TarSChis L5U, J. Rübner 7.55, L; thai 112, Salomon Beilln 0.99, B. Scheinet .\ Co. 1.25, Mendel Wydra I. Abraham & Co. 1.10, Ur. Leo M. Wulff 42.J5, S. WeiB 0.54, S. Kank MUlet 1.57, M. Bild 2, M. Friedrich 2.95, Höckmann 0.50, Max Kenn. SQBkind 0.76, Ch. Baron 1.33, Michlewltsch 2.so, Rubinstein 1.5U, S. . traub 2, Ariowitsch 5, Hr. Halberstam 2.40, 11. I'cvsner 3.90, H. Sobel Ml, l'rau QUdingorin 2.10, s. Kiughaupt 2, A. Naumann .i, t rau Rüben: A. Lederberger 2.47, Herz. U.27, S. üoldfcin 2, M. Kaufmann U.4U, N. Ri 1.35, s. Fluni 1.07, Altmann 1.50, Hartmans 1.50, S. Trempel l.4o, L. Bi ,.Mu 1.75, K. Wegner 12.08, Dr. Freymann 2, Fortsetzung folgt. Verantwortlich iür die Schriftleitung: Ucmeindcrabbincr U. Cohn, Leipzig, Löhrstr. 10 III. Anruf: Jv<, : Direktionswechsel im Battenberg-Theater Der Kanunersänger Dr. Hanns Nie tan, Opernspielleiter des Friedrich-Theaters in Dessau, und Fritz Kran/, zur Zeit Verwaltungsdirektor des Neuen Operettentheaters in Leipzig, übernehmen am 15. Juni 1929 die Leitung des Battenberg-Theaters in Leipzig, Fritz Kranz war vor seiner hiesigen Tätigkeit Direktor des Kleinen Lustspielhauses in Hamburg und Verwaltungsdirektor des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. — Während der Sommermonate linden Ensemblegastspiele statt und gastiert zunächst ab 15. Juni das Original Oberbayerische Bauerntheater „Die Tegernseer" Anna Denggs Nachf, — Ab lb. August finden mit eigenem Personale Auifflhrungen statt. Der Spielplan wird sich aus den besten Neuersci . inungen auf dem Gebiete des Schau- und Lustspiels und des Singspiels zusammensetzen. Ab lo. August wird das Theater unter dem Namen „K o m ö d i c n h a tt s im Dattenberg" geführt, der volkstümliche Charakter des Theaters soll beibehalten werden. Variete „Drei Linden" „Piletto", das Jongleur-Weltwunder, beherrscht unstreitig den Abend. Was liier an Leistungen gezeigt wird, ist nicht nur neu üir Leipzig, es dürfte auch gegenwärtig von keiner Konkurrenz des Künstlers erreicht werden. Piletto arbeitel vorzugsweise mit Qumtniballen, die er mit einer fabelhaften Sicherheit beherrscht und denen er seinen Willen aufzwingt. Das Publikum folgt seinen Vorführungen, die mit bewundernswerter Ruhe und Eleganz geboten werden, begeistert. Wenn die übrigen Nummern des Programms gleich beifällig aufgenommen werden, so mag dies als Beweis dafür dienen, daU sie ei Auswahl des Besten darstellen, was heute im Variete gezeigt Wird. Mit prächtiger Technik und feinem Empfinden erfreut die Harfenvirtuosin V a I e s k a Dahn die Zuhörer. Es ist zu bedauern, d. I mau Harfenkonxerte heute so selten zu hören bekommt. In Ena d i l'rel lernen wir eine Gedächtiiisküustlerin von bestem Form, kennen. Die gezeigten Proben am Schachbrett und mit dem Kartei spiel sind bewundernswert. Etwas ganz Neuartiges wird uns mit di Dichterschlacht geboten, die man auch „Preuben geg< Sachsen" oder „Berlin gegen Leipzig" betiteln könnte. Zwei witzig und schlagfertige Herren, die Blitzdichter B I o c Ii e r t und Richte befehden sich unter lebhafter Teilnahme des Publikums in Versen un ernten frenetischen Beifall. Die Akrobatik ist wieder bestens vertreten durch Muri Mure und Frank und E u g e n i e , die ihre Aufgaben mit Sichel hell und Eleganz erfüllen. V. und F. Browning zeigen bisher nici Gesehenes auf dem Fahrrad, reicher Beifall belohnt die graziös«. Künstler. In Marc Mac Mar ton lernen wir einen Verwandlung.1 kunstler kennen, der nicht nur durch die Menge seiner Kostüme Uni die Schnelligkeit der Verwandlung überrascht, er begleitet seine Dal Stellungen auch selbst durch Tanz und Gesang. Den SchhiU des Pro gramms bildet wie üblich ein üroteskakt, bei welchem durc! die halsbrecherischen Kunststücke des „unzerbrechlichen" Manne! auch der Teil des Publikums auf seine Rechnung kommt, der hinkam um das Gruseln zu lernen. Wer sich 3 Stunden gut unterhalten will, besuche das Juniprogramm der „Drei Linden". H.

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