Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 1 (4.1.1929)
- Date
- 1929-01-04
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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anuar 1929 (;i:mi:.indi:.im.ait i>i;k israhutischen ki:lk;k)Nsc;i:mi:ini>il zu ij-ipzk; Seite 7 Ii --Jüdischer Club Vom „Jung-Jüdischen Club" gehl uns folgende Mitteilung mit der; um Bekanntgabe zu: Entgegen der von der Arbeitsgemeinschaft i maljfldischer Jugendverbände verbreiteten Nachricht möchten wir .lellen. dali der Jung-JfldischeClub sieh bis jetzt nach keiner Seite Inden hat, und Infolgedessen BUCh an dieser Arbeitsgemeinschaft teilnehmen kamt. A d. Au An bei; Ek stcl mtl. Bekanntmachungen r Israelitischen Religionsgemeinde,Leipzig sieht zu Pessach Kolonlalwarengcschaftc, die zu Pessach 1"2H nicht unter Aufwies Qemeinderabbinats gestanden haben, aber zu Pessach 1929 :h( wünschen, werden aufgefordert, sich bis zum 25. Januar 1 y2'J Israelitischen Gemeindeamt zu melden. Ob und unter welchen gungen die Aufsicht erteilt werden wird, wird den Antrag- Ii schriftlich bekanntgegeben. ach dem 25. Januar 1929 eingehende Anträge werden unter allen Inden abgelehnt e i p z i g , dem 21. Dezember I92S. l»er Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Aus dem Gemeindeamt Wochen-Zeittafel I. bis 10. Januar 1929 — 22. bis 28. Tewes 5689 1929 Januar Tcwcs 5689 Freitag 4. 22. Sonnabend 5. 2X S. Schmos, Sonntag 6. 24. Neumondsweihe Montag 7. 25. Dienstag 8. 26. Mittwoch 9. 27. D mnerstag 10. 28. (iemeindesynagoße Sabbatgottesdienst: Preltag, 4. Januar, Abendgebet 16 I hr mit Predig! (Rabbiner Dr. Qoldmann); Sonnabend, 5. Januar, •i ngebel 9 Uhr, Nachmittagsgebet l<>..*5 Uhr, anschließend Lehrvoi ag (Rabbiner Dr. Qoldmann); Abendgebet I7,ti5 Uhr. Aorgengottesdlensl an s<>nu- und bürgerlichen Feiertagen 8 Uhr, vi i-ntags l.M\ Uhr, Abendgottesdienst I6J0 Uhr. Per onenstandsnachriehten a) Qebu rte n. /emlier l«>2* Dias QroB und Johanna Charlotte geb. Bachmann, Sidonlenstr. <>n, eine Tochter „Henny". Ii 'czember \')2* Arnold Joachim QoMbcrg und Sarah geb. Bimher«. Hofmelsterstr. 10, eine Tochter „Cilli".!: /einher l''2S Hans Samuel Nathan und Paula geb. Cisinsky, QuerstraBe 27, einen Sohn „Ralph Aron". IS lezember 1928 Leiser Liebersohn und Nelly geb. Moskovicz, NordstraDe I', eine Tochter „Sonja Hella". b) T r a u u u g e n. Am Freitag, 2*. Dezember 1928, Fräulein s.ill\ Wolff aus QroBstolpcn bei Qroitzsch mit Herrn Joachim Popper, Löhrstr, 13, C) T Od c s f ä I I e. 18. Dezember 1928 Hedwig Rothgießer, Pfaffendorfer Str. 17. 2t». Dezember 1928 Abraham Jakob Herl, Tauehacr Str. 25, 21. Dezember l"2N Jakob Rubinstein, Schkeuditzer Str. 26, 22. Dezember I«>Js David kosen, Nordstr. 581. Eingesandt Für diesen Teil übernimmt die Schriftleitung mir die preßgesetzliche Verantwortung. Tempelbesuch bei Barmizwah-Feiern Jüngst stellte Ich bei einer Harmizwah-I'eier im Tempel Gottschedstralte Betrachtungen an, die ich der jüdischen Gesamtheit Leipzigs, soweit sie die QemeindesynagOge besucht, unterbreiten möchte. Ein Barmizwah war von einem im Tempel ungewöhnlich «rollen Kreise von Verwandten und Bekannten umgeben. Dieser Umstand machte die Feier besonders eindrucksvoll. Schon häufig, wenn ich bei Kleichen Gelegenheiten Im 'Tempel war, hat es mich tief berührt, dali so wenig Besucher der Synagogenfeier beiwohnten. Es war früher ein schöner Brauch, dali man seine Teilnahme an der Freude einer solchen Feier schon in der Synagoge bekundete. In Wahrheit ist auch der feierliche Akt in der Synagoge das Wichtigere; der Besuch im Hause verliert geradezu seinen Sinn, wenn mau nicht auch bei der Einsegnung zugegen gewesen ist. Der Knabe soll ja seinen Eintritt in die Gemeinde vollziehen. Ich weiß, dali der sehr geringe Besuch des 'Tempels beim Sabbath-(iottesdielisl in den wirtschaftlichen Verhältnissen begründet ist. Es sollte aber doch den näheren Freunden und vor allein allen verwandten, aiieli den entfernteren eine Ehrenpflicht sein, sich au solchem Tage nicht nur für den Glückwunschbesuch im Hause, sondern auch für die Stunde des Gottesdienstes freizumachen. Ich habe beobachtet, daß in anderen <icmeinden häufig dielenigen, die sich nur auf eine kurze Zeit ihrem Geschäfte entziehen können, es geradezu vorziehen, in die Synagoge zu kommen und nach dem Gottesdienste ihre Wünsche auszudrucken. Kitte gleiche Lehmig würde vielen Leipzigern sehr willkommen sein. Häufig schon haben mir Eltern darüber geklagt, dali bei dem Empfang zahlreiche Bekannte erschienen sind, die sie auch in der Synagoge erwartet hatten. Sie äußerten sich, dali der tiefe Eindruck, den die Feier auf den Knaben gemacht hatte, beträchtlich herabgemindert wurde, weil er so kläglich wenig Personen in der Synagoge sah. Wie soll ein Barmizwah den Gottesdienst achten lernen, wenn er gerade an d e m 'l äge, au dem er den so bedeutungsvollen Schritt In die Gemeinde tut. eine so krasse Nichtachtung des Gottesdienstes durch die Erwachsenen sehen muH! A. Z. Die Verlobung ihrer Kinder Mania und Moses beehren sich anzuzeigen Isaak Grünes und Frau Malka geb. Ilodner Chaim Friedmann u. Frau Liebe neb. Bodner Lcipzig Farbcrslr. 16 Frankfurt a. M. Mania Grünes Moses Friedmann Verlobte Lei p ziii, am I, Januar lyzy. / Bapfllll Samtig, den 5. I. 1929 Blumenhaus J. C.HANISCH, Hoflieferant <; E 0 R 0 N D B T 1836 Grimmaischc Straße 29 Pctcrsstraßc 44 % k Hauptbahnhof West a"c Gelegenheiten in einfachster bis zur prachtvollsten Ausführung l-rmprech-Sjnimchmmmer \'r. 70156 ZU mäßigen Preisen Blumen und Pflanzen * Arrangements / Dekorationen / Kranzspenden