Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 35 (31.8.1928)
- Date
- 1928-08-31
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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7 I igebet 9 Uhr, Jugendgottesdienst 15.15 Uhr mit Predigt (Rabb. 1 . (ioldmann); Nachmittagsgehet 18.55 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Dr. Cioldmann); Abendgebet 10,27 Uhr. i riihßottesdienst Sonntags 8 Uhr, wochentags 7 Uhr, Abend- I ttesdtenat 18,45 Uhr. Synagoge Ez-Chaim, Ottc-Schill-Str. 6, e. V. reitag abend 10 Uhr, Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, ,v i Ita4*«tifcfnvg 10,44 Uhr. ochentags MU 7 Uhr, Mincha 10 Uhr. Talcnad-TLora-Synagoge Keilstr. 4. reitag abend 10 Uhr, Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Sabbatauigang 19,44 Uhr. ,\ ochentags friihi 7 Uhr, Mincha 19 Uhr. Synagoge „Obel Jakob", PfaffendorferstraBc 4 i reitag abend 19 Uhr, Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, S >atausgang 19,44 Uhr. i oclientags früh 7 Uhr, Mincha 10 Uhr. f Lemberger Synagoge, SJiützenstraße 7 t reitag abend 10 Uhr, Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, S latausgang 10,44 Uhr. Synagoge Bikur Cholim, Eisenbahnstraße 9 Freitag abend 10 Uhr, Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, >atausgang 10,44 Uhr. Personenstandsnachrichten Barmizwah: Sonnabend, 1. September Hermann Peter Dobbrincr, Sohn des verstorbenen Herrn Henry Dobbrincr und der ebenfalls verstorbenen Frau (iertrud Dobbrincr geb. Rocbocz, Wettincrstr. 30 ptr. Sonnabend, 8. September, Alfred Arian, Sohn des Herrn Ludwig Arian und Frau Bertha geb. Bresncr.'Schützenstr. 0 Sennabend, 8. September, Julius Singer, Sohn des Herrn Moses Joseph Singer und Frau Anna geb. Ilepncr, Berliner Str. 16. K'ran Kajemeth Lejiarael (Jüd. NatioaalfondsJ Leipzig Mraüe 4, Telefon 10211, Postscheckkonto Leipzig 53341. Die Aktion zur Ablösung der Rosch-Haschanah-Olückwünschc beginnt am Sonntag, den 2. September. Vas sind die Ziele des Keren Kajemeth Lejisrael (KKL)? 1. Mit den freiwilligen Spenden des jüdischen Volkes Boden in istilia ZU kaufen, der das Eigentum des jüdischen Volkes blei- : n soll: Eine Klausel in den Statuten des Fonds untersagt ihm, seinen Boi ZU verkaufen oder ZU beleihen. Die Direktoren des Fonds sind in Aktionskomitee der Zionistischen Weltorganisation verantwort- Ii. von dem sie auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Zionisten- WgreB, der höchsten zionistischen Instanz, gewühlt werden. - Den Boden für Bau- und Kultivierungszwecke ausschließlich i'i Erbpacht ZU vergeben: Das Land wird unter der Bedingung, daO darauf gearbeitet oder lamik ST€(T)P€L vr9Tim jär^ ALBERT OTTO lEIPZIG.Plauensche$tr.2 Tel.25291 SCHILD» [Wirrona ".l^:dc cs-ia? "ppy"oyn p« gebaut wird, auf 40 oder 00 Jahre vergeben; am Ende dieser Periode können die Lrben oder der Rechtsnachfolger den Pachtvertrag zu denselben Bedingungen erneuern. Der Fonds erhebt eine Pacht vor* 2 bis 4 iProz. vom Bodenwert, der periodisch abgeschätzt wird, wobei die vom Pachter gemachten Verbesserungen nicht mit in Ansatz gebracht werden. Die Pachter müssen qualifiziert sein und als solche genehmigt werden. 3. Die Ansiedlung arbeitender Farmer zu erleichtern: Die Pächter ländlicher Böden müssen selbst arbeiten. Das Ausmaß des verpachteten Landes wird nach der Arbeitskraft der Familien und ihren Bedürfnissen bestimmt. 4. Die Kultivierung durch Juden sicherzustellen: Die Böden des KKL. dürfen nur an Juden verpachtet und nur von Juden bearbeitet werden. 5. Den richtigen Gebrauch des Bodens zu gewährleisten: Das Land des Keren Kajimctb darf nicht vernachlässigt oder mißbraucht werden. Es ist gleichmäßig an diejenigen zu verleilen, welche imstande sind, es produktiv zu verwerten. b. Die Bedenspekulation zu bekämpfen: Der Boden des KKL darf spekulativen Verkäufen nicht unterworfen sein. Indem der KKL freies Land zur Verfügung stellt, wirkt er als Bremse gegen die Steigerung der Preise, die Sehädc.i der Konkurrenz und das Brachliegen unbenutzter Böden. Der KKL nimmt in der Besiedlung Palästinas heute einen dominierenden Platz ein, denn er ist es, welcher der ganzen kolonisatorischen Unternehmung ihre eigentliche Schönheit und ihre sozialen Vorzüge gibt. Das Vorhandensein rationalen Bodenbesitzes hat schon in vielen Fällen einen Einfluß auf die Preisbildung des Botlcnmarktes ausüben können und wird in naher Zukunft, wo es sich um die Bereitstellung der grollen Bodenreserven handelt, insbesondere im Zusammenhang mit der Elektrifizierung Palästinas und der bevorstehenden Industrialisierung des Gebietes am Toten. Meer von ausschlaggebender Bedeutung sein. Um aber seine Ziele wirklich realisieren zu können, bedarf der Keren Kajemeth der Teilnahme all r Juden; er rechnet nicht nur auf Anerkennung als derjenige Faktor, welcher die Bodengesetze der Tradition in unserer Zeit erneuert, und nicht nur auf Sympathie, sondern auf die tatkräftige Mithilfe durch freiwillige Mitarbeit und Spenden. Der Neujahrsgruß der deutschen Juden an Palästina soll die Auslösung von weiteren I000 Dunam Boden sein. Wir sind überzeugt davon, daß niemand, an den sich der KKL vor Rosch Haschanall wendet, ihm seinen Beitrag versagen wird. Zum neuen Jahr neuen Boden in Erez Israel! 1 Deine Rosch Haschanah Glück wünsch Ablösung und | Synagogen Spende dem |KEREM KRJEMETH (Jüdischer Nationalfond IKeilstraBe 4 — Postscheckkonto Leipzig 53341 — Tel nHMHimHnmiiuiiiiiiiiuiiittiittuiitiiitiiiiuiiuiiuiiHHtinjMiiiiiHitiiiuujt um s) 102 II