Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 19 (13.5.1927)
- Date
- 1927-05-13
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
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<n.nir * GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG 3. janrgani Irniiww a. Windmühleiistr. (den. Heinrich Sej>all> M 4.02, Ferd -Rhode- Nikolai-. Rfcichssfr, (lotdhahnKasse M 26.14. Uesamtsumme M 296.15. Beriditiuuni: n in Spendenausweis vom 6 Mai Ks muß heißen: lose! K inner. Pi bach-pende M 8, Mendel Wydra ant. Maskir M 18. Söinttleüuiiu' deineinderabbiner Gustav Cohn, Löhrstr. 10, Tel. 29641 Drudi imd Verlag: W. Teicher, (ilocfcenstraBe 11, Tel. 14449. Herr Kabb. Dr. H. Carlebach, Berlin, schreibt bezüglich der Anwendbarkeit der Jahrzeit-Llchtträger mit Mögen David-Lampe - „Gern bestätige ich, daß die elektrische Lampe mit dem Mögen David ohne jedwed s Bedenken am Jahrzeiltaße oder auch während des ganzen Trauerjahres verwendit werden därt. Sie entspiicht volltp diesem Zweck und ist als Jahrzeitlarope sehr empielUenswerl." Wir verweisen auf das Inserat in der vorliegenden Ausgabe. tuetIBBlfl BBBmB^^Mrff" "JS LEIPZIGER EISENS AU AN ST ALT G. M. B. H. - inh.: JULIUS KRAUSE EIS EN HOCHBAU Dachkonstruktionen, Fachwerkgebäude, Wellblechbauten FEINEISENBAU Schmiedeeiserne Fenster, Türen, Treppen, Roste, Oberlichte — TS — ärijfn SBhlltartc fetbft Siebe wären? — Diete frnrfit iüdtf ihn mir mit «jenen Ringern! Ciefc ihn nittot •nebr Im! Ccr muüte bmau? in? freie: »Vom wäre jvnjt ba? .<yx^ {erfprungen.?1;ji; munv ivteD.r leid)ter ,ui Wut. Mrr D*r We- »aale. Orr rim benumineu h.tite, wid) nicht, so ging?r, 11 u<t> immer jrellot, Duirt) Die Straften. Sil fiel fem üliiii ou? Die Styoagoge. lir eilte tyinrin, um im Nf« vte einen Sntwcg au? iiiurr Verwirrung ,^u gewinnen. inD nkl rr i.m Webet bcenDet holte fühlte er. wie in irr Zoi allt Srbu'ere von ihm i.bgejallen wot. CSr i>ti?:e »im wo« f tun wollte. lir bl rfte uct) unter Den Beiern um, unb balb DSrbf ieine Sliiinierljonifeit ouj liinen gelentt, ber be jpRftera innig i»or (>-. ,yi ftehrn iri)ien SL'ieoerholt Nitronl'en fi.ii f.'ii -:i yi km ftöhiienDe lönr, er fdltaq fl(t> i"xj Die Vmit uitn ixi neigte iirl) immer wicDer. )ie naberrn tdwn bo4 Vethau? »erlaffen hotten. Da >tiei; Diefer Sine ntl in juniif, unb fein Webet würbe jucb/ erte :r , lein 3 inbrnbefeuntui? noi) lauter, unb Miltner td)ner;,enDei murDen Die Sdjläge, Die er gegen Vinr ittruit fohlte. $en Ctoief Dncbie bei lief): Sin Wann, ber fo ge anifenbort t>>r Qrotl ieine SiinDeu tefrnnt unb fo innig zm 9erjeu)nng bittet, bat mur, ein Sbrenmann iein, ju fc*m man nollr? Vrlraneii haben Ftinn. Still wartete #t, ta? Der Vetrr iid) anfd)i(fte, an? bem Vethati? ,^u a*'ckm u-.io :rot b.uin mit Der 'öit:e nn ihn heran, einen £ii A'i nernirn n>o er irinen Welobeutfl aujlieuiohrrn Knne. Ijtt iibonier )\ih bm ^temben mit einem Twieierbairn ^hefe an. 'Jvöre bei junge ^iartjar er> tal>rn'eT .lcpejen, bann bin« er fofort geuuiRt, baü er ror finem ivndjle )Um\ brffra ^römmtgfett nur trüge« Ttt($rr edjein mar Sa nbrr ^ing er notier 3"»'erfid)t »h in ba* .üano beo atDuniero, uertiautr ihm oB jeine iwnr an nno fehlte nun gnn; leiefjten Wenuite* in fein «nitbon^ /tnrii(f iflolb frtilief er feft unb tief,-- 3« ben närbjten lagen beforgte ^foefjar feine We jtfräfie unb »51)1 te bie Bat» au?, bte er mit fid) nehjien veHte. Tiorb, wie erfd)raf er, olfl er in ba« $>au0 M 6ikoatrr» ging, nm feinen!Beute( mit Weib inieber mm. yt nehmen nnb bte getauften (gegenftänbe ju Vylpfra, anb> ber Stbonier ftd) fremb unb unmiffenb - 7!i — fteüte unb ableugnete, etivoo in ^eimohrung gnu mmtre ju hoben, lir ictjtlberte bem ÜDionne olle l£inÄelhriten,. beirtirifb ihm, iuie fit in ber 3onagoge jufoinnienge« troffen waren; ober alle* t>ergcben<5: bei Betrüger rnnfltr Don aQebein nicht* miffen. 3fad)ar lonule noch immer nicht glauben, bnj; er bo$ Cpfer eine? betrüge« gemorben fei. Vielleicht hatte ber £ibonier ntr jrinen Sd)er\ mit ihm getrieben. Cr girg 110(1)11101? in befjrn \iau?, nuirbe ober intebetum mit ftOrniuen $*»ortrn abaeniiejfii. Xlll nodjften *Jagr rterjuctite er e<5 in feiner Verjuieijlung ein Dritte? ÜWnlr aber ber Stbonier Hieb feinen @(Innen out ihn unblief; brohen, ih" toUufrhlagen, loenn er magrn to(lter nott) einmal in fein 4»ou« )U fotnmen. — Vöflta ratio? unb toum noch feiuer Sinne märiitig; wonberte Sfatbai bind) bie Slraf.eh SibunS'. , 5&t begegmte ihm ein Sroufmann ein?•Tariu*. t»er aft tn ieine^ %rter<5 .'öqh? grtoinmen mar Der lorfier erfanntr fogletd) ben jungen ofadjar unb bemerltr nud), bafi ein: ictu'ere? ifeib in il)tn wogte. jSttj feine frage rr^rihltetl)in ber Jüngling olle?, um? fid) ^getragen halte. Der larfter war ein Wenjdjenfenner unb btlbetr al«ba(b einen ^(on, wie er bem jungen Wanne jnr (Erlangung ieine? Sdmfye? helfen wollte (£r nahm •& fein (Molb unb Silber, tat r? in einen (^elbbeutel unb ging in bn«< .'pnu? be$ Sibonier?. „3dj bin au? 3nr» ju?," fprad) er, „unb habe hier feinen freunb: ober ieb bin in Sorge man tonnte mich hier berauben, unb td> würbe ad mein (Mut einbüßen. Wim hoben mir in ber $>eimat gute freuuDe Deinen bauten genannt nnb bie^ als einen lerttidiaffenen, orrtrouenfwürbigen Wann je« iiil)iitt. oich mbd)te bir mein (MelD in Verwahrung geben, unb fo Ott id) etwa« bejahten muf{, werbe hir fommen unb tum meinem Welte abholen." Der Sibonier lorhclte befriedigt über bie Slu«p^t auf einen' neuen?Koub unb uerjproch bem Torfirr nlr Sorgfalt. Sie waren grrabe babei auf bem ffieetet ein Stennjrid)en für ben Vefiuer anzubringen, nie 3frd)or in ooo Limmer trat — fo hatte e? ber?«ifkr mit ihm beiprod)en — unb non nenem Derlangte, ltm% il)m feine Schöbe ou?gel)önbiot würben. Der €ibDnkr geriet in arge Verlegenheit. SSenn er jeßt best?NMk fing wieberum bte .sSeTauagabe Derweigerte, bann »Im