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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1927-02-04 · 5 (4.2.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
3 (1927)
Issue
5 (4.2.1927)
Date
1927-02-04
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Seite 4 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG 3. Jahrgang Aus dem Qemeindeam! | Kalendarium 4.-12 Februar 1927. - 2.- 10. Adar I 5687 1927 Februar Adar 1 5087 1 Freit?... 4. j_ Sonnabend 5. 3. Sabbath T'rumoh Sonntag 6. 4. Montag 7. 5. Dienstag 8. 6. Mittwoch 9. j 7. Donnerstag 10. 8. Freitag 11. 9. Sonnabend 12. 10. Sabbath T'zaweh Gottesdienste Uemeindcsynagoge Sabbathgoltesdienst: Freitag. 4. Februar, Abendgebet 515 Uhr mit Predigt (Rabbiner Cohn): Sonnabend. 5 Februar, Morgengebet 9 Uhr, Nacnmittagsgebel 520 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Cohn); Abendgebet 55i Uhr. Voranzeige: Sonnabend. 12. Februar, nachmittags 315 Uhr: Jagendgottesdienst. Wochentags früh 7» Uhr, abends 515 Uhr. Talmud-Thora-Synagogen Ot:o Sdiillstraßc 6 u. Keilstraße 1 Freitag, 4. Februar, Abendgebet 5'5 Uhr, nach dem Gebet Schrifterklärung. Sonnabend. 29. Januar. Morgengebet 8 30 Uhr, Jugendg'ttesdienst 3 Uhr Mincha 4 Uhr. Sabbiihausgang 551 Uhr. Lehrstellenvermittlung Im Okiober v. J. und wiederholt im Januar d. J. haben wir an dieser Stelle aut die dem Fürsorgeamt der Gemeinde angeschlossene Lein Stellenvermittlung hingewiesen. Es ist gelungen, eine Anzahl von Lehrstellen zu vermitteln. Jedoch liegen noch mehrere Gesuche von Lehrherren vor, denen noch nicht die geeigneten Lehrlinge zugewiesen werden konnten, wie es umgekehrt auch nicht gelungen ist, sämtliche Lehrlinge in die für sie geeigneten Stellen zu bringen. Es wird deshalb erneut gebeten, Meldungen von Firmen, die Lehrlinge einzustellen wünschen, und von Lehrlingen, die Stellen suchen, bis zum 15. Februar an das Fürsorgeatnt der Isr. Religionsgemeinde (Löhrslraße 10) gelangen zu lassen. Besonders erwünscht sind Stellen, an denen am Sabbath und an den jüdischen Festlagen nicht gearbeitet wird. Fortbildungslehrgang für Kindergärtnerinnen Vom 20. bis 27. Februar d. J. findet im Kindergärtnerinnenseminar zu Hellerau bei Dresden ein Fortbildungslehrgang für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen, die in öffentlichen Kindergärten, -Horten und Heimen angestellt sind, statt. Der Lehrgang wird veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft zur Schaffung von Spiel- und Werkstuben Hellerau in Zusammenarbeit mit dem Arbeits- und Wohlfahrtsministerium. Zur Teilnahme kommen aus dem oben bezeichneten Kreis der Berufskräfte in erster Linie diejenigen in Frage, die schon längere Zeit in kleineren und entlegeneren Orten arbeiten, wo sich ihnen wenig Möglichkeiten der Fortbildung bieten. Ihnen soll der Lehrgang die Berührung mit den neuen geistigen Strömungen ihres Arbeitsgebietes bringen, ihnen aber auch Anleitung zu den für ihren Beruf erforderlichen Fertigkeiten und damit Anregung für ihre eigene Arbeit geben. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, daß aus der Teilnahme am Lehrgang keine Anwartschaft auf Zulassung zu einer staatlichen Prüfung oder auf Gewährung einer staatlichen Anerkennung erwächst. Über die Vorträge und Veranstaltungen des Lehrganges ist Näheres im Israelitischen Gemeindeamt zu erfahren. Die allgemeinen Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Unterricht trägt zu einem Teile das Arbeits- und WohllM$m i vu* Ratuwitt'iii iBStdasJI idJheateruereins IM .Jugendbundes findet Sonnabend, den 12. Februar d. J. in den Sälen des Hotels „Kaiser Friedrich'', Menckestraße 24 (Haltestelle der Straßenbahnlinie 9) statt. Es betitelt sich: „Elm s Nach! in St. Pauli" Beginn pünktlich 8 Uhr Maske oder Gesellschaftsanzug Bedingung und gibt ein wahrheitsgetreues Bild aus dem weltberühmten Vergnügungsviertel Hamburgs. Die Dekoration der Säle und das Programm halten sich streng an den Titel. 2 Jazz-Kapellen spielen die modernsten Schlager. Fintrittskarten zu 2 — einschließlich Steuer in den Vorverkaufsstellen: Zigarettengeschäft Karl Hirsch, Katharinenstr. 6, H. Brecher, Tauchaer Str. 11 und Ph. Hübner, Lessingslr. 6. Des zu erwartenden Andranges wegen, wird empfohlen, sich rechtzeitig mit Karten zu versehen. Besondere Einladungen ergehen nfoht.

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