Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 2 (14.1.1927)
- Date
- 1927-01-14
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 (tEMEINIDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG 3. Jahrgang Liberales Rabblnati Gaaaesnde Rabbiner: Dr. Felix GoMmaaa, König Johann-Str. 17, F« Sprecher Nr. 21667. Sprechstunde 9.30—11 Uhr vormittag», i Torheriger telefonischer Verständigung auch zu andrer Zeit Montag und Donnerstag nur in dringenden Fällen. Geseinde Rabbiner: Gustav Cohn, Löhrstr, 10. Fernsprecher 29641. Sprechstunde 10—11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonische! Verständigung auch zu anderer Zeit Orthodoxes Itabblnati Gemeinde Rabbiner: Dr. Ephraim Carlebach, Nikischplats I, Famsprecher Nr. 10225. Sprechstunden 9—10 Uhr vormittags in de Höh. Isr. Schule, Gustav Adolf-Str. 7, 4—5 Uhr nachmittags In der Wohnung. Gemeinde-Dajan: Rabbiner Rogosniizky, Pfaffendorier Str, 4 111, Fern-' Sprecher 28276. Sprechzeit: Montags, Mittwochs, Donnerstags und Sonntags 9,30—1 Uhr vormittags und 3-6 Uhr nachmittags, Dienstag 8—10 Uhr vormittags und 3—6 Uhr nachmittags, Freitags 8—1 Uhr vormittags; in dringenden Fällen auch außerhalb der Sprechzeit. (Gemeindefriedhof, Berliner Straße 123) Jeder Sterbefall ist unverzüglich dem Gemeindeamt, wenn di«Ma geschlossen ist, dem Synagogeninspektor Hennann Isaaksohn, Gott- •chedstraße 28 (Synagoge), Femsprecher 11250, zu melden. Sonnabends! und an den israelitischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen. Unter Aufstellt des orthodoxen Gemeinderabbinates stehen: •) Fleischereien: Adler & Feuer, Hofmeisterstraße 6. Moses Bild, Gerberstraße 48-50. Moses Frischer, Nordstraße 11. Sally Lob, Packhof straße 11-13 und Ranstädter Stein weg 7. Schußheim & Schumer, Plauensdie Straße 3-5. Adolf Zellner, Gerberstraße 5. Wilhelm Zellner, Nordstraße 13 Das Fleisch soll an demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. Wer das Fleisch durch nichtjttdlsches Personal bringen läßt, mub fordern, daß das Paket durch den Schomer gesegelt wird. b) Geflügelverkauf: Die vorgenannten Fleischereien. c) Milch und Butter: J. Barthfeld, Yorkstraße 9. S. Ringelblum, Gerberstr. 43. FiL LohntühlgasM, Eck« Eberhifmw.1. (Wohnung Nordstr. 24 pt. r., Fernspr. 23410) Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich all „Koscher'' gekennzeichnete Waren. d) Backwaren: Salomon Lotrowski, Berliner Straße 13. Leopold Schmeidler, Ranstädter Steinweg 28-32. Filialen: Ranstädter Steinweg 45, Nordstraß* 26. Selig Scheinowitz, Humboldtstraße 25 Wohn. Blücherstr. 19. Für Schokolade besteht keine Aufsicht! •) Speisehäuser: Chmelnitzky, Reichsstraße 22. Gottlieb, Packhoistraße 5. Ferner das neu eröffnete Cafe und Restaurant M a n c I is, K a t Ii a r i n e n s t r. 20 f) Gemüse- und Obatkoniorvtn, Marko „Säkofa", hmn stellt von der Sachs. Konservenfabrik A.-G., vorm. Paul Angoatin in Leipzig. Einzelverkauf durch die Ko*oniahwareng*achaJte> Da» Rabbinat trägt die Verantwortung nur dann für du Knehrsv wenn auf dem Dosendeckel das Wort rtOD eingettanst ist, und die Dose von einem Papierstreifen umgeben ist, der den Aufdruck trägt: „1573 Hergestellt unter Rabbinatsaufsieht dar Ihmlitischen Religionsgemeinde xu Leipzig Auf Dosen, welche Speisen enthalten, die am Peuachfest nicht gegessen werden, wie Erbsen u. dergl., steht du Wort TOD nicht. g) Kolonialwarengeschäfte stehen während des Jahres n I c h t unter Aufsicht. Die Verbraucher müssen deshalb selbst prüfen, ob die Waren koscher sind; dies gilt ganz besonders von Butter, Käse und Kakes. tue Bücher Jahrbuch für jüdisch« Geschichte und Xiteratur, 27. Band, Berlin. Das vom Verband der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur herausgegebene Jahrbuch, das jetzt zum 27. Male erscheint, bietet wiederum eine Fülle von lesenswerten und belehrenden Artikeln. Den Eingang bildet wie üblich das Kalendarium für das Jahr 5687. Darauf erfolgt der Rückblick auf das abgelaufene Jahr 5686 von /. Elbogen. Von besonderem Interesse ist der Aufsatz von M. Golde über die berühmte illustrierte Bibel des Herzogs von Alba, die auf Veranlassung des Ordensgenerals von Calatrava von Rabbi Mose de Arragel übersetzt und erklärt wurde. A, S. Horodesky bringt eine begeisterte Würdigung des Sohar, dieser vielbesprochenen Grundschrift der Kabbala. Das Kulturproblem in der jüdischen Geschichte behandelt Dr. F. Perles. Von einigen interessanten Persönlichkeiten des jüdischen Lebens handeln die Aufsätze von M. Grunwald (über den hervorragenden russisch-jüdischen Bildhauer Antokolski) und Jessie Kurrein (über ihren Vater Louis Loewe, den Begleiter des Sir Moses Montefiore auf seinen Reisen nach Damaskus und Palästina und langjährigen Berater dieses unvergeßlichen Philanthropen). /. Kastan setzt seine anregenden und anschaulichen Erinnerungen fort, die uns nach dem aufstrebenden Berlin von 1860 führen. Georg Hermann, der ewig junge, beschließt die Reihe mit einer Erinnerung an den ersten Jörn Kippur, den er als Vierjähriger bewußt erlebte. Das Buch zeichnet sich durch Illustrationen und durch besseres Papier vorteilhaft von seinen Vorgängern aus. Der Preis für das Exemplar beträgt M 3,50. Bestellungen sind an die Buchhandlung von M. Poppelauer, Berlin C 2, Neue Friedrichstraße 59, zu richten. 3>as Kochbuch des Jüdischen Frauenbundes. Herausgegeben vom Düsseldorfer Frauenbund. Das Kochbuch des Jüdischen Frauenbundes ist erschienen. Es trägt nicht nur auf dem geschmackvollen Einband das Abzeichen des Frauenbundes, sondern auch die Zusammenstellung n Willi WT RIESENERFOLG! ~VB j im Inventur «Ausverkauf in Textilwaren jj Paradies-Steppdecken, Daunendechen, Leibu. 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