Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 51 (18.12.1931)
- Date
- 1931-12-18
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite (i GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZD LEIPZIG Nummer AI M :i i i) '1 e * i ii il i s <• Ii e n V f a i| f i n d e r l> u n d e I I m V. I n ■ t e 1 n v* i 1.1 : Kreil Leipzig t; Bäume M.— [mit a ■ c Ii e n : Waltuch 0.5S. Weigler 0,41. — Telegrai....... M. L Gratulierl euren Freunden und Bekannten durch den KKL! Preia einea Baumea M.B; Preia eines Telegramme! M. 1. Theater und Konzert Neuntes Oewandhauskeazert. l >ns etwai bunte Programm vereinte Werke verschiedener, zum Teil ichon hiatoriacfa gewordener Stilarten und wirkte dadurch etwaa matt. Die Ouvertüre „Nachklänge von Oailan", von Niels w. Gade, der mehrere Jahre Kapellmeleter «les Qewandhauaei war, ist ••in langweiliges, geschwätziges Werk: ihre Aufführung ist mir nls Akt der Pietät zu werten. Aehnlich verhüll e* aich mit l.isz.ts ..Tusso", einem Btück überlebter Programmusik, dessen pompöses Blechgeichmetter die innere Hohlheit nicht verbergen kann. Dagegen erfreute die kurze, leicht dahinhuschende italienische Berenade" von Hugo Wolf, die die Melodik des „Italienischen Liederbuchs" in duftigen Orcheaterfarben bringt. Hier wie in Wagners nachkomponiertem „Bacchanale" zum Tannhänser entfaltete das Orchester unter Walter betörende Heize in Klang tind färben. Ein etwaa schwaches Nebenwerk ist auch Beethovens Tripelkonsert C-Dur für Klavier, Violine und Cello mit Orchester, nicht mehr als ein Versuch, das Gegeneinandermuslsieren einer konzertanten Gruppe mit dein Orchester, wie es das alte ConcertO gTOSM Üht. neu zu erwecken. Bs ist in Sulz und Erfindung wenig charakteristisch, nur im langsamen Bata erkennt man ei angue leonem Münch-Hollands Cello klang hier wundervoll, Wollgandt führte daa Concertino, und der bescheidene Klavierpart wurde von Lubka Kolesss mit Qescbmsck und Delikatesse betreut pr. ]{. Neues Theater: Die weiße Da MC. Die Neueinstudierung dieser unverwüstlichen hübschen Bpieloper Boicldieus ist ein prächtiges und hlitz- Muberea Siiiek Arbeit unserer Oper. Man bat seine helle Freude daran, wie da gespielt und gesungen wird, wie alles klappt, wie frisch und appetitlich dies,, komische Oper sich repräsentiert. Prachtvolle Bühnenbilder (P. Aravantios t). eine auf lockere Bewegtheit bedachte Regie (Brügmann), ausgezeichnet singender Chor (Neuger und Frltssche), und last not least die vorzügliche Textübertragung Gustav Brechen, die glücklich die sing- und sinnwidrigen allen Texte ersetzt, gaben einen Hintergrund, vor dem die durchweg vorzügliche Besetzung (Kogel, Diirwald. Beilke. Beider, Osterksmp, Fleischer) ihre Arien und Ensembles singt, treulich geführt von Gustav Brecher, dessen sorgsames Musizieren, das gen, in die Breite geht, der unbeschwerten Musik Boicldieus einen Anflug von Tiefe und Gehalt verleiht, Dr. H. ..Husamir". Mit einem cm zusammengestellten Konzertprogramm stellte sici, der „Hasamir", erster Leipziger jüdischer Gesangverein vor. Ueberzeugend wann die Leistungen des Chores, stark beeindruckt liefl vorüberziehen, die dem Chorleiter Fabian Qonskl von Anfang an die Hierdurch teile ich höflichst mit, daG ich das am Brühl, Ecke Nikolaistraße 55 befindliche Cigarren- und Tabakwarengeschäft von der Fa. Gebr. Falber käuflich übernommen habe. Das der Firma Gebr. Felber bisher entoenennebrachte Vertrauen bitte ich Sie hoflichst auch auf mich übertragen?u wollen. Ich führe dieselben Qualitatszifiarren weiter und werde bestrebt sein auch sonstifien Wünschen jeder?eit rjcrecht zu werden. Hodu.chtunnsvoll Bei Kistenabnahme gewahre ich E. Naumann Ihnen den üblichen Rabatt. Cigarrenhaus „AM BRCHL" die unerwartet zahlreich erschienene Zuhörerschaft eine Programmfolge Sympathie und Anerkennuni; aller brachte. Was Ganski aus dem gutgeschulten Stlmmaterial seiner 40 Damen und Herren herausholte, etwa im „Klagelied der Israeliten" von Ferdinand Hiller, stand auf zweifellos hohem Niveau, Br hatte sich beispielsweise in .„Hawdoloh" von Silber/. Aufgaben gestellt, die er mit seinem Chor und dem Tenor Paul Niederland restlos erfüllte. Unbedingt hervorzuheben ist die nette Leistuni: des Prof. Klengel-Schülers NaÜe Woolf (CeUo), Der vielversprechende Junge kam um eine Zugabe nicht herum. Neben dem ansprechenden Können der übrigen Solisten Michael Millet (Ball) und dem Bariton Santo Sonini (blendende Mimik in dem humoristischen Volkslied „llull>e"ü), gebührt Frau Dr. Rabinowitz am Flügel uneingeschränkte« Lob. Die einfühlende Begleitung rundete das Gebotene zu einem eindrucksvollen Ganzen ab. Das Beiprogramm wurde von den bereits reichlich bekannten Hasamir Harmonista (Sieradski, Faber. Jaffa, M. und D. Schnittmann) unter der Kegie von Und Erlbaum bestritten. Zahlreiche erzwungene Zugaben zeugen beredter als Worte von der Begeisterung. die sie bei den beifallsfreudigen Gästen auslösten. Hoffen wir. dafi Fabian Gonski durch dieses Konzert einen Schritt vorwärtsgekommen ist auf dem Wege, dessen Ziel für ihn ist: Mit gröUerem Chor gröllere Werke, etwa Oratorien aufzuführen. Wir hoffen es, und freuen uns auf den tSenuB. der uns dann bevorsteht. Herbert Landsberg. Herausgegeben vom Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Verantwortlich für die Schriftleitung: Gemeinderabbiner Cohn. Viel Kopfzerbrechen bereitet oft der Wunsch, den lieben Freund oder Bekannten, der nicht in unserer Nähe weilt, mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu überraschen. Wie immer würde man Blumen schicken, schien der Versand nicht so umständlich, die Zeit zu kurz bemessen. Solche Bedenken hegt aber nur derjenige, der noch immer glaubt, daß Blumen Verpack! und per Peel übersnndt werden niüUtcn. Denn wer mit den Rekordleistungen der Firma J. ('. Dänisch vertraut ist. weil! auch, dilti sie unsere Blumengrülle mit geradezu märchenhafter Geschwindigkeit über die „Fleurop" und amerikanische „F.T.D." nach allen Orten der Brde vermittelt. Mit Hilfe der Briefpost, des Fernsprcciicrs und Telegraphen gibt sie auf Grund ihrer eminenten Geschäftsverbindungen den Auftrag auf ein beliebiges Illiimcngcschcnk einer Finna des Bestimmungsortes weiter, und genau zur festgesetzten Frist wird dem Empfänger die Spende in Hanisi-hs Originalausführung taufrisch und unversehrt überreicht. Die Tatsache, daß der Besteller mit dein umständlichen Versand überhaupt nicht mehr belästigt wird, und Kaum und Zeit aus der Berechnung fast völlig ausgeschaltet werden, macht die Blumen dedikation, der diese groUartigcn Versandmethoden vorbehalten bleiben. zur Repräsentantin aller Geschenke überhaupt und dürfte «lern Kunden neuen Ansporn zur Besichtigung von llanisclis sehenswerten Ausstellungen verleiben. ■■slflzlsz^a^^ Ül \Jm 5 Stunden w nach Amerika!) i i \ i Europäisch« Blumcn- »penden - Vermittlung Gritni „V Peten Diese Rekordzeit ist jedoch nur durch meine weltumspannenden Geschäftsverbindungen über die „Fleurop* und amerikanische „F.T.D." erreichbar und wird mit 2 Stunden für alle <>iir<>i>üisciien Länder und / Stande für deutsdte Orte noch unterboten. Wodtenlanfe Vorbestellung überflüssig. Sie sparen Zeit, Geld und Verdruß! Taufrische Ablieferung garantiert. — Mindestspesen durch Fleurop-Code. 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