Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 48 (27.11.1931)
- Date
- 1931-11-27
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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27. November 1931 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIQIONSOEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 6 fy2^Stw"£t*& uatUsU ~Sm'(-1>cZs<h(c,7<t7l Neue Abteilungen: «X Mitglieder des Hur Kochbl an dieser teilnehmen werden. - T i s r Ii T e ii n i s - Abteilung; A e h tun g! Am Bonn tag dem 6. Deiember weilt Blau-Weitt, Dresden, mit den deutschen Meister Madjaroglou, den Ranglistenspielern Klein und Henkert, zum Klubkampf hei uns. Wir haben die Abaichti dieses Treffen ra einer großen Werbeveranstaltung su gestalten. Von Madjaroglou haben wir bereits die Zusage zu einigen BchaukUmpfen. Wir werden ihm nicht nur unsere Leute entgegenstellen, sondern Gelegenheit nehmen sein Können mit Leipzigs Bpltienapielern iu messen. Benkerl hat eine Herausforderung von Katuer angenommen, die ebenfalls im Rahmen dieser Veranstaltung ausgetragen wird, l'nd aller Wahrscheinlichkeit wird es iiueh noeh /.um Itevanehekauipf zwischen Klein und Kainer kommen. Weitere Details in der nächsten Nummer. Zionistische Vereinigung. Natlonaljiidische Arbeitsgemeinschaft, infolge einer Erkrankung von Herrn lllumenfeld wird dm- Vortrag am l. XII. auf ein geeignetes Datum im Januar verschollen, das noeh bekanntgegeben wird. An Stelle von Kurt Blumenfeld spricht der Poale /.ionist Dr. llerzi Berger (Berlin) über: „Kommunismus Keine Lösung il e r Juden frage." Wir wollen bei dieser Oe legenheil SU einer Klärung der Anschauung über die heute so brennende Präge des Kommunismus kommen, insbesondere aber die Kinzigarligkeil der Judenfrage gegenüber allen rein sozialen Lösu n gsversuchen klarstellen. Wir bitten, alle unsere Mitglieder und Freunde um ihr Erscheinen. Anschließend Aussprache. Für die Diskussion sind einige Redner vorgemerkt. Jiiil. Gesangvereis llusnmir. Am lt. Dezember, -ii i hr. Bndel unser Konzert mit ansrhl. Kabarett und Tanz im Metropol. tlottschedstr. i:; statt. Bintrittskarten zu M. l. schon jetzt zu beziehen bei den Mitgliedern sowie bei Buchhandlung M. W. Kaufmann, ItriiIiI S. Jüdischer Frauenbund, Ortsgruppe I.ein/ig. Gru ppe der II e r ii f 8 t il t i g e n. Mittwoch, den 2. Dez.: (!.vmuastik von | III. lä 20.4,1. Die anschlicBondo Zusammenkunft fällt dieses Mal nus. Wir verweisen auf den von der „Vortragsgemeinl>schaft jlid. Frauenbünde" am gleichen Abend 211 I hr, Statt- Bndenden Vortrag von Frau Marg. Fried (Barlin) (s. [na.). /eire Misruehi und Itrith llminar. Hierdurch mochten wir die Biltern unserer (_'hawerim wie die Freunde unseres Hundes su( die »'haiiukkafeier aufmerksam machen, die am Sonnabend, dem B. Dezember 111:11. um 7 l'hr Stattfindet! Und deren Brtrsg dem misrachistischen Aufbauwerk iu Krez-Israel zullicQcii soll. Der Zeit entsprechend sind wir vom Plan einer kostspieligen Veranstaltung abgegangen und veranstalten diese Feier im Saale des Jüdischen Jugendheims. F.Ist erst ralle 7. Das Programm wird von sämtlichen Gruppen des Hundes ausgefüllt und enthält unter anderem verschiedene Aufführungen, ('hör,'. Musikdarbietungen, Da andere Einladungen nicht ergehen, erlauben wir uns nochmals, unsere Gesinnungsgenossen von der Misrachi-Ortsgruppe sowie die Mitglieder der jfldischen Jugendbünde zu bitten, den guten Zweck unserer Veranstaltung durch zahlreichen Besuch zu unterstützen. (Unkostenbeitrag für Erwachsene M. 0.60, für Jugendliche M. 0.26.) Waad lies Zci'rc-Misraehi. Ililfsvcrein Israelitisehci Cewrrhetreihemler e. V. Der 11 ilfsvcrein israelitischer Gewerbetreibender macht darauf aufmerksam, dal.) die Kinderbeschenkung jetzt im vollen (lange ist. Ks sind mehr als 7iin An tneldungen eingegangen und es muU leider gesagt werden, daß es darunter kaum viele gibt, welche mau mit gutem Gewissen zurückweisen könnte. Inder letzten Nummer der 11 ilfsvereinszeil sehrit I vom November l'.r.il ist auseinandergesetzt worden. daB die Kinderbeschenkung tatsHch lieh die wichtigste soziale A 11 I' g a Ii e dies ,. r 'I' Ige i - 1 und so sehr eine grolle Anzahl unserer Mitbürger selber die Not drflt I mag, jüdische Pflicht war es immer, den noch Bedürftigeren zu hell Wir hoffen, daü die Worte, mit denen der Aufruf des Efllfsven seiner Zeitschrift schließt, überall ihren Widerhall Bndet: ..Die Kinderbeschenkung ist darüber kann kein Zweifel sein die dringendste Wohlfahrtsaufgabe, die es gibt. Wenn es keine Phrase ist. daB die Jugend im sozialen Denken unserer Tage die erste Rolle spielt, so muU wiederum hier geholfen werden, und an alle Freunde der Jugend, an alle Menschen echter jüdischer Gesinnung, die es sich noch irgend leisten können, ergeht darum heute unser Aufruf. Bs gilt ein großes und wirklich notwendiges Werk nicht untergehen zu lassen Es gilt jungen Menschen durch Beschaffung warmer Kleider Freude SU machen. Es gilt, im letzten Grunde jüdische Zukunft zu stärken. F.srn. Wie bereits in der vorletzten Nummer des QemeindeblattCS auge zeigt wurde. Bndet das für Leipzig nunmehr fast traditionell gewordene Fe st des Ksra s. (!. w. am l'.l. Dezember im blauen Saale des K ry stall- Palastes statt. 10s sei auch au dieser Stelle ganz besonders darauf aufmerksam gemacht, daß der gesamte Reinertrag fast ausnahmslos zur weileren Ausgestaltung unseres Ferienheims in Triebes verwendet wird. Was das Heim und dessen Erhaltung für die gesamte jüd: he Jugend Leipzig bedeutet, ist iu diesen Bllttern schon des öfteren auseinandergesetzt worden. Uortraosoemeinsclialt Her leipziger jüdischen Frauenfttinde Frau Margarete FRIED, Berlin spricht am Mittwoch, den 2. Dezember 1931, pünktlich 20 Uhr im Hotel Hauff«, Roßstraße 2-4, zu dem Thema: „Alles andere - nur nicht müde werden!" Gäste — auch Herren und Jugendliche — herzlich willkommen Frauengruppe Leipzig de* Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Jüdischer Frauenbund, Öt'tsgr.jppe Leipzig — SchwestetnbüMü Oer Leipzig-Loge — verband*juuTSuiej i-rauen iur Palastina-Arbeit