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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1930-02-14 · 7 (14.2.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
6 (1930)
Issue
7 (14.2.1930)
Date
1930-02-14
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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14. Februar 1990 GEMEINDKMLATT DEK ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seit*- 7 melnde in Wien. Nach den ichriftllch vorliegenden Begutachtungen erster Fachmänner wird das Werk durch «Iiis hohe Niveau der Dur ■tellung eine Bereicherung der Literatur darstellen. Für uns in Letpsig wird das Werk von liesimderelii Interesse sein, da Dr. Jellinek I"' kanntlich von 1840 in.',7 Prediger unserer Uemelnde war; der Bau unserer Gemeindeiynsgoge isi nicht unwesentlich von Ihm ge- Fördert worden; ihre Einweihung wurde durch Ihn vollsogen. Der Verleg eröffnet die Bubskription auf das Werk, das etwa Mark kosten wird. r Vereinsnachrichten 11. .Indischer .liigcndlnind ..Franz Roseaawelg". Am 20,80 ühr findet unsere erst e F reit :i g a b <■ n d f e I .1 ii gendheim, Humboldst > statt Herr JaffÄ hat sich bereit religiösen Teil su Obernehmen. Bei iHck wird es uns dann leicht sein. I'' o Ii r u ü r r im .1 ii d. 15, Hof [, erklärt, den reo und Geunsere Leip liger Verbandsfreunde näher kennensulernen. Wir bitten alle, durch Beiitationen, Gesang usw. sur Unterhaltung beisutragen. Pünktlichkeit ist unbedingt notwendig, da um 21 Uhr das Haus geschlossen wird. Bei dieser Gelegenheit machen wir such auf unsere.n I'uri in - G e s e 11 s c h a f t s a b e n d 15. Mär« im Hotel Häufte aufmerksam. Näherei folgt noch. Am Mittwoch, dem 1». Februar, SO Uhr im JOd. Jugendheim, Humbolditr. 15, spricht itud phil. Bli Rothschild Ober; ..Der ewige Jude in der deutschen Dichtung." Wir bitten unsere Mitglieder, recht lahlreich iu diesem interessanten erscheinen! Gäste sind herzlich willkommen. Wir erinnern nochmals an dns Rost ü in fest in 15. Febr. Treffpunkt 20JI0 Uhr, Bahnsteing 10. Sonntagst Rückfahrt IM oder 4,55 ab Halle. am Vortrat 11 n 11. arte M. zu Hin 1.00. Jiid. sn«.-dem. Arbciter-OrKunisution „fonle-Xiun" Lelpilg. Freitag, den II. II. 20JW l'hr. Vortrag des Gen. Richard Lehmann „Zur Psychoanalyse des jfld. Witzes", Mittwoch, den in. II.. •-•n Uhr Diskussions-AI......I, Freitag, den 21. II.. 20.5(1 l'hr Mitgliederveria m m Iung, Mittwoch, den 26. 11.. 20 Uhr ipricht Cell. Iteinlmlil Lehmann (Stadtrat) über; Staat u n d K i r C Ii e". Sämtliche Vortrage linden im Barochow-Heim, Eberhardstr. 18, Il<>fui'- statt, ('■äste herslich willkommen! JUd. inzinldem. Arbeiterorganisation ,.1'mile /.Ion". Bonnabend, den 1. Mär« in den K ■ m merm u sIk• ä Ien des c. T.: Humoristischer Abend mit anschlieOendem Ball. Näheres aus dem reichhaltigen Programm wird noch bekanntgegeben. Wir bitten unsere Freunde und Gönner, sieh für diesen Abend freizuhalten. Der Karten Vorverkauf hat bereits begonnen. Fest des Jung-Jüd sehen Wtiiiderbiindes. Der Jung-JOdische Wau derbund veranstaltet Sonnabend, den 15. Februar, abends, im Saale des „Volkswohl" ein „Oeffentliches Foit". Den Ursprung dieses Festes zu beleuchten und seine innere Begründung zu geben, ist Aufgabe der folgenden Zeilen. Der Jung-JUdische Wanderbund ist die Nachwuchsbewegung der ps InstincnsischeiiArbeiterschaft, und seine Erziehungsmethoden illiil Ziele, die er sieh hier in der Golah vorschreibt, sind beherrscht und bestimmt durch diese seine groBe Aufgabe. Wir versuchen in unserem Leben, zu unseren Heimabenden, auf unseren Fahrten palästinensische Wirklichkeit zu erleben, und dem Leben des Arbeiters in I'alästina in Jedem Augenblick und an jedem Ort, iu all unserem Tun nahe zu sein, denn wir sind ü he rze u gl, dali eine lialbowuBte, erfolgreiche Brsiehung nur gewährleiitet sein kann, wenn unser Zionismus und unser Leben harmonisch in uns, in unserem All tag vereint sind, l'nsore Wirklichkeit iu der (lolah soll die Wirklich keit Palästinas sein. Wir lernen Hebrtlsch, wir lesen jüdische BOcher, wir beschäftigen uns mit I'alästina und l'alästinakunde. Wir wollen alles Jüdische, alles Zionistische in uns aufnehmen, wir wollen es durch unser Spiel, durch Unsen- Arbeit, durch unsere Freude, durch unsere Trauer. Dieses unser Fest will Versuchen, das der (»Öffentlichkeit lebendig Und wahr Werden Fül die mir anlaßlich meines 70 Geburtstages erwiesenen Aufmerksamkeiten sage ich allen Freunden und Rekannten herzlichsten Dank Sally Kestenbaum V Leipzig, Februar 1930. Gohlis« Straße 6, part. J Büclier und Ritualien aller Art bei 1*1. IV. Kaufmann Brühl 8 - Telephon 23009 Zwiespältigkeit; wir wollen alle .luden sein wollen und »Iii*". LöhntraSe ". Fest" statt Wir Eintritt; Erwach iu lassen, es will versuchen, unser Müllen nach Judentum, nach tiefer innerer Verjüngung, nach jüdischem Werk und jüdischem Sein darzustellen. Wir wollen fühlen, dafl wir nicht allein sind iu unserem Streben, wir wollen, gemeinsam mit jüdischen Menschen, jüdische Vergangenheit und jüdische Zukunft an diesen Abend erleben, wir wollen alle fühlen, daB wir geeint sind, trotz aller fühlen, dafl wir alle .luden sind, dafl wir dafl wir stolz sind, .luden zu sein. Diesen Sonnabend findet im Saal des abends S l'hr (Kinlaß ',-.-S l'liri unser „Oeffentliches laden hierzu die gesamte jüdische Bevölkerung ein. sene 1. Mark. Jugendliche ."><> Mark. Festfolge: 1. In .Ii ackerst in di seist (Chor). 2. „Das Ideal", Worte von Gustav Landauer. 8. Hajadu hadmaot (Chor). 4. AI oaharot bavel (Sprech- und Bewegungschor), ä. Beschsdmot bei lechem (Chor). Pause. ('). Im Cheder (Kinderspiel). 7. Moischele (a naasse). Bchmaje, der Giber nach J. L. Perei (8piel). Pause. 0. Kl hassadeh (Chor). 10. Ansprache. IL Hai, hai, noalaim (Chor). Pause. 12. Jaoh (Chor). 18. Stimmen um Mitternacht aus ...bre Ulla" von Stefan Zweig. II. Diu Dan (Chor). „Hasamtr" Jiidiseher Gesangverein. Bonnabend, i"> Februar, 'A) l'hr abends im JOd.Jugendheim, Humboldtstr. 15, Hof, I: Mos k a I i s c Ii e r Unterhaltung* a b e n d für Mitglieder 11. n ä <• Ii s t e Angehörige. Mitwirkende: Frau Fr. Gottlieb (Klavier), Musja Gottlieh (Violine), Santo Bonnini (Gesang) und Angehörige der; Vereins, Die Mitglieder werden ersucht. Zettel und Bleistift mitzubringen. Uni pünktliches Erscheinen wird gebeten. Torschluß 'üt Uhr abends. Fflr Nachzügler wird das Tor erst um!l Uhr noch einmal geöffnet. Zion'stcn Revisionisten. Am Sonntag, den Id. Februar, nachmit tags (> l'hr. spricht im jüdischen Jugendheim, Humboldtstrafle 15, He Hans w e r ti c r (Berlin) über „W e ■ e n u nd Ziel e d esiionistl s e Ii e n .1 u g en d b 11 n d es Br i th - T 1 u m P e l d o 1'. Anschlieflend findet freie Aussprache statt. Freunde der revisionistischen Bewegung. insbesondere die zionistische Jugend, sowie Gälte sind herzlich willkom men. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Die erst vor wenigen Wochen in Leipzig gegründete Bondergruppc der Zioiiisten-Itevisionisteu hält aller 14 Tage einen Diskuisionsabend im jüdischen Jugendhein ab, der lebhaftes Interesse findet. An letzten Diskussioiisabend stand das Thema über die Notwendigkeit einer jü dischen Majoritltabildung in Palistina zur Erörterung. Ein Revisionist hielt das Referat, auf das ein Gegner des Revisionismus ein Korreferai hielt. Eine interessante Aussprache folgte, die bewies, welches Interesse den aktuellen zionistischen Problemen entgegengebracht und wie nütz lieh und notwendig derartige Diskussionsabende sind. Am Mittwoch, dem Iii Februar, abends 8 l'hr. liudct im Jugendheim der nächste Diskusionsabend statt, auf dein «Iii- Frage ..S el b 8 tSChU t l U n d L e g i 0 n" zur Debatte steht. Beitrittserklärungen zur revisionistischen Ortsgruppe sind zu richten an den Versammlungsleiter oder unter Angabe der genauen An schrift an Dr.Goldwasser, Hainatrafle 7. Orient-Teppichhaus S. Qabai Neue Sendung eingetroffen äsü Perser-Teppichen und erstklassiger Qualität zu sehr günstigen Preisen. Versäumen Sie nicht mein Lager ohne jeden Kaufzwang zu besichtigen Auswahlsendung unverbindlich LEIPZIG, SchuhmachergaGchen 2a, Laden 8. Telefon 21319 / MERAN, Marktgasse 1

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