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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-10-15 · 42 (15.10.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
42 (15.10.1926)
Date
1926-10-15
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nr. 42 GEMEIN!>EBLATT PER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE. LEIPZK- Seite 7 Adolf Zellner, Gerberstraße 5. Wilhelm Zellner. Nordstraße 13 Das Fleisch soll an demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. Wer das Fleisch durch nichtjüdisches Personal bringen läßt, muß fordern, daß das Paket durch den Schomer geflegelt wird. b) Geflügelverkauf: Die vorgenannten Fleischereien. Moses Feuer, Tauchaer Straße 20. Bei Feuer dürfen Teile von Geflügel nur in Gegenwart des Schomers gekauft werden. c) Milch und Butter: ]. Barthfeld, Yorkstraße 9. S. Ringelblum, Gerberstr. 43. Fil. Lohmühlgass«. Eck« Eb*rh*i*ti. (Wohnung Nordstr. 24 pt. r., Fernspr. 23410) Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich alt „Kosebar" .gekennzeichnete Waren. J,, Backwaren: Salomon Lotrowsld, Berliner Straße 13. Leopold Schmeidler, Ranstädter Steinweg 38-32. Filialen: Ranstädter Steinweg 45, Nordstraße 26. Selig Scheinowitz, Humboldtstraße 25. Für Schokolade besteht keine AufsichtI 4) Speisehäuser: Chmelnitzky, Reichsstraße 22. Gottlieb, Packhofstraüe 5. Manelis, Plauensche Passage. •i) Gemüse- und Obstkonserven, Marke „Säkofa", herg* stellt von der Sächs. Konservenfabrik A. G., vorm. Paul Augustin in Leipzig. Einzelverkauf durch die Kolonialwarengeschäft«. Das Rabbinat trägt die Verantwortung nur dann für dal Kaachrus, wenn auf dem Dosendeckel das Wort MOD eingestanzt ist, und die Dose von einem Papierstreifen umgeben ist, der den Aufdruck trägt: .,ns?3 Hergestellt unter Rabbinatsaufsicht d«r Isra« litischen Religionsgemeinde zu Leipzig "WD". Auf Dosen, welche Speisen enthalten, die am Pessachfest nicht gegessen werden, wie Erbsen u. dergl., steht das Wort rtOD nicht. g) Kolonialwarengeschäite stehen während des Jahres nicht unter Aufsicht. Die Verbraucher müssen deshalb selbst prüfen, ob die Waren koscher sind; dies gilt ganz besonders von Butter, Käse und Kakes Vereinsnachrichten. Redaktionsschluß! Die Vereine usw. werden gebeten, davon Kenntnis zu nehmen, daß technische Notwendigkeiten uns zwingen, die Redaktion jeweils am Dienstag um 10 Uhr vormittags zh schließen. Keren Kajenieth Lejisral (Jüd. Nationalfonds) e. V , Leipzig, Keilstr. 4, Postscheckkonto: Leipzig 53341. — Morgen, Sonntag, findet in Leipzig die Herbst-Büchsenleerung des Keren Kajemeth statt. Sie wird durch unsere Vertrauensleute vorgenommen, die m<t einem Ausweis vom N.-F.-Sekretariat versehen sind. Wer nicht selbst zu Hause ist, soll veranlassen, daß die Buchse auf jeden Fall an den Vertrauensmann ausgehändigt wird. Die Büchsenerträge sind zum Ankauf von Boden in hrez Israel bestimmt, der jüdischen Ansiedlern in Erbpacht übergeben wird. Der Keren Kajemeth bittet daher, die Sammelbüchsen in diesen Tagen audi recht häufig zu bedenken und sein / \ II O IiO L \ I> im» TPEJE Zur heutigen Geschäftseröffnung gebe ich meine Ware zu ganz billigen Preisen ab und bitte um Besuch Carl Kunt3 Barlußgäßchen 2, im Durchgang Mark! 9 "Beste Bezugsquelle für WiederverkäuferI^M \ Werk durch eine besondere BUchsenleerungs-Spende gelegentlich der Leerung zu fördern. Spenden-Ausweis: I.B.Sachs, Thoraspende am Simdias- Thora 1080, Te lersammlg. a. Hoschanah Raboh in der Synagoge Keilstratie 9.20, B. Sudowicz anl. Maskir Neschamoth 10, Siegfr. Redlich anl. Hochzeit s. Tochter m. Herrn Dr. Robert Frank 25, Ch. Chwat u. Fr. anl. Geb i. Tochter 5, Ge. Menasche anl. Geburtstag 3. Hi rsch Wolf Fuchs-Garten: S L. Fuchs grat. s. Neffen Ebhraim z. Gebnrtstag I Baum, Farn. R. Fuchs anl. Jrhrzeit 5 B., zus 6 Käume M 3fi. Hirsch Kalischer-Garten: Frau Recha Fuchs anl. Jnhrzeit 2 B. M 12. Raphael u. Fanny Peiz-Garten: es grat. Rieh. Pelz u. Fr. z. Vermählg. Farn. Jakob Neumann, Jakob Bäcker je 1 B. zus. 2 B. M12. Leipziger Hain: Jecheskiei u. Bea Kreistmann grat. Dr. Woskin u. Fr. z. Vermählg. 3 M, Farn. Jakob Neumann desgl. M 6. Büchsenleerung Rest. Zellner M 13.80. Gesamtsumme M 145.80. Agudas Jisroel Mädchengruppe. Sonnabend, den 10 Oktober, nachmittags 4,15—5 Uhr: Mesilas Jeschorim-Schiur in der Wohnung des Herrn David Steinmarder, Gneisenaustraße 4. Leiterin: Frau Steinmarder. Jüdisch gesetzestreuer Verband, Leipzig Das Ritualbad (Mikwrh) ist ab 16. Oktober für die Winterten am Sonnabend 6 Uhr abends geöff et. — Sonntags wird gegen vorherige Bestellung geöffnet. Abendheini im Zoo. Nächster Heimabend am Dienstag, den 19, Oktober im grünen Saal. Beginn 8 Uhr. Jüdischer Studentenverein, Leipzig (Moritzstr. 23). Am Dienstag, 19. Oktober, abends 8 Uhr, Vortrag des Hgrrn cand. med. Josef Srolowitsch über „Israel Zangwill als Ghettoträumer und Realpolitiker" Gäste herzlich willkommen. her Vorstand Jüdischer Frauenbund, Ortsgruppe Leipzig. Dienstag, dsn 19 Oktober, nachmittags 4,30 Uhr, im Volkswohl. Löhrstr. 7 Vorderhaus I (Eingang durch die Geschäftsstelle) Arbeitsgemeinschaft für Bibelkurde (geleitet von Frau Anna Neumann). Um recht piiektlidies Erscheinen wird dringend gebeten. Rechtsschutzstelle. Bedürftige Frauen und Mädchen finden unentgeltlichen Rechtsrat durch die Rechtsschutzstelle des Jüd. Frauenbundes, Frau Amanda Ehrmann, König-Johann-Str. 16. Zion. Vereinigung für Deutschland, Ortsgruppe Leipzig. Am Mittwoch, 20. Oktober, abends 8 Uhr, spricht in den Kammersälen des Gentraitheaters Herr Dr. M. Soloweitschik, ehem. Minister füu jüd. Angelegenheiten in Litauen, Uber Die Zukunft des Judentums. Die umwälzenden Ereignisse des letzten Jahrzehnts haben besonders bedeutungsvoll auf das Schicksal der jüdischen Gemeinschaft eingewirkt. Die Vernichtung der jüdischen Zentren im Osten, der durch den Antisemitismus kaum aufzuhaltende Abbröckelungsprozeß auf der einen und die Heimkehrbewegung auf der anderen Seite erwecken in jedem ernsten Betrachter die Überzeugung, daß gerade diese Generation einer Wende jüdischen Geschehens entgegengeht. Umso bedeutungsvoller ist der Vortrag, den Herr Dr. M Soloweitschik halten wird. Der Vortragende ist nicht nur ein hervorragender Politiker, sondern vor allem ein Mann der praktischen jüdischen Arbeit, der bei der Gewährung einer Autonomie an die Juden von der litauischen Regierung zum Minister für jüdische Angelegenheiten ernannt wurde. Seine außerordentliche Bewanderung auf diesem Arbeitsgebiete und seine Leistungen in der Tarbuthbewegunr machen Dr. Soloweitschik zu dem berufensten Sprecher in der Frage nach der Zukunft unseres Judentums. 5)cr bekannte ^ubiEopf - ffrifeur nur 3ttd>arb £oren3, ^rül)l 4 (£r[tBlafjig.e 'Öümenjüic>ns>. Alle nur denkuaren Schönheitsmittel Sämtliche beutjeben unb fran3Öfifcben Parfüm?. Große» Säger in 3öpfen, Haarteilen, 3>orberfrijuren unb gans« Perüdten. £>ert>(tatf für allen }>aa rcrjaf>.

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