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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-09-10 · 37 (10.9.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
37 (10.9.1926)
Date
1926-09-10
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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*Jr. 37 GEMTJNDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG Seite 7 t>) Geflügelverkauf: Die vorgenannten Fleischereien. Moses Feuer, Tauchaer Straße ao. Bei Feuer dürfen Teile von Geflügel nur in Gegenwart des ■Sdiomers gekauft werden. -c) Milch und Butter: J. Barthfeld, Yorkstraße 9. S. Ringelblum, Gerberstr. 43. FiL Lohmühlgast«, Eck» Eberhardrtr. Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich als „Koscher" .gekennzeichnete Waren. d) Backwaren: Salomon Lotrowski, Berliner Straße 13. Leopold Schmeidler, Ranstädter Steinweg 38 32. Filialen: Ranstädter Steinweg 45, Nordstraße 36. Selig Scheinowitz, Humboldtstraße 25. Für Schokolade besteht keine Aufsicht! ■ •) Speisehäuser: Chmelnitzky, Reichsstraße 22. Gottlieb, Packhofstraße 5. Manelis, Plauensche Passage. sS) Gemüse- und Obstkonserven, Marke „Säkofa", hergestellt von der Sächs. Konservenfabrik A.-(".., vorm. Paul Augustin in Leipzig. Einzelverkauf durch die Kolonialwarengeschäft«. Das Rabbinat trägt die Verantwortung nur dann für das Kaschms, wenn auf dem Dosendeckel das Wort nOD eingestanzt ist, und die Dose von einem Papierstreifen umgeben ist, der den Aufdruck trägt: „*W3 Hergestellt unter Rabbinatsaufsicht der israelitischen Rcligionsgemeinde zu Leipzig 1Ü7D". Auf Dosen, welche Speisen enthalten, die am Pessachfest nicht gegessen werden, wie Erbsen u. dergl., steht das Wort nOD nicht. g) Kolonialwarengeschäfte stehen während des Jahres nicht unter Aufsicht. Die Verbraucher müssen deshalb selbst prüfen, ob die Waren koscher sind; dies gilt ganz besonders von Butter, Käse und Kakes. Vereinsnachrichten. Abendheim im Zoo. Nächster Heimabend am Dienstag, den 14. September im grünen Saal. Beginn 8 Uhr. Vortrag- Moses Waldmann über den XXI. Delegiertentag der deutschen Zionisten. — Die Zionistische Vereinigung veranstaltet am Dienstag, 14, Sept., 8,30 Uhr abds., im Künstlerhaus, Nikischplatz 2, einen Vortragsabend, an dem Herr Redakteur Moses Waldmann -Berlin über die Ergebnisse des XXI. Delegiertentages der deutschen Zionisten sprechen wird. Anschließend freie Aussprache. Gäste willkommen. Regiebeitrag. Keren-Kajemeth-Lejisi-ael (JUd. Nationalfonds) e. V , Leipzig, Keilstr. 4, Postscheckkonto Leipzig 53341. — taron H310 r\wb. Der Kcrcn Kajcmeth spricht seinen Freunden, Gönnern und Mitarbeitern die herzlichsten Glückwünsche aus — Glückwunsch-Ablösungen zu Rosch - Haschanah 5G87: F.8 grat. ihren Verwandten, Freunden und Gesinnungsgenossen: Sammlung den. die Herren S. L. Fuchs, Hans Baum: L & W. Fuchs M 100, H. Goldberg 50, H. Silbermann, N. N., L. Kirschner je 25, J. Karelitzky, W. Rotzaig, D. Chardak, M. Einschlag, Dr. J. Adler je 18, Braude & Co., Ch. Rodott, N. N., W. Wulfsohn, W. Zellner je 10, B. Kitnitzky, L. Wagner, L Ladowsky, Schklanewitz, Tannenbaum, Vogel, A. Weigler, Lichter je 5, M. Wydra, Wald, Brod, Oelberg, Katz, A. Fränkel je 3, Jassenowsky 1, zus. M 406.—. Hauswmmlung (Einzeln-Aufführung in nächster Nummer) M 167,40; durch Postscheck: N. Liebermann 10, Frau verw. Dubiner 5, S. Weiß 1; den. Leo Auerbach; Frau Louise Ariowitsch 50, Gesamtsumme M 639.40. SPENDEN-AUSWEIS: Raphael u. Fanny Pelz-Garten: der K-K-L. Leipzig grat. herzlichst seinem treuen Mitarbeiter Raphael Pelz »ur Vermählung 18 Bäume, Ihren lieben Freunden Raphael u. Fanny Pelz aus gleichem Anlaß: Hesekiel und Lea Kreistmann 2 B., A. Bodienek 1 B., Fanny u. Richard Pelz danken für Glückw. u. Aufmerksamk. M20, zus.24 BäumeM146.—; Farn. Fuchs- Hai n: S. L. Fuchs anl. Jahrzeit 1 B. M 6, Gesamtsumme dieses Ausweises M 791.40. Gedenket beim Aufruf zur Thora des Keren Kajemeth Lejisrael (Jüd. Natioualfonds)! 4,30 Uhr mW Mtf •na :ia dtioö :xs :id nra r^wan amj; pya "jibVo Rabbiner D. Feldmann, Färberstr. 4-6. Jüdischer Frauenbund, Ortsgruppe Leipzig. Rechtsschutzstelle. Bedürftige Frauen und Mädchen finden unentgeltlichen Rechtsrat durch die Rechtsschutzstelle des jüd. Frauenbundes Frau Amanda Ehrmann, König-Johann-Str. 16. Kalender des Jüdischen Frauenbundes. Der künstlerisch ausgeführte Abreißkalender des Jüdischen Frauenbundes mit Bildern von ersten jüdischen Künstlern wie Max Liebermann, Joseph Israels, Erich Wolfsfeld, Ernst Oppler, Hermann Struck, Lesser Ury, E. M. Lilien, Abel Pann, Marc Chagall, Alexander Oppler, Gottselig, Clara Epstein, Jacob Steinhardt, Budko, Isenstein usw. findet allgemein ungeteilten Beifall. Er ist besonders als Rausch-Haschonoh-Geschenk geeignet, eine Zierde für jeden Schreibtisch, ein Schmuck für jedes Haus. Er ist zum Preise von M 2.50 zu beziehen durch die Buchhandlung M. W. Kaufmann Brühl 8 und Frau Rosa Schick, Zentralstr. 7-9 evtl. Ferd.-Rhode-Str. 28. Schriftleitung: Gemeinderabbiner Gustav Cohn, Löhrstr. 10, Tel. 29641, Druck una v erlag: W. Teicher, Glockenstraße 11, Tel. 14449. Geschäfts-Notiz Dlt Ufa In Aethiopion. Nicht nur als einziger seit den Zeiten des Urchristentums christlicher Staat mitten im schwarzen Erdteil, sondern auch als ein geographisches Gebiet, dessen Lage zwischen den Nilländern und dem roten Meer ihm ein besonderes Gepräge verleiht, ist Abessinien berühmt. Eine Expedition der Ufa-Kultur-Abteilung hatte sich unteJ sachkundiger Leitung der Herren Dr. L. Heck und Prof. Oskar Neumann nach diesen Gegenden aufgemacht, um Land und Leute, Tier und Menschen, Jagd und Abenteuer — und zwar wie sie tatsächlich dort zu finden sind - filmisch festzuhalten. Diese modernen Filmpioniere sind zurück! Ihre filmische Ausbeute ist von einer Reichhaltigkeit und Schönheit, die nicht nur jedem Naturfreund, sondern allen lern- und wißbegierigen Menschen das Her/, aufschließen muß. Wie sehr empfänglich heute der Großstadtmensch für die wilden Naturschönheiten ist, bewiesen der Rekorderfolg dieses Filmes in Herlin und die überschwänglichen Lobworte der Kritik „Auf Tierfang in Abessinien" — so nennt sich das Werk — wird ab Freitag, 10. September, im Leipziger Ufa-Palast „Astoria" zu sehen sein (siehe Inserat). Bekanntmachan er Auf Grund des Art. 20 des Gesetzes über die allgemeine Militärdienstpflicht vom 23. 5. 1924 Dz. Ustaw Nr. 61 1924, Pos. 603 fordert das Konsulat der Polnischen Republik in Leipzig alle in Sachsen und Thüringe n wohnhaften polnischen Staatsbürger männlichen Geschlechts, welche im laufenden Jahre das 18. Lebensjahr beendet haben bezw. vollenden, d. h. also, die im Jahre 1908 Geborenen, zum persönlichen Erscheinen in den Amtsräumen des Konsulats, Leipiig, Gellerlstr. 7, I auf, und zwar zwischen dem 15. September und dem 15. Oktober in den Amtsstuben von 9—12 Uhr vormittags, zwecks Eintragung in die Listen der 18jährigen- Die Nichterfüllung dieser Pilicht wird nach Art. 87 des oben erwähnten Gesetzes geahndet. Die Unmöglichkeit des persönlichen Erscheinens ist dem Konsulat schriftlich untet entsprechender Begründung zur Kenntnis zu bringen. Die Erscheinenden haben sämtliche persönlichen Dokumente vorzuweisen, wie Reisepass, Geburtsurkunde usw. Leipzig, den 30. August 1926 Der Generalkonsul: Tytus Zbyszewski

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