Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 35 (27.8.1926)
- Date
- 1926-08-27
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
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TJr. 35 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG Seite 7 c) Milch und Butter: J. Barthfeld, YorkstraBe 9. S. Ringelblum, Gerberstr. 43- FiL LokmühlguM, Eck« EborkariMt. Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich all „Koachv" gekennzeichnete Waren. d; Backwaren; Salomen Lotrowski, Berliner Straße ty Leopold Schmeidler, Ranstädter Steinweg »8-32 Filialen: Ranstädtcr Steinweg 45, Nordstraße a6. Selig Scheinowitz, Humboldtstraße 25. Für Schokolade besteht keine Aufsicht! « Speisehäuser: Chmelnitzky, Reichsstraße 22. Gottlieb, PackhofstraBe 5. Manelis, Plauensche Passage. .i\ Gemüse- und Obstkonserven, Marke ..Säkofa", hergasicllt von der Sachs. Konservenfabrik A. G., vorm. Paul Augustin in Leipzig. Einzelverkauf durch die Kolonialwarengeachaft«. Da* Kabbinat trägt die Verantwortung nur dann für daa Kaschnis, wenn auf dem Dosendeckel das Wort nOD eingestanzt ist, und die Dose von einem Papierstreifen umgeben ist. der den Aufdruck trägt: „1H73 Hergestellt unter Rabbinatsauf sieht dar Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig "ICO". Auf Dosen, welche Speisen enthalten, die am Pessachfest nicht gegessen werden, wie Erbsen u. dergl., steht das Wort nOB nicht.?) Kolonialwarengeschäfte stehen während des Jahres nicht unter Aufsicht. Die Verbraucher müssen deshalb selbst prüfen, ob die Waren koscher sind; dies gilt ganz besonders von Butter. Käse und Kakes. Neue Bücher Kalender des Jüdischen Frauenbundes Jeder Tag eines jüdischen Menschen sollte von jüdischem Geist erfüllt sein. Der Jüdische Frauenbund müht sich unablässig, diesen Gedanken, der sich in einem Zusammengehörigkeitsgefühl aller Juden, in einem Veraniwonlichkeiisbcwußlsein aller für alle, urd in dem stolzen Bewußtsein, daß unsere uralte Ethik höchstes Menschentum kündet, äulkrt, zu verbreiten. Immer wieder mit neuen Mitteln wirbt er um das Jüdische, um das Mütterliche, um das Gütige in der Seele der jüdischen Frau. So tritt er auch jetzt wiederum, werbend für die jüdische Idee, mit einem Kalender, der durch das kommende Jahr der jüdischen und bü> gerlichen Zeitrechnung führt, an die jüdische Frau heran. Jedes Blatt ist ein Appell an das Beste im Wesen der jüdischen Frau. Bald sind es Worte uralter Väterweisheit, aus geheiligten Quellen geschöpft, bald sind es Warum fehlt im jüdischen Hause der jüdische Kalender? Weil er ästhetisch nicht befriedigt. £)er /talendet des Qüdijdjen Frauenbundes iß ein Schmuck für jedes Jjaus Er enthält vorzügliche Wiedergaben von Bildern erster jüdischer Künstler Verkaufspreis 2.SO Mark Bezugsiuellen: Buchhandlung JYI. W. Kaufmann, Brühl 8, Frau Rosa Schick, Zentralst. 7-9 ev. Ferdinand Khode-Slr. 28 LEOPOLD LYSSOW Steckner-Passage - Teleton 29183 Spezialgeschäft feinster Schokoladen Schokoladen, Keks, Pralinen in bekannter Güte. Bilder von Malern, die von ihrem Judentum erfüllt sind, bald SinJ es Aussprüche moderner führender jüdischer Frauer, Gedanken der Lebenserfahrung rieh ungj.ebend für die jüdischen Frauen unserer Tage, bald sind es Bilder aus dem Leben jüdischer Wohlfahrtsarbeit. Wo immer man den Kalender aufschlägt, ist er ein Beweis des ernsten jüdischen Wollens innerhalb des Frauenbundes und gleichzeitig ein Zeichen seiner Kultur 1 öhe. Denn ebensosehr wie der Inhalt des Kalenders ist seine äußere Ausstattung eu lob n, die den verwöhntesten ästhetischen Ansprüchen entspricht. Die Reproduktionen, Druck, Anordnung usw. sind ganz vorzüglich. Von besonderem lokalen Interesse wird es sein, daß man in dem Kalender ein Bild des Leipziger jüdischen Kindergartens unJ der Mütterberatungsstelle findet, und daß die so lcsdtickt ausgewählten Talmudsprüche unter staiker Mitwirkung von Frau Anna Neumann zusammengestellt sind. Ein gutes Bild von Henriette üoldschmidt wird auch v ele Leipziger interessieren. Else Cohn Vereinsnachrichten. Redaktionsschluß! Die Vereine usw. werden gebeten, davon Kenntnis zu nehmen, daß technische Notwendigkeiten uns zwingen, die Redaktion jeweils am Dienstag um 10 Uhr vormittags zu schließen. Kereii-Kajenieth-Lejisrael (Jüdischer Nationalfonds), Leipzig-, Keilstr. 4, Postscheckkonto Leipzig 53311. ZuRosch-Haschanah. In dieser Zeit tiefer Bedrängnis blicken viele Tausende unserer Brüder auf das Werden des neuen jüdischen Palästinas; die Schaffung eines Jüdisiien Bauernstandes, die Industrialisierung des Landes. Die Grundlage für dieses Werk bildet der Keren- Kajemeth Lejisrael. der sich zur Aufgabe gestellt hat. Boden in Palästina zu erwerben und ihn jüdischen Ansiedlern in Erbpacht zu übergeben. Bereits mehr als 150UJ0 Dunam belinden sich in seinem Besitz, auf denen 40 blühende Siedlungen entstanden sind. Doch wieviele harren noch des Augenblicks, da sie sich im Lande der Väter ein freieres besseres Leben auf eigener Scholle schaffen können! Der KK . bedarf daher allseitiger tätiger Unterstützung. Ihm in seiner segensreichen Arbeit zu helfen, dieses großzügige Werk der Erneuerung zu fördern, dazu bieten die zum bevorstehenden Rosch-Haschanah-Fest allgemein üblichen Glückwunsch Ablösungen die beste Gelegenheit. Jeder hinzeine, unabhängig von seinem jüdischen Standpunkte, ist für das Gelingen dieses sozialen Werkes verantwortlich. Darum spendet Eure Glückwünsche zu Rosch-tlaschanah für den Bodenkauf in Palästina, lür die Zukunft Eurer Brüder! Spendenannahme: Sekretariat des KKL. (Jüd. Nationalfonds) e. V., Keilstraue 4. Wir bestätigen dankend den Empfang nachfolgender Spenden: Fa. J. Ariowitseh M 28. . Ch. Chaimson, Mailand M 14.—, Ad. Felsenstein JYI 2. , H. W. M 2. , F, Neumann a d. Namen H. Goldberg f. erw. Aufmerksamkeit M 12.—, d. Fa. Abr Bromberg grat. zum Einzug: H. Schwadron M 3. und N. N. M 25. , Büchsenleerung M 561.75. Gesamtsumme dieses Ausweises M 047.75. Abendheim im Zoo- Nächster Heimabend Sonnabend, den 29. August im grünen Saal. Beginn 8 Uhr. Asfudas Jlwroel. Jugend gruppe. Unter der Parole .Rettet die |ugend für die Tauroh" findet in der Woche vom 22. bis 21». August auf Anordnung des GroUstadtdezernats der Ajudas Jisroel-Jugendorganisation in ganz Deutschland eine grobzitgige Werbe- 1 Lemberger Synagoge <Nrhnt7(»n«tr.nRi» 7 Schützenstraße 7 Zu vergeben sind noch einige Herren-und Damenplätze für die hohen Feiertage j Einlaßkarten von 5 JYI. an sind bei A. Wepler, Taudiaerstr. 22,? Tel. 249t>0 zu haben. Der Vorstand