Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-01-08 · 2 (8.1.1926) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
2 (8.1.1926)
Date
1926-01-08
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/4876568-5968774-5968882--0259-4876790
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

^eite 8 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG 2. Jahrgang Bracher ta M 3. BUdtwn M 12.02, 1 Fr»., zusammen M 46.10, 1 Frs. Bezirk H (Berliner Str., durdi Nissenbaum): Lotrowskz M 11.40, Wanner M <''..i.ri. Singer M 3. , 9 Büchsen M 16,65, zusammen M 37.40. Beiirk 12 (Eutritxscher Str. usw.. durch Hecht): Dr. Spitz M 5. -, 7 Büch* stn M 10,15, zusammen M 15,15. Bezirk 14 (Nordslr.. durch Nissenbauin): Azderball M io.öh, Gottlieb M 7,09, Sprung M 4.50, Freud M 3.Ö0. Sich« M 3. . I elber M 6, . 13 Büchsen M 19,09, zusammen M 53,75. Bezirk 15 (Ltthretr): Venasche 5.—, Pfirsichbaum W 4.—, Tagei M X 8 Büdisen M 12,53, zusammen M 24,53, Nachtrag zur Leerung vom 3. Quartal 1925: Bezirk 42 (Kohlgartenatr., durch Dormann): I Mand M m , ScheinerM 3,20, Hainern M 3,05, Roedeutecher M 2,70, Verderber .M 2. . Schwadron M 1,10, Wattmann JV1 K- . zusammen M 23,05. (iesamtsumme der Büdisenleerunf M 380,43, 5 Kronen, I Fra.; (iesamtsumme des 31. Ausweises M 526,43, 1 Dollar, 5 Kronen, i Fra. öffentliche Aufforderung Bei Frau Helene Felsenstein sind M. 25,— ohrej nähere Angabe über die Bestimmung dieses Betrag s| abgegeben worden. Es wird hierdurch gebeten, drßl derjenige, der den Betrag an Frau Felsensiein gelangen! ließ, sich meldet, damit der Betrag seiner Bestimmur gl zugeführt werden kann. Schrittleitung: GenieinderabbinerGuatav Cohn, KarlstraUe 5. Tel. 29641; Druck und Verla«: W. Teicher. üb.ckenstralie 11, Tel. 14449. Bitte! Kauft Wohlfahrtsbriefmarken! Die angespannte Wirtschaftslage und die dadurch noch andauernde Not wird im kommenden Winter voraussichtlich eine weitere schlimme Verschärfung erfahren. Öffentliche und private .Mittel werden zu ihrer Bekämpfung in stärkstem Maße n Anspruch genommen werden. Für die privaten Wohlfahrtsorganisationen ist aber die Möglichkeit, größere Einzelspenden durch die üblichen Methoden der Spendensammlung aufzubringen, unter den jetzigen schweren wirtschaftlichen Verhältnissen so gut wie aussichtslos, und neue Wege müssen gefunden werden, um Geld für das private Liebeswerk zu sammeln. Die Reichspostverwaltung hat nun auf Anregung der Reichsgeschäfisslelle der Deutschen Nothilfe besondere Postwertzeichen zu 5. 10 und 20 Pfg. mit den Wappen der Länder Preußen, Bayern und Sachsen ab 15. Dezember d. Js. zur Frankierung aller Postsendungen nach dem In- und Auslande erscheinen lassen, die als Wohlfahrtsbriefmarken mit einem Aufschlag von 100" „, also zum Verkaufspreis von 10, 20 und 40 Pfg. nicht nur durch die Postanstalten, sondern auch durdi die Wohlfahrtsvereine /.um Vertrieb gelangen werden. Diesen Vereinen werden 60" „ des über den Frankaturwerl hinausgehenden Aufschlags zur Durchführung ihrer Wohlfahrtsbestre- Bungen überlassen werden, während der Rest der Landes- und Reichsstelle der Deutschen Nothilfe zur Bildung eines Ausgleichsstocks für besonders hart betroffene Gebiete zufließen soll. Die Reichsorganisationen von I landel, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft haben ihre Mithilfe für dieses Liebeswerk zugesagt und ihren Mitgliedern die Unterstützung desselben empfohlen. In Leipzig hat die Leipziger Winterhilfe im Einvernehmen mit den übrigen Wohlfahrtsvereinen die Organisation des Verkaufs der Wohlfahrtsbriefmarken übernommen, der Vertrieb selbst wird durch die beteiligten Organisationen erfolgen und ihnen werden 40",, vom Reingewinn, der Winterhilfe 20", vom Reingewinn, zur freien Verfügung verbleiben. An die Leipziger Einwohnerschaft richten wir nun die dringende Bitte: Gedenkt unserer hungernden und frierenden flVitbGrjer! Kauft Wohltahrtsbriefroarken! und helft uns dadurch die große Not lindern, die jetzt schon besteht und die sich mit fortschreitender Winterszeit immer mehr vergrößern wird. Macht Euere Postsendungen mit Wohllahrtsbriefmarken frei, jede Marke ist eine kleine Hilfe und viele Wenige machen ein Viel. Die hilfsbereite Opferwilli«keit. die die Leipziger Einwohnerschaft immer bewiesen hat, wenn es galt. Not zu lindern, läßt uns hoffen, daß wir auch jetzt nicht vergebens bitten. — Wie aus dem vorstehenden, auch von der .Leipziger Winter* hilfe" verbreiteten Aufrufe zu ersehen ist, entfallen von den durdi unsere Reli^ionsgemeinde verkauften Wohlfahrtsbriefmarken 40",, auf unsere Gemeinde-Fürsorge. Wohlfahrisbriafmarken sind an der Kasse unseres Gemeindeamtes zuhaben JCabe meine wütigkeil in vollem Umfang aufgenommen. Srich Schmerel CDentist und cand. med. dent. ■Sprechzeit tügtuti 9 II und 2 ti Uhr Geipzig, .'Xumboldtstraße 31. — Fernsprecher 23172 Offeriere: Weine, Liköre, Mineralwässer,Limonaden und Gesundheitsbiere A> WeialeP. Tauchaer Str. 22 *="5Ji^I f Telephon 84SSO Für Hochzeiten'und Festlichkeiten bitte SpezialOfferte einzuholen. Die glückliche Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an Dr. med. UUeill und Frau Lern geb. Frankenberg Leipzig, den 5. Januar 1920, Taubchenwen 77b, II jrrrm Epstklassigerßanj1 Wiener Damenschneider HjWeitz, tlainstr. 6, Hof III Um meiner w. Kundschaft Gelegenheit zu neben, sich zur Saison neu einzukleiden, habe ich meine Preise bedeutend ermäßigt und zwar Kostüm 40 M. Mantel 30 M. Nach d. neuesten Herbst- und Wintermodellen unt. Garantie i. tadelloE. Sitz u. feinst. Ausführt;. Junges jüd. Fräulein | sucht «ine öfello, pd> im C?c jeböft unb i>iusbalt ju bejebäffiger ©ff. unter 1001 an bie $>ructcrc. IXD. Seidxr. ClodenftraP« 11. I Jung. Mädchen gäSS ekretärln IcDff. unter EDK an bie 5>rud?erc. •££>. Icicber, GModenjtraße 11.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.