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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1925-12-11 · 13 (11.12.1925) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
1 (1925)
Issue
13 (11.12.1925)
Date
1925-12-11
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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Seite 8 Nr. 13 Offeriere: Weine, Liköre, Mineral wässer v Limonaden und Gesundheltsbiere AWCkifllPP TauchaepSlP.22 i.- IraeigSCl 9 Telephon 24960 Für Hochzeiten und Festlichkeiten bitte SpezialOfferte einzuholen. ■iiim^iuiimiinMiiii iiuiiHiutimiiPimii imiimiiiiiuii»iMui nintnimmiiiHiuii miiwyuntuiwmi luuwuuiiuiiiimiii mii>muiimimiiuim Der Centraiverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Ortsgruppe Leipzig, Geschäftsstelle Leipzig- Reudnitz, Täubchenweg 77 b Telefon (50805 veranstaltet am Sonnabend, den 12. Dezember 1925, abends 8 Uhr fc im großen Festsaal d. Centraitheaters einen ChanuKaL-Fesf-Ball j mif künstlerischen und heiteren Darbietungen Jazz-Band Qesell8diattsanzug erbeten Tombola Alle Mitglieder und Freunde werden heral. eingeladen Ein) Itttharten sind im'Vorvori.Miif In dci Buchhandlung von M.W. Kaufmann, linilil l und an der Kaue nun Preise von Mb, ä. einten] Steuer zu habeniimiwyiiiiii^iiiim.ffliiiiim^imMmiiiimm ItffllJflllifflMlllIJrTO^ Gedenket ASu unserer Kranken und spendet für das israelitische Krankenhelm Kassenstelle: Martin Marcus, ReichssiraOe 30-32 — Postscheckkonto Nr. 57244 — |0 — ein grone* 3tiicf feiitec- Brotes, ohne an feinen eigenen jßanger ju beiden. Hinein 'Haben gib er bann ben Keft mit ber tötitbe: er mu te for greube über feinen Reichtum garnid)t, was er tun follte. öalb mürbe es l'lbenb, unb Safob 3)fenbel fnctjte eine Verberge auf. Tort legte er fidj auf fein iöett unb idilief nad) fur^er 8'U glütffelig ein. — — Xa auf einmal iah er im Traume feine vBohnftube, unb feine gange Jamilte tnar borin uerinmmelt. (ir felbft fam gerabe ,uir Tür herein. ÜMtt einem jubelnben: „Ali, ber fßcttta", uutrbe er empfangen. Warf) beut Hilter befam jebor einen Stufe. 511s er bet »in« jährigen .vninnah eben auri) einen .ttufe auf bie Stirn Brüden tooQtf, flüfterte flc ganj leife: „s-l?api, ift balb Stjonufat)? Tie Miriam bat gejagt, ba werben dichter angejünbrt, unb Das lieht bann jo aus wie bei i)iofe's Jyreunb, bei Abraham, ba gläntt alle« fo unb bie l'tdjter üehen auf einem 'ilbevnen L'eud)ter. $api, ift bas bei uns aud) [o??!|" — „fBoOen mal teljen, .£>onnah» djen!" Tie ganu* Familie [ah ben Batet erftaunt an. Hin ilhanufaleudjter in biefer armfeligen Mtte?l Unb weiter fa1.) 3afob Dienb'l im Traume, lia mar am erften (ihanufahabenb. Sluf bem Tiid) ftanb ber ange« jimbete ühanufahleurbter. Jtur Safub felbft mar im Limmer. Ta traten bie tttnber unb fliutl) herein.?ln ber lax blieben alle erftaunt ftelien. 2öa« ftanb benn bort auf bem Tifd)? Me glaubten ju träumen. Meiner fprad) ein 2«ort; alle rieben fid) bte Slugen. Safob iDtenbel ftanb ba — unb — lachte, ©ecabe wollten je(}t alle ihm um ben £>als fallen — ba — erwachte er. „Schabe", buchte Safob äNenbel. 3lua aber wußte er, wa« er mit bem (Selbe anfangen füllte: einen Hljanufah« leudjtrr laufen. Ter §aufierer ftanb auf unb fleibete fid) rafcf) an. Gr eilte heimwärts. Stuf bem 2Brge fam er burd) eine Heine Stabt unb faufte bort einen meffingnen Shanufahleuchtir. Sm SBorgefühl ber grrube, bte ber Sbanufaleucbter heroorrufen würbe, fam er gfüdftrahlenb beim. Unb, foinifcb: bie Begrüßung war genau fo, wie er geträumt hatte, lud) bann, am erften •battBtatjtage, war alle* fo, wie et Dorhergrfehen hatte. Sil bann bie erfte greube über ben Sruchter fid) etwas — 11 — gemtlbert hatte, erjählte Safob sJ)ienbel feinen Traum. Sm iHbenbgebete ober banfte aus .frerjenägrunbe bte gan„e gamtlie 9Rehbel bem ewigen ©otte für Siefen fchönen Slbettb. £Meranber ber (Sroße unb ber inbifd^e ^öntg. (Watt) bem tnlmub). Slleranber, ber Üinjebonier, fam „um üönig oon Saft (in 3nbien). Diejer geigte ihm viel ®olb unb Silber. 3d) brauche ntd)t bein ®olb unb nicht bein Silber, fagte Slleranber, td) bin nur hierher gefommen, um euere Verwaltung nnb euer flierhtöuerfahren fennen ju lernen. 2\>ährenb fie noch fo mtteinanber fprachen, fam ein SDiann ftrettenb mit einem anberen, bem er ein gelb uerfauft unb weither beim Aufgraben einen Sdja^ oon Denaren gefunben l)atte. Der Mättfer iagte: Sd) habe aur ba« Jyelb getauft, ben Sd)a|j habe id) nicht getauft. Der Verfäufer fagte: 3cb habe ba« gelb unb atleö, waö barin, oerfauft. SKäbrenb fie fo mtteinanber ftiitten, fprad) ber König ju bem einen: £>aft bu einen Sol)n? 3a, antwortete er. Da fprad) er juni anberen: 4>aft bu eine TodjterV 3a, erwiberte biefer. ©o mögen fie etnanber Ijeiraten unb ber Sdjah fotl beiben gehören, er.tfrhieb ber Sönig. JUejanber lachte auf. SBarmn lachft bu, fragte ber Äöntg, habe tcb nicht gut entfthteben? SBenn biefer SRechtefall bei eud) Borge* fommen wate, wie hättet ihr benn entfdjieben? 3Bir, entgegnete Äleranber, hätten betbe töten laffen unb ber Schaft wäre bem ftönig jugefaUen. So feqr liebet ihr ba* ®olb? fprad) ber ftönig. 6r liefe hierauf «ne TOnhljeit hetrirbten unb gleifd) nnb ^>übner au« (Stoib auftragen. @ffe idj benn @olb? fragte Kleranber. Sntfee'lt mögen fold)e 9Kenfd)en werben! 9Benn ihr ba« Oolb nicht effet, warum liebt ihr eä bann fo {ehr? — Scheint bei eud) bie Sanne? — Sa, antwortete «leranfttr. Segnet es* bei euch? — 3a. ®tbt ti bei end) ftfthwieb? Sa. Knn, fafte ber Äöntg, nttr nm biefei »let«»iel)3 willen leuchtet eud) bie Sonne nnb

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