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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1925-11-06 · 8 (6.11.1925) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
1 (1925)
Issue
8 (6.11.1925)
Date
1925-11-06
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nr! 8 GEME1NDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG Seite 7 hnunuiiiiHm Vermischte Anzeigen llllllllllllllllll| f Versicherungen *| aller Arf Siegmund Cohn Elsfersfraföe £4! L Fernspr. 15966 Perfekte Weißnäherin empfiehlt l'id) ins $aue Offerten unter SO. an Orurferei SD. Ieichet .%'ibe mich im SKaufe ZÖfatjecßrage 39 II als p r a h t. Ja f/nar} t Soul» eljrl. bejfcre Jyrou Sucht Aufwartung in heilerem 5>iu;>- hiilt für halhe ober gan34 Xaae, cind> jur SDäjcbe, ober in Staftaurani ©Herten unter SV. 500 •DrucJerei SD. 'leichcr, isMod'enftr. 11 niedergelaffen und die ^Praxis des .'TCcirn Dr. Schwarz übernommen. 3>e. med. dciit. (ß. IStrkcitrntl) SprttlUt!>-!. 3-6,30 Ulir Telefon 18770 |C^H!!MiSiC^liiiO&^^ % t V $onntag, den 81 November (t abends 7 Uhr im großen Festsaal des Centraitheaters fi Großes Herbstfest ■ ■ 9 des Jüd. Thcatcrvcreins Jiid. Jtt^cnübundcs •! fi |i ij Erstklassige Darbietungen u. a Uraufführung eines •} C' ungarischen Einakters, Tanz (Tanz.sportorchestcr Black- C» ■ UOhitG), Tombola usw. I x Jeder Festteilnehmer erhält ein praktisches Geschenk C Gesellsdnaltsanzug sehr erbelen Eintritt Mk. 2.5() 3 El II |l 'J Beginn 7 Uhr ■•SMMMRi^&^Niaie^^ Gebildete intelligente Dame 20 Jahre, mit rascher Auffassungsgabe, sehr guten Kenntnissen, in Sprachen, sowie Stenographie, Schreibmaschine und Buchführung sucht Vertrauensstellung. Werte Anfragen erbeten unter ,.1000" an Druckerei Teicher, Glockenstr. — H — befpradj fiel) ba$ gutber^ige Sßaat, einen Studien baden, »I (äffen, In ben fie einen febönen ©etbbettag legten um ihn ben Öeuten auf ben SBeg mibugeben. Hm Sonntag nahmen bie Selben bewegten "^l bichieti von ben braoen ©aftgebern. 9tad) langein Bitten nahmen üe ben Studien an, ber ihnen alä SBegjehrung bienen tollte, unb oerUefjen ba« gaftlid)e ßauS. Huf ihrem SBege tarnen nc in eine Stabt, an beten Jot fie ben entrichten füllten. Da fie fein ^ielo mehr befatjen, fptachen fie \u bem ßöflnet: „®elb tonnen nur bir nidit geben; wenn bu aber mit biefetn fd)5nen Mudien borlieb nehmen iDoQteft, mürben mir ihn bir au [teile beo goHeä geben." Ter göllner war baju bereit unb lief; fie foforl in bie Stabt hinein. „Tei Stachen mint mir aeraoe redit", bad)te ber ßöQner. ,.Ter Sohn be$ Rabbi Hbrabam Drechslet hat biete woche .voch^eit. Ter l'iann hat mir biete Wein Unzeiten eriejen, ba will ich mtd) idnm bei bieier (Gelegenheit eifenntlid) {eigen unb werbe fidierlid) mit bem bettlichen Stachen wiUtoiumen iein." — (irr ging alfo nari) oeruialem unb überbrachte ben Studien bem Tred)*ler. Ter eriannte halb feinen Studien wieber unb fyradi in Demut u feinem ffiei be: „8Bot)l fpriebt <Sott: ba« ©über unb ii Oolb aehört mir, barum fügt er e>>, bar, ti nid)t bei bem Derbleibt, bei es nidit haben toll." GRätfei. Wichtige Qöfungen finb etajufenben an S. Sohn, : rifijig 8., Dttoftr. 24. Kenn 5ni bie folgenben ffiörter richtig orbnet, bann ergeben bie Knfangdbudjftaben ben 'Rainen be«i einen ber jwölf Stämme: Sefaja, 9{att)an, 3faaf, (Bibel, Roah, Clia, Äbam, SXanoafj. Jlnfliifnngcn der?iätf*l inQlr.1: L, Ta5 cnmrntoiit. 2. Tio 9NUmabe(; SiCtntStftl: Von, Urin, StbanoMi '.'irmt, -Sibbcr, (Uta, ',3irtii'm, Huben, Dafe, 0tbeon> SuIalo—tttwg, Rt(^ttfl( S9fnngcn faubten eins SXoi SAIbtotv, Vetfon Stnott, Mio Bete, CXiitoh Jliail), ^ermann Vlbufdi, H.waliURct, 3~iim imb SRtnm SraM. ^ür unfere 3ugcnb. monatliche ©«ilacj« jum n<8cm«inb9bla(( ber 3e<raelifi|d><ti JReligione<flemeinb« ju Seipsig" 92c. 2 SRooember Iü2.'> ^eftrafter (ÖC13, Jiidit meit Don äerufalem wohnte ein fehr reidier, geiziger SKann. Qined lageö tarn }u biefem SKanne ein A-rember unb bat. ihn, ihm hnnbert Oulben v-> leihen. Ter Weiche prüfte fchweigenD unb lange unb entfchlol fiiii enblid), beo fremden Öüte )u erfüllen. B©et) bodi", fagte er )ti feiner Aiau. „in bie stanuner unb hole bie hnnbert Bulben." Tie jrau ging hinauf. 2te öffnete bie Stifte, in ber bie Sdjafit ilueö jXanned in fidierer ißerwal)rung lagen, unb wollte eben bie ©elbfnntnte nehmen, alcfie }U ihrem (iim'enen eine Stimme attf bem Saften betaui rufen horte: »Cafj bai Äelb liegen! 99 üt nicht bein!" 'JMeidi ooi Bchtecfen eilte fie }U ihrem Wanne unb beriditete ihm bao IfrlebttiS. Ter l'iann ging felhft }U bem stalten, bodi auch 'hm |tboO ber Kuf entgegen: »Öafj bai (Selb liegen! lio ift 'üd)t bein!" SUachbem ber äKann itdi gefaßt hatte, fprad) er in ben Haften hinein: ,,Ia-> läelb ift nietit mein? SBem benn fofite e8 gehören, wenn nicht mir??" — „Ta>j <sielb gehört bem Xbrahant Drechsler in v«ruialem." — 3n grojjet Beftürjung wanbte (ich ber Statut unb oerliefj bie Stummer, ohne bav oielb angerührt ,ut haben, (ünen A'ionat ijinbnrdj t&inpfte et mit fid). (Snblkh reifte in ihm ber IfutfdjluB: „'-'iie werbe iit) oon meinen Schäden Gebrauch machen tönnen. Darum mill Id) fie ablieben, i'lber: ioll tet) mein ®olb unb Silber nicht mehr mein eigen nennen bürfen, fo ioll ecj auch 'om unberet, am wenigsten Xbraham Drechslet in Serufalem." 3m Timfel bet stacht öffnete et im Stamme cinec' alten 8aumed ein öodj, iiroK genug, um ben Staften mit alt feinen Sd)ii(>en aiif^uuehmen, Hellte ben

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