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Das Morgenland · 1843-02-01 · 2 (2.1843) · p. Seite 52

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Journal
Das Morgenland
Volume
6 (1843)
Issue
2 (2.1843)
Date
1843-02-01
Page
Seite 52 (sequence 20)
Language
German
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52 Da» tausendjährig» Reich. volle und großartige Wirkungen muffen zum Heil der Menschheit daraus hervorgehen! Nicht aber allein im Ganzen für die Völker der Erde geht ein unendlicher Segen daraus hervor, wenn auf die Grundlagen heiliger Gerechtigkeit und evangelischer Menschenliebe die Verhältnisse der Nationen zueinander gestellt sind, »und die Völker ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln schmieden, keines mehr ein Schwert aufhebt wider das andere und Niemand mehr kriegen lernt» (Jes. 2, 4.), wenn ungehindert von Land zu Land, und von Volk zu Volk, die Predigt des Glaubens geht, unterstützt von allen den Kräften des Geistes, die alsdann verbreitet sind über die Gemeine des HErrn, sondern vorzüglich für diese letztere selbst und die Glieder, die sie bilden, ist eine Zeit deS Heils angebrochen. Von ihnen kann dann in voller Wahrheit gesagt werden: Da geht kein guter Wille mehr zurück. Denn ihre Arbeit ist ein ew'ge- Glück. DieseS Glück der Glieder der Gemeine deS HErrn wird nicht darin bestehn, daß sie nicht müssen Fleisch und Blut und den eigenen Willen bekämpfen, sondern daß sie das Gute, das sic wollen, auch können, und daß sie das Böse, das sic nicht wollen, auch nicht müssen, beides weil der HErr nahe ist und im Heiligthum seines Volkes wohnt. Daß die Klage verstummt: »daS Gute, das ich will, das thue ich nicht, und das Böse, das ich nicht will, daS thne ich,» — daß vielmehr demjenigen, der sich selbst verläugnet, der Sieg über sich selbst auch möglich ist; daß demjenigen, der nicht nach Gut und Ehr' und Lust, aber nach Gott sich sehnet, die Erfüllung dieses Sehncns offen steht: das ist das Glück und die Seligkeit, die wir für die künftige Zeit des Heils hoffen. Man nehme dazu, daß da, wo der Geist des HErrn

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