Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 6 (1843)
- Issue
- 1 (1.1843)
- Date
- 1843-01-01
- Page
- Seite 27 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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v SXr Daltberg am kokten Meer. Seiten, das Dach und der Fußboden der Höhle aus fe« strm Salj; sie sind dabei zwar schmuzig und der Boden mit Staub und Erde bedeckt; aber dem Wafferlaufe entlang konnte man leicht dareine krystallisirte Steinsalz bemerken, wie eS von dem Gewässer, das zu Zeiten offenbar mit Heftigkeit die Höhle durchrauscht, abgespült war. Rach einer Stunde verließen wir das Ende des Meeres und gingen längs dem Fuße von Usdum in einer südwestlichen Richtung weiter. Der Boden war die ganze Strecke über naß und schlüpfrig, und blieb bei jedem Schn'tt an unser« Schuhen hängen. Der nackte Strich Landes zu unserer Linken war voller Rinnen von trägem, todtem Salzwaffer. Der Berg zeigte fernerhin den ganzen Weg über dieselbe Bildung; aber das Salz kommt hier weniger zum Vorschein als längs dem Meer. Wir lasen mehrere Klumpen Salpeter auf, einen so groß wie eine Faust. In einer Stunde erreichten wir das südliche Ende des Bergrückens. Hier und noch weiter südlich sahen wir Treibholz *1 in Reihen zusamenliegen, wie es vom Meer hinaufgespült war; woraus hervorging , daß die Wasserfläche des Meeres zuweilen wenigstens 10 oder 15 Fuß höher stehen muß als jetzt. In ein paar Minuten kamen wir bei einem rieselnden Bächlein von schönem, klarem Wasser vorbei, welches auS der Rähe des BergeS herabkam; das Wasser suchte jedoch an Salzigkeit seines Gleichen, obwohl es gar nicht von bitterem Geschmack war. Einen andern ähnlichen Bach ttafen wir kurz nachher an. *) Vom Waffer angeschwemmte« unk liegen gelaffrne« Hol«.