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Das Morgenland · 1842-06-01 · 6 (6.1842) · p. Seite 162

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Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
6 (6.1842)
Date
1842-06-01
Page
Seite 162 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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16f Di« Bevölkerung Palästina». gewordenen Sprachgebrauche das ganze Land, welches östlich von dem Jordanbette^ westlich vom Mittelmeere, nördlich von einer Linie, die von dem phönicischen Eiden bis zu der Jordanquelle gezogen wird, südlich von einer von der Südspitze des tobten Sees, bis zum Mittelmeere in westlicher Richtung gezogenen Linie begränzt wird. Ungefähr diese Ausdehnung wird 1 Mose 10,19. dem Lande der Canaaniter beigelegt, welches die Israeliten als verheißenes Erbe (Hebr. 11, 9.) ererben sollten. Mit derselben Umgränzung wird auch von Mose daS Land bezeichnet, welches Israel unter sich vertheilen soll 4 Mose 34,1. ff. In den verschiedenen Namen, welche das Land außerdem trägt — Eanaan, Land der Hebräer, Land Israels, — sind die Hauptbestandtheile der Bevölkerung während eines langen Zeitraums zu erkennen, aber bei weitem nicht alle Bestandtheile derselben. Bon den Ureinwohnern, den Enakiten, Refaiten und andern nicht zu reden, stoßen wir neben canaanitischen, philistäischen und hebräischen Elementen der Bevölkerung auf Colonisten, welche durch die Assyrer anS dem Osten und Nord« durch »Philisterland«, oder auch »Philistäa - übersetzt). St wirb ursprünglich, und ini alten Testament immer, diese Bezeichnung nur für den schmalen Küstenstrich gebraucht, der westlich von den Gebirgen Juda und Ephraim liegt und dessen Mitte etwa die Städte Askalvn und A»dod einnehmen. Nach und nach dehnte sich dieser Name über dal ganze Land au», bald nach Christi Geburt nannten di« Römer da» ganze Land der Juten Palästina, wie au» den bei Gelegenheit der Eroberung de» Lande» durch Bespastanu» und Tito» geschlagenen Münzen hervvrgeht. Zn diesem weitern Sinne gebrauchen den Namen die später« griechischen und römischen Schriftsteller säst allgemein, und seit den Zeiten der Kreuzfahrer wird er fast auöschlieslich für da» ganze alte Canaan bei Christen, Juden und Mohammedanern gebrauch».

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