Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 5 (5.1842)
- Date
- 1842-05-01
- Page
- Seite 142 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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143 XVr 9u«iM0 der Israeliten. Hälft» wandernd und besteht cheils auS Fellahs*) und theils ans Arabern aus der angränzende» Wüste und selbst anS Syrien, die zumTheil ihre nomadische Lebensweise beibehalte» und oft von einem Dorfe zu» ander» ziehen. Dabei sind viele Dörfer ganz verlassen, wo et, liche 50,000 Menschen sogleich eine Wohnstätte finden köunten. Selbst jetzt könnte wenigstens »ine Million mehr sich in diesem Distrikt ernähren; der Boden ist einer unendlich Hähern Eultur fähig. Ebenso könnte die angränzende Wüste, so weit das Wasser zur Bewässerung geleitet werden kan«, ftuchtbar gemacht werden; denn wo Wasser ist da ist auch Fruchtbarkeit. Der Weg der JSraeliten nach dem rothe« Meere. Der gerade und einzige Weg von dem eben bezeichneten Lande Gosen nach dem rothen Meere geht das Thal des alten EanalS entlang. Die Israeli» ten brachen von ihrem Sammelplatz» bei Raemfes »am fünfzehnten Tage des ersten Monats, deS andern Tags der Ostern» (2 Mose 12, 37. 4 Mose 33, 3.) aus, und zogen über Sucho th und Ethan, nach dem rothen Meere. Ohne uns weiter mit der Untersuchung aufzuhalten, ob Raemses identisch mit Heroopolis sei, oder wo dieser Ort genau gelegen, so ist für unfern Zweck ausreichend, was allgemein zugegeben wird, daß die erstgenannte Stadt wahrscheinlich am Thale des EanalS lag, etwa in der Mitte desselben. Bon RaemftS nach der Spitze des Meerbusens würde nach dem, was ich vorhin angegeben habe, eine Entfernung von etwa 35 englischen Meile» ansmachen, die von den Israeliten ganz gut in drei Tagen zurückgelegt werden konnten. Ein großer Theil des Volkes war ge- *) So heißen di« ägyptischen Bauern.