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Das Morgenland · 1842-05-01 · 5 (5.1842) · p. Seite 131

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Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
5 (5.1842)
Date
1842-05-01
Page
Seite 131 (sequence 4)
Language
German
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Xtar »u«i«g d«r 3<raetiten. zZz nur mit einem Mast und Segel und ohne Berdeck, ausgenommen über der Kajüte. Das Schiffsbanholz und " alle Materialien zu den Schiffen die hier gebaut werden find gewöhnlich ans Kameeien vom Ril hergebracht worden. Innerhalb der Mauern befinden sich viele öffentliche Plätze und mehrere Khans, die um große Höfe erbaut sind. In de« großen Hofe der an daS englische Konsulat anstößt, lief eine allerliebste zahme Gazelle Herum, welche dem Gouverneur gehörte, dessen HauS an denselben Hof anstieß. Die Häuser sind im Allgemeinen schlecht gebaut. Es befindet sich daselbst ein Bazar, d. h. eine Straße voll Läden, die ziemlich gut mit Mundvorrath und Zeugen, meist von Kairo, versehen sind. Die Einwohner bestehen ungefähr aus 1200 Muhammedanern und ISO Christen von der-griechischen Kirche. Die Spedition der Erzeugnisse und Maaren deS Orientvom rothen Meere nach dem Ril, hat diesen Punct von jeher zn einer wichtigen Stelle gemacht und längst hier eine Stadt ins Dasein gerufen, obgleich Suez selbst erst eine Stadt neuern Ursprungs ist, *) die aber durch den Zufluß von Pilgern, welche sich alljährlich hier nach Mekka einschiffen, sehr gehoben wird. Der gegenwärtige Plan, eS durch die Dampfschifffahrt auf dem rothen Meere zum Berbindungsorte zwischen Europa und Ostindien zu machen, kann dieser Stadt wohl einen neuen Aufschwung gebe« und die Bevölkerung vermehren; aber sie wird immer nur ei« Durchgaugsort bleiben, de« sowohl der Reisende als der Eingeborne sobald als möglich zu verlassen bemüht ist. Schon der Anblick im Jn- *) Die jetzt«» Stadt Gue». arabisch Suiveil. scheint in der ersten Hälft« de« sechzehnten Jahrhundert« entstanden »u sein, da Suleiman hier li« 3- >£38) »in« Flette erbaute ru einer Spedition nach dem südlichen Urabien.

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