Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 55 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Oie Sölferldfei i Mose x. 35 Volk, nach aller Wahrscheinlichkeit zunächst die Berbern, in ihm erkennen. Der Umstand aber, daß keine Söhne von ihm aufgeführt werden, ferner daß er mit Kusch, der den ganzen Süden Asien's und wenigstens einen Theil der Südsee« Inseln besetzt hat, im Heere Gog's (Hesek. 38, 5., wo Sucher Libyer übersetzt) aufgezählt wird, deutet auf fernere, weitere Verbreitung nach Süden, vielleicht über den Eontinent Afrika's hinaus. Ueberhaupt scheint in jenen Litern Zeiten mehr Verkehr, als wir gewöhnlich annehmen, zwischen den Nationen des Südens der Erde statt gefunden zu haben. Die Sagen der alten Aegypter, die von Indien viel wissen und Afrika umschifft haben wollen, die Reisen der Phönicier nach Ophir (vermuthlich das Goldland Peru), zu der sie drei Jahre brauchten, die Verwandtschaft all dieser Völker miteinander (so z. B. werden nach Ritter Berbern lind. Warwarasl aus Indien verttieben) bestätigen diese Annahme. ». Kanaan. Dieser jüngste Sohn Ham'S ist der Vater aller Kanaaniter oder, wie sie im Abendlande hießen, der Phönicier. Nach ihrer eigenen Ueberlieferung (bei Herod. 1,1.; 7, 89.) waren sie von Süd-Osten, aus der Gegend am persischen Meerbusen, nach Palästina eingewandert. Sie fanden das Land höchst wahrscheinlich schon von Semiten besetzt, die von ihnen mochten theils wieder nach Norden zurückgedrängt, theils ausgerottet, theils geduldet worden sein. Letzteres erklärte die Erscheinung eines Priesters Gottes deS Höchsten, Melchisedek's, mitten unter Kanaanitern, von dem Abraham sich segnen läßt, wäh, rend er von den letztern »keinen Faden» annehmen will. AuS der Verbindung jener Semiten mit Kanaaniter»