Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 1 (1.1842)
- Date
- 1842-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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20 Gang der Ving« im Morgenland«. sie sich die Hand zum Frieden reichen mit bitterfreundlichen Angesichtern — es ist einstweilen Friede, aber was für einer! Indessen freuen wir uns doch des, wenn auch nur einstweiligen Friedens, und des Resultats, daß die aufstrebende Macht Mehemeds gebrochen, Syrien — das Land der alten Verheißungen — ihm entrissen und die Thätigkeit und die Theilnahme des Abendlandes für das Morgenland in immer weiterer Entwicklung begriffen ist. Das Erstarken der Pforte, ihr neuerwachter Trotz, ihre Spannung mit Griechenland, die neuen Unruhen auf dem Libanon, die Verwirrung in Syrien, die Thcilnahme der Protestanten für das heilige Land durch Er« n'chtung des neuen BiSchumö in Jerusalem — das hoffen wir im nächsten Hefte mit unfern Lesern zu besprechen. Die Juden und ihr Vaterland. Während unfern Staatsmännern die Aufgabe gestellt ist, die noch nicht geordneten Angelegenheiten Syriens iuü Reine zu bringen, während die verschiedene» Confes« sionen der christlichen Kirche mit erneuerter Aufmerksamkeit ihre Thätigkcit dem heiligen Lande zuwenden, scheint doch auch in den Herzen der einzig rechtmäßigen Erben diese- Bodens einige Theilnahme zu erwachen. Wahrlich, es ist eine höchst sonderbare Erscheinung, daß ein Volk schweigt und sich nicht rührt, in dem Augenblicke, wo sein altes Erbe, auf dessen Wiedererlangung et selbst «ud seine Väter seit Jahrhunderten hoffen, auS einer Hand in die andere gehen soll. Denn daö ist offenbar, daß Palästina nicht von den Türken auf altem Fuße kau» besessen werden, fvnderit daß dieses Land, auf diese oder jene Weife, dem europäischen Einsiuffe und Uebrr